BloodRayne (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel BloodRayne
Originaltitel BloodRayne
Produktionsland Kanada, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK Keine Jugendfreigabe
Stab
Regie Uwe Boll
Drehbuch Guinevere Turner
Produktion Uwe Boll,
Wolfgang Herold,
Dan Clarke,
Shawn Williamson
Musik Henning Lohner
Kamera Mathias Neumann
Besetzung

BloodRayne ist ein kanadisch-deutscher Horrorfilm aus dem Jahre 2005 und die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels BloodRayne. Der Film wurde von Uwe Boll inszeniert, die Hauptrollen spielten unter anderem Kristanna Loken, Michael Madsen und Ben Kingsley.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Die Geschichte spielt im Jahre 1723 und erzählt die Anfänge Raynes, der Brimstone Society und des finsteren Lord Kagan. Die attraktive Titelheldin Rayne ist ein „Dhampir“, halb Mensch, halb Vampir. Rayne wird als Attraktion in einem Zirkus „gehalten“ und immer wieder vorgeführt. Als eines Nachts einer ihrer Peiniger sie vergewaltigen will, tötet sie ihn und viele weitere im Blutrausch.

Auf der Flucht hört sie von einer Legende um drei Körperteile eines mächtigen Vampirs (dessen Herz, eine Rippe und eines seiner Augen), die dem Vampir, der sie vereinigt, die Macht über die Menschheit bringen soll. Rayne will nun diese Reliquien vor Kagan an sich bringen, um ihn damit zu töten.

Als sie in einem Kloster das Auge findet und es absorbiert, ist sie fortan immun gegen Wasser. Das Kloster wird von Kagans Leuten angegriffen und sie wird verschleppt.

Vladimir und Sebastian, zwei Mitgliedern der Brimstone-Society gelingt es allerdings, sie zu befreien. Sie bringen sie in ihr Hauptquartier und bilden sie aus.

[Bearbeiten] Hintergrund

  • Das Budget des Filmes lag bei 25 Millionen US-Dollar. In den USA nahm er 3.591.980 US-Dollar ein, in Deutschland erschien BloodRayne direkt auf DVD.
  • Rockmusiker Alice Cooper steuerte zur Filmmusik den bislang unveröffentlichten Titel „Mankind“ bei.

[Bearbeiten] Kritiken

„Horrorfilm nach einem Videospiel, der eine notdürftig zusammengefügte Geschichte ohne innere Logik erzählt. Allein die recht hohen Produktionskosten und die erstaunliche Besetzung lassen kurzzeitig aufhorchen.“

Lexikon des internationalen Films [1]

„[...] an der beachtlichen Besetzung liegt es nicht, dass auch Uwe Bolls dritter Computerspiel-Verfilmung der nötige Biss fehlt. Durchaus aufwändig an rumänischen Originalschauplätzen gedreht, plätschert die Geschichte ohne dramaturgische Raffinesse vor sich hin. Selbst Zweikämpfe, die Boll in anderen Filmen schon besser in Szene gesetzt hat, wirken hier seltsam altbacken. [...] Und Boll kennt keine Gnade: In Kroatien soll nun Teil drei entstehen. Fazit: Enthemmter Schund - ein echter Boll eben“

Cinema [2]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film erhielt insgesamt sechs Nominierungen für die Goldenen Himbeeren 2007.

[Bearbeiten] Fortsetzung

Die Fortsetzung mit dem Titel BloodRayne II: Deliverance, ebenfalls von Uwe Boll, war eine Direct-to-DVD-Produktion und erschien 2007. Unter dem Titel BloodRayne: The Third Reich wurde 2010 der dritte Teil produziert.[3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lexikon des internationalen Films, Online-Ausgabe
  2. Cinema.de: Filmkritik BloodRayne
  3. IMDB

[Bearbeiten] Weblinks

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