Bloody-Brook-Massaker

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Das Bloody-Brook-Massaker verübten am 18. September 1675 Pocumtuc-Indianer an englischen Siedlern an der Nordostküste der heutigen USA. Es war Teil des King Philip's War.

Der englische Captain Lothrop stellte mit 84 Soldaten bei Hadley das Korn sicher, das die dortigen Siedler auf der Flucht vor den Indianern zurückgelassen hatten. Bei der Rückkehr wurden sie am 18. September 1675 beim Überqueren des Bloody Brook südlich von Deerfield unvermutet von 700 bis 800 Indianern umzingelt. Etwa zehn Soldaten konnten fliehen, die übrigen wurden getötet. Captain Mosely, der in Deerfield den Kampflärm hörte, beeilte sich mit seiner Einheit und mit 60 Mohegan den Kampfort so schnell wie möglich zu erreichen. Als er eintraf, waren die Indianer dabei, die Körper der Toten zu verstümmeln. Nach mehreren Stunden des verzweifelten Kampfes zogen sich die Pocumtuc zurück. Captain Moselys Männer töteten 96 Pocumtuc.

Siehe auch: Zeittafel der Indianerkriege


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