Blue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel behandelt die britische Popgruppe, für weitere Bedeutungen siehe Blue (Begriffsklärung).
Blue
Gründung 28. Februar 2001 in London, England
Genre Pop, R&B
Website Offizielle deutsche Seite
Gründungsmitglieder
Gesang Duncan James
Gesang Antony Costa
Gesang Simon Webbe
Gesang Lee Ryan

Blue ist eine britische Boygroup.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

2001 lernten sich Duncan Matthew James Inglis 'Dunc' (* 7. April 1979) und Antony Daniel Costa 'Ant' (* 23. Juni 1981) bei der britischen Casting-Show Pop Idol kennen und beschlossen, gemeinsam eine Band zu gründen. Sie schlossen sich mit Lee Ryan (* 17. Juni 1983) und Simon Solomon Webbe 'Sy' zu einem Quartett zusammen. Die Idee für den Namen Blue hatten sie allerdings schon im Mai 2000.

Mit dem ersten Lied All Rise erreichte die Band im Mai 2001 auf Anhieb Platz 4 der britischen Singlecharts. Das Video zu der Single wurde am 29. März 2001 gedreht. Den ersten Fernsehauftritt hatte Blue am 16. April 2001 in der Big Breakfast Show, ihren ersten Liveauftritt am 28. April 2001 bei dem Sender SMTV. Bereits mit der nächsten Single, einer Coverversion des Next-Klassikers Too Close, gelang dem Quartett der erste Nummer-Eins-Hit ihrer Karriere. Ein weiterer folgte mit der Auskopplung If You Come Back im November 2001.

Im Dezember 2002 landeten sie nach den weiteren Liedern Fly By und One Love mit Sorry Seems to Be the Hardest Word ihren bislang größten Hit. Der Titel ist eine Coverversion des Titels von Elton John, der bei der Neuauflage durch Blue selbst mitsang. Mehrere Wochen blieb der Titel in den Top Ten und erreichte in Großbritannien Platz eins.

2003 erschien die Auskopplung Guilty. 2004 spielten sie mit Stevie Wonder und Angie Stone den alten Wonder-Hit Signed, Sealed, Delivered I'm Yours ein. Curtain Falls sollte schon 2004 ihre letzte Single werden, doch 2005 folgten noch Get Down on It, eine Coverversion von Kool & the Gang, bei der sie von Lil’ Kim unterstützt wurden, und Only Words I Know, das möglicherweise ihr erfolglosestes Lied war, da es nur bis in die Top 50 kam, dazu.

[Bearbeiten] Soloprojekte

Derzeit legen Blue eine Pause ein, um sich um Soloprojekte zu kümmern.

Lee Ryan gab bereits mit Army of Lovers sein Solo-Debüt. Im Oktober 2005 wurde das erste Soloalbum auch in Deutschland veröffentlicht, nachdem es in Großbritannien bereits seit August erhältlich gewesen war. Turn Your Car Around ist in Deutschland auf Platz 41 und in den USA auf Platz 20. In Italien war er TRL-Gewinner in der Kategorie 'Best Man of the Year*.

Simon Webbe verfolgt ebenfalls Solopfade: Nach seiner ersten Auskopplung Lay Your Hands plant er für das Jahresende 2005 ein komplettes Album. Er hat sein Album Sanctuary herausgebracht. Auch sein zweites Album "Grace" ist in Deutschland erhältlich.

Auch Antony Costa hat seine Solokarriere vorangetrieben. Er veröffentlichte im Februar 2006 seine erste Auskopplung Do You Ever Think of Me.

Duncan James brachte im Dezember 2004 – noch zu Zeiten von Blue – seine erste eigene Veröffentlichung mit der Sängerin Keedie raus: I Believe My Heart zum Musical The Woman in White. Seine erste Single zu seinem Soloalbum heißt Sooner or Later und ist am 2. Juni 2006 erschienen. Am 30. Juni 2006 veröffentlichte er sein Album Future Past. Im August desselben Jahres veröffentlichte Duncan Can't Stop a River. Seit Januar 2008 steht er bereits zum zweiten Mal im Londoner West End als Rechtsanwalt Billy Flynn in dem Musical Chicago auf der Bühne.

Über eine Rückkehr von Blue als Band gab es bislang nur Gerüchte und widersprüchliche Aussagen, über konkrete Pläne für eine Wiedervereinigung ist bislang nichts bekannt.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

Veröffentlichung Titel Chartplatzierungen[1]
UK DE AT CH
26. November 2001 (UK) All Rise 1 68
4. November 2002 (UK) One Love 1 15 19 31
3. November 2003 (UK) Guilty 1 8 13 12
15. November 2004 (UK) Best of Blue 6 7 11 8
2005 4ever Blue 40 80
2006 Blue: The Platinum Collection
31. August 2007 Blue: The Collection

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Album Chartplatzierungen[1]
UK DE AT CH
2001 All Rise All Rise 4 19 15 22
2001 Too Close All Rise 1 66 72
2001 If You Come Back All Rise 1 48 49 71
2002 Fly By II All Rise 6 45 65 65
2002 One Love One Love 3 54 53 44
2002 Sorry Seems to Be the Hardest Word
(feat. Elton John)
One Love 1 3 4 3
2003 U Make Me Wanna One Love 4 6 10 9
2003 Guilty Guilty 2 19 20 22
2003 Signed, Sealed, Delivered, I'm Yours
(feat. Stevie Wonder and Angie Stone)
Guilty 11 29 35 53
2004 Breathe Easy Guilty 4 7 7 8
2004 Bubblin' Guilty 9 11 27 8
2004 Curtain Falls Best of Blue 4 8 16 13
2005 A chi mi dice Guilty
2005 Get Down on It
(feat. Lil’ Kim)
Best of Blue 29 41 35
2005 Only Words I Know Best of Blue 55

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK: British Hit Singles & Albums, 18th Edition, Guinness World Records Limited 2005, ISBN 978-1-904994-00-8

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: blue – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
Commons Commons: Blue – Bilder, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen