Blue Lagoon

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Blue Lagoon
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Dance, Reggae
Gründung 2004
Aktuelle Besetzung
Estrella bzw. Patricia Gerndt
Rap, Gesang
David O’Joseph

Blue Lagoon (auch Schreibweise „Bluelagoon“) ist der Name eines deutschen Pop-/Dance-Projektes, das 2004 vom Stuttgarter Produzenten Felix J. Gauder (siehe auch: Novaspace) gebildet wurde. Der Bandname bedeutet schlicht „Blaue Lagune“.

Mitglieder[Bearbeiten]

Estrella (* 15. Januar 1983 als Patricia Gerndt in Stuttgart) ist die Tochter eines Musikproduzenten. Sie verfügt über eine klassische Gesangs- und Klavierausbildung. 2003 schaffte sie mit dem Sommerhit La Fiesta Loca erstmals den Sprung in die deutschen Charts. Heute arbeitet sie als Moderatorin beim Radiosender R.SH (Radio Schleswig-Holstein) in Kiel. Dort vertrat sie zunächst in Carsten Köthes Frühstücksclub die Wetterexpertin Katharina Nicolaisen, im Spätsommer 2012 wechselte sie ins Nachmittagsprogramm als Co-Moderatorin von Volker Mittmann.

David O’Joseph (* 6. November 1977 in München) ist der Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers. Seine Musik ist vom Reggae und Hip-Hop R'n'B beeinflusst. Seinen ersten Chart Hit landete er im Sommer 2002 mit der Single Butterfly. David hatte als Kind auch schon Statistenrollen im Theater und in Fernsehproduktionen wie zum Beispiel Derrick und übte sich als lokaler DJ in diversen Lokalitäten. Er hatte auch diverse Features mit Tom Novy, Zoe, Simone Arnes, Wouffey Amadeuz, EMF und Grosses K.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Mit einer Coverversion von Matthew Wilders Hit Break My Stride aus dem Jahr 1983 erreichten Blue Lagoon im September 2004 Platz zwei der deutschen Singlecharts. Wilder selbst hatte diese neue Version produziert.

Auch ihr zweiter Hit war eine Coverversion. Do You Really Want to Hurt Me?, im Original 1982 ein Hit von Culture Club, stieg im Januar 2005 auf Platz 13 der deutschen Charts ein. Zeitgleich veröffentlichten Blue Lagoon ihr Debütalbum Clublagoon, das neben den Covern weiterer Klassiker auch einige neue selbstgeschriebene Kompositionen enthielt.

Im Sommer 2005 folgte mit der Single Heartbreaker ebenfalls eine Coverversion. Ursprünglich wurde das Lied 1982 von den Bee Gees für Dionne Warwick geschrieben, welche hiermit einen weltweiten Erfolg hatte.

Die im Sommer 2006 veröffentlichte Single Isle of Paradise war die erste nicht gecoverte Single.

Im Winter 2006 kam die Single What Becomes of the Broken Hearted heraus, die wieder ein Remake war. Das Original stammt von Jimmy Ruffin aus dem Jahr 1966.

Mitte Januar 2007 erschien dann der zweite Longplayer Sentimental Fools, aus dem (nach den drei Singles Heartbreaker, Isle of Paradise und What Becomes of the Broken Hearted) aber keine weiteren Singles ausgekoppelt wurden.

Ende Juli 2008 kehrten Blue Lagoon mit der neuen Single Wild World zurück, einer Coverversion des Titels von Cat Stevens.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH
2005 Clublagoon 33
(4 Wo.)
83
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2005
2007 Sentimental Fools Erstveröffentlichung: 19. Januar 2007

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH
2010 Perfect Summer (The Best of Bluelagoon) Erstveröffentlichung: 11. Juni 2010
nur Download
[2]

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH
2004 Break My Stride
Clublagoon
2
(18 Wo.)
6
(16 Wo.)
15
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. August 2004
Cover von Matthew Wilder
2005 Do You Really Want to Hurt Me
Clublagoon
13
(10 Wo.)
21
(8 Wo.)
32
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Januar 2005
Cover von Culture Club
Heartbreaker
Sentimental Fools
22
(9 Wo.)
25
(8 Wo.)
57
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2005
Cover von Dionne Warwick
2006 Isle of Paradise
Sentimental Fools
29
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juli 2006
einziges eigens geschriebenes Lied der Band
What Becomes of the Broken Hearted
Sentimental Fools
61
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Dezember 2006[3]
Cover von Jimmy Ruffin
2008 Wild World 93
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2008
Cover von Cat Stevens

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH
  2. Perfect Summer (The Best of Bluelagoon)
  3. What Becomes of the Broken Hearted