Blumengarten von Isfahan

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32.63916751.698611Koordinaten: 32° 38′ 21″ N, 51° 41′ 55″ O Der Blumengarten von Isfahan (persisch ‏ باغ گلهای اصفهان‎ Bagh e Golha je Esfahan, IPA:bɑq ɛ golhɑ jɛ ɛsfɑhɑn) war eines der großen Grünanlagenprojekte der Stadt Isfahan, welches in den 1990er Jahren umgesetzt wurde. Der Blumengarten erfüllt mehrere Verwendungszwecke, so als Freizeit-, Kultur- und Ausbildungszentrum, sowie als Forschungseinrichtung. Seine Bauten weisen iranisch-traditionelle architektonische Elemente auf.[1]

Die verschiedenen Teile des Gartens[Bearbeiten]

Der Eingangspavillon ist 6 x 9 m groß und 6 m hoch. Darin befindet sich ein Informationsbüro. Die Gartenlandschaft kann von der Plattform des ersten Stocks überblickt werden. Der zweite Stock besteht aus einer Halle für Film- und Diavorstellungen über diverse Pflanzenarten.[1]

Der Steingarten hat eine Fläche von 2500 m² und beherbergt etwa 250 Pflanzenarten der Gebirgsfloren.[1] An der Ostseite des Steingartens befindet sich ein 4 m hoher Wasserfall.[1] Daneben gibt es einen Teich mit Wasserpflanzen. Der Teich misst 3500 m² und befindet sich an der Südostseite des Gartens.[1] Weiterhin gibt es einen Spielplatz.[1]

Verschiedene Pflanzenarten, so saisonale und dauerhafte Blumen sowie Ziersträucher prägen den Garten. Im Zentrum wurde ein teppichartiges Muster durch unterschiedliche Blumen entworfen. Die Gartenwege haben insgesamt eine Fläche von 5000 m² und wurden mit den unterschiedlichen Arten von Granitsteinen bedeckt. Die Gartenwege wurden mit den Springbrunnen dekoriert.[1] Das Rosarium spiegelt die unterschiedlichen Rosenarten, die im Iran angebaut werden.[1] Aufgrund der Blumenknappheit im Winter, wurde ein Gewächshaus mit einer Fläche von 700 m² an der Nordostseite des Gartens gebaut.[1] Der Garten für Küchenkräuter ist 1170 m² groß und hat 132 Küchenkrautarten aus den verschiedenen Gebieten des Iran.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j 'Hosseyn Yaghoubi: Rāhnamā ye Safar be Ostān e Esfāhān(Reiseführer nach der Provinz Isfahan) (Persisch). Rouzane, 2004, ISBN 964-334-218-2, S. 138.