Bob Feerick

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Basketballspieler
Bob Feerick
Spielerinformationen
Voller Name Robert Joseph Feerick
Geburtstag 2. Januar 1920
Geburtsort San Francisco, Vereinigte Staaten
Sterbedatum 8. Juni 1976
Sterbeort Oakland, Vereinigte Staaten
Größe 191 cm
Position Guard
Forward
College Santa Clara
Vereine als Aktiver
1945–1946 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oshkosh All-Stars
1946–1950 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington Capitols
Vereine als Trainer
1949–1950 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington Capitols
1950–1962 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Santa Clara Broncos
1962–1963 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Francisco Warriors

Robert Joseph “Bob” Feerick (* 2. Januar 1920 in San Francisco, Kalifornien; † 8. Juni 1976 in Oakland, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer.

College und die Zeit danach[Bearbeiten]

Nachdem Feerick die Lowell High School in seiner Heimatstadt San Francisco besucht hatte, ging er von 1937 bis 1941 auf die Santa Clara University und spielte für das Basketballteam, die Santa Clara Broncos[1]. Unter Coach George Barsi wurde er unter anderem auch zum All-American ernannt. Nachdem er 1942 seinen Abschluss gemacht spielte er zunächst in der Amateur Athletic Union für das Team aus Oakland und erreichte sogar das nationale Endspiel. 1943 trat er schließlich der Navy bei und diente im Zweiten Weltkrieg. Danach wurde er zur Naval Station Norfolk geschickt und traf dort auf Red Auerbach und Red Holzman. Zusammen mit Holzman spielte er im Team der Station, welches von Auerbach trainiert wurde. Mit diesem Team besiegte er zwei Mal die Washington Bears, die 1943 das World Professional Basketball Tournament gewonnen hatten[2]. Seit dem 13. Januar 2007 wird sein Trikot mit der Nummer 5 bei den Broncos nicht mehr vergeben[3].

Profikarriere[Bearbeiten]

Nachdem er seinen Dienst bei der Army geleistet hatte, begann er professional Basketball zu spielen und schloss sich den Oshkosh All-Stars an. Bei den All-Stars spielte er eine Saison und erreichte mit ihnen die Play-offs der NBL, in denen das Team 2-3 gegen die Sheboygan Red Skins verlor[4]. Nach dieser einen Saison wurde er von Red Auerbach zu den Washington Capitols in die BAA geholt. Unter Auerbach als Trainer war das Team sehr erfolgreich und Feerick wurde in den Spielzeiten 1946-1947 und 1947-1948 in das All-BAA First Team gewählt. In der letzten Saison unter Auerbach erreichten die Capitols die BAA Finals und verloren die Best-of-Seven gegen die Minneapolis Lakers mit 2-4. Feerick wurde am Ende der Saison in das All-BAA Second Team gewählt und übernahm nach Auerbach’s Weggang zu den Tri-Cities Blackhawks den Posten als Trainer und war daher ab sofort Spielertrainer der Capitols. Nachdem er diesen Posten eine Saison lang ausgeführt hatte und immerhin die Play-offs erreicht hatte, gab er den Posten auf und kehrte zu seiner Alma Mater zurück.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

1950 nahm er also den Posten als Cheftrainer bei den Broncos an und sollte den Broncos für die nächsten zwölf Jahre treu bleiben. Mit den Broncos erreichte er in dieser Zeit vier Mal das NCAA-Tournament und 1952 sogar das Final Four. Während dieser Zeit wurde Ken Sears zum All-American ernannt und er selber wurde drei Mal zum West Coast Conference Coach of the Year gewählt. 1962 bekam er ein Angebot von den San Francisco Warriors, die gerade von Philadelphia aus dorthin umgezogen waren. Feerick nahm das Angebot an wurde somit zum Nachfolger von Frank McGuire. Die Warriors um Wilt Chamberlain konnte er nicht in die Play-offs führen und wurde nach nur einer Saison durch Alex Hannum ersetzt. Später war er noch als General Manager und Direktor des Spielerpersonals bei den Warriors tätig.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Santa Clara Athletic Hall of Fame. santaclarabroncos.com. Abgerufen am 3. Februar 2011.
  2. Red Auerbach bio. jockbio.com. Abgerufen am 3. Februar 2011.
  3. Santa Clara University Athletics. santaclarabroncos.com. Abgerufen am 3. Februar 2011.
  4. NBL standings. apbr.org. Abgerufen am 3. Februar 2011.