Bobbi Starr

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Bobbi Starr, 2010
Bobbi Starr, 2009
Bobbi Starr, 2007

Bobbi Starr (oft auch Bobbi Star, * 6. April 1983 in Santa Clara, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Pornodarstellerin und AVN-Award-Trägerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Starr kommt aus einer evangelischen Familie, die teils italienisch und teils ungarisch ist.[1] Sie machte ihren Abschluss an der San Jose State University in Musik und spielt Oboe. Vor ihrer Pornokarriere arbeitete sie in verschiedenen Ensembles und als Musiklehrerin. Sie begeistert sich aber nicht nur für klassische Musik, sondern zum Beispiel auch für Hair Metal der 1980er Jahre. Unter den Branchenkolleginnen befreundet ist sie mit Belladonna und Dana DeArmond.

Starr begann ihre Hardcore-Karriere im Alter von 23 Jahren. Sie traf jemanden, der sie der Hardcorebranche in San Francisco vorstellte, aber es dauerte ein Jahr, bevor sie sich dazu entschloss. Ihre ersten Arbeiten waren BDSM-Szenen für Internetunternehmen, das erste dieser Unternehmen war Kink in San Francisco. Für einige dieser Unternehmen dreht sie heute manchmal noch. Zudem dreht sie seit Anfang in den meisten ihrer Filme Analsex-Szenen.

Sie ist Cover-Model für viele Filme von Red Light District Video und Combat Zone. Starr drehte bereits Filme für Evil Angel, Jules Jordan Video, Ninn Worx, Digital Playground, Private, Vivid Girlfriends Films sowie Szenen für die Websites Brazzers, Bangbros, Kink und Reality Kings. Bereits vier Veröffentlichungen tragen ihren Namen im Titel.

Starr war Finalist der Reality Show America’s Next Hot Porn Star, einer Show, die ähnlich wie „America’s Next Top Model“ funktioniert. Sie war bei den AVN Awards im Jahr 2008 in den Kategorien „Best Group Sex Scene - Video“, „Best Anal Sex Scene - Video“ und „Unsung Starlet of the Year“ nominiert. 2009 war sie unter anderem als „Female Performer of the Year“ nominiert. 2010 war sie für 18 AVN Awards nominiert und gewann zwei, den einen für eine Soloszene, den anderen für eine Double Penetration-Szene. Einer ihrer Filme bekam einen weiteren Award, ebenso mehrere, an denen sie Anteil hatte.

Starr bezeichnet sich selbst als Pro-Sex-Feministin. Sie gibt zu, dass einige Feministinnen Sex und vor allem Pornografie degradierend empfinden, sagt aber, „Ich fühle mich nicht degradiert, denn es ist meine eigene Entscheidung. Ich weiß, dass, wenn ich mich degradiert oder nicht wohl fühlen würde, nur nein sagen müsste und aufhören könnte. Ich denke nicht, dass etwas, bei dem Frauen soviel Kontrolle haben, als Degradierung von Frauen bezeichnet werden kann.“[2]

Neben dem Pornogeschäft schreibt sie zum Beispiel für die Website Metalsucks.net, wo sie mit Ironie über ihre Leidenschaft für Metal berichtet.[3]

Außerdem war sie schon als sog. Messe-Babe auf der E3 aktiv.[4]

Am 11. März 2009 wurde bekannt gegeben, dass sie wieder für den XRCO-Award nominiert ist. Diesmal waren es 4 Nominierungen, die Gewinner wurden am 29. April 2010 bekanntgegeben.[5] Bobbi Starr gewann zwei Preise.[6]

Seit Januar 2011 betreibt Bobbi Starr auch eine eigene Website. Bei den AVN-Awards 2011 ging sie trotz Nominierung leer aus. Sie bekam erneut einen XRCO-Award, diesmal als beste Anal-Performerin. Seit 2011 ist sie außerdem auch hinter der Kamera tätig.[7]

Im Oktober 2013 gab sie bekannt, dass sie schwanger ist, heiraten will und vorerst aus der Szene aussteigt.

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

Die Internet Adult Film Database (IAFD) listet bis heute (Stand: Mai 2014) 571 Filme, in denen sie mitgespielt hat. Außerdem listet die IAFD 11 Filme auf, in denen sie Regie geführt hat.

Als Regisseurin:

  • Bobbi's World
  • Shut Up and Fuck
  • Bobbi Loves Boys
  • Occupy My Ass
  • One
  • Vicarious: So Close You Can Taste It

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009 XRCO Award Superslut
  • 2010 AVN Award – „Best Double Penetration Sex Scene“ in Bobbi Starr & Dana DeArmond’s Insatiable Voyage[8]
  • 2010 AVN Award – „Most Outrageous Sex Scene“ - Soloszene in Belladonna: No Warning 4
  • 2010 Fleshbot's Crush of the Year[9]
  • 2010 XRCO Award – Superslut
  • 2010 XRCO Award – Orgasmic Oralist
  • 2011 XRCO Award – Orgasmic Analist[10]
  • 2011: Erotic Lounge Jury Award: Bester Gonzo Film mit Shut Up And Fuck[11]
  • 2012 AVN Award – Female Performer of the Year
  • +37 Nominierungen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bobbi Starr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bobbi Starr Interview- Pepe’s Exclusive. lukeisback.com. 18. Oktober 2009. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  2. Interview bei Xrent , Zugriff am 2. Februar 2010
  3. Hardcore Super Starr: Adult Film Actress Bobbi Starr on the Top Ten Metal Bands She Wishes Would Gangbang Her. metalsucks.net. 11. März 2010. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  4. E3's Lone Porn Star Is Eyeing a Wii
  5. http://privatedancermedia.net/2010/03/11/bobbi-starr-scores-4-xrco-nominations/ Bobbi Starr Scores 4 XRCO-Nominations
  6. 2010 NOMINEES & WINNERS: for the 4-29-2010 26th annual XRCO AWARDS SHOW. dirtybob.com. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  7. Bobbi Starr Joins Evil Angel Directors' Roster. avn.com. 20. Juli 2011. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  8. AVN Awards 2010, 18 Nominierungen insgesamt
  9. Fleshbot Names Bobbi Starr “Crush of the Year”. playpenreport.com. 30. Dezember 2010. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  10. 2011 XRCO Award Winners Announced (englisch) avn.com. 14. April 2011. Abgerufen am 12. Dezember 2011.
  11. erotic-lounge-awards.com: „Preisträger 2011“. Abgerufen am 3. Juli 2013.