Bobby Rydell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bobby Rydell

Bobby Rydell (bürgerlich: Robert Ridarelli), (* 26. April 1942 in Philadelphia), ist ein US-amerikanischer Sänger und Entertainer.

Schon mit zehn Jahren spielte der kleine Robert in Paul Whitemans Jazzband Schlagzeug; drei Jahre später machte er sich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung. 1956 wurde er dann Drummer bei „Rocco and the Saints“ (mit Frankie Avalon als Trompeter), 1958 unterschrieb er einen Plattenvertrag als Solokünstler bei Cameo Records und hatte nach Flops wie „Please Don't Be Mad“ und „All I Want Is You“ mit „Kissin' Time“ 1959 einen veritablen Hit, die Nachfolgesingle „We Got Love“ schaffte es sogar in die Top Ten. Danach hatte der gutaussehende, auch schauspielerisch begabte Rydell mehrere kleinere Hits (~300.000–500.000 verkaufte Platten); große Charterfolge feierte er aber mit „Wild One“ (1960) und „Forget Him“ (1963), die Spitzenpositionen der Hitparaden erreichten. Mit 13 Top-20-Hits zwischen 1959 und 1963 gehörte er zu den erfolgreichsten Sängern unter den "Teen Idols". Durch kleinere Auftritte als Schauspieler im Fernsehen („Combat“) und Musical („Bye Bye Birdie“) wurde Rydell endgültig zum Star und Frauenschwarm.
Nachdem er in der Folgezeit in den Hitparaden durch englische Künstler zunehmend verdrängt wurde, versuchte sich Rydell Ende der 1960er Jahre erfolgreich als Sänger und Entertainer in Nachtclubs und wirkte auch an den legendären Rock'n'Roll Revival Shows im Madison Square Garden mit. Später verdiente er sein Geld unter anderem mit Auftritten in Hugh HefnersPlayboy Clubs“ und kleineren Fernsehauftritten, bevor sein Stern Ende der 1970er Jahre zu sinken begann.
1985 stieg er, zusammen mit Frankie Avalon und Fabian als „Boys of Bandstand“ wieder ins Showgeschäft ein; die nächsten zehn Jahre spielte er mit ihnen Oldieshows quer durch die Klubs der Vereinigten Staaten, bevor er sich endgültig ins Privatleben zurückzog.