Bobo In White Wooden Houses

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bobo In White Wooden Houses
Bobo In White Wooden Houses (2006)
Bobo In White Wooden Houses (2006)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1990
Website bobo-in-white-wooden-houses.de
Gründungsmitglieder
Christiane „Bobo“ Hebold
Gitarre
Frank Heise † (bis 1994)
Axel „Lexa“ Schäfer (bis 1995 & seit 2007)
Ulli Lange (bis 1992)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Christiane „Bobo“ Hebold
Gitarre
Jan Stolterfoht (seit 2010)
Bass
Axel „Lexa“ Schäfer (seit 2007)
Schlagzeug
Christian Kohler (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Andrew McGuiness (1993–1995)

Bobo In White Wooden Houses ist eine deutsche Indie-Rockband um die Sängerin „Bobo(lina)“.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Christiane Hebold (* 1967), genannt „Bobo“ (auch „Bobolina“), eine Pfarrerstochter aus Gräfenhainichen, gründete mit 13 Jahren eine Mädchenband. Später studierte sie an der Musikhochschule Weimar Gesang und schrieb ihre ersten eigenen Lieder. 1990 lernte sie in Berlin den Gitarristen Frank Heise kennen und gründete mit ihm die Band Bobo In White Wooden Houses. Nicht nur ihre erste Single Hole in Heaven war ein Erfolg, auch der Song Wide awake verhalf der Band 1990, den Leipziger Rockwettbewerb zu gewinnen, wodurch die Band als erste der ostdeutschen Indieszene in Nachwendezeiten Fuß fasste. Die drei Tonträger Bobo in White Wooden Houses (1992), Passing Stranger (1993) und Cosmic Ceiling (1995) wurden veröffentlicht. Die Band erreichte nicht nur hohe Verkaufszahlen, sondern auch die Nominierung als deutscher Beitrag (Video Travel In My Mind) beim MTV Euro-Video-Grand Prix 1995 – einer Art Gegenveranstaltung zum zeitgleich stattfindenden Eurovision Song Contest.

Mit dem Suizid Frank Heises (1995) löste sich die Urbesetzung der Band auf, und Bobolina widmete sich fortan vor allem ihrer Tochter Flora Camille und mehreren Soloprojekten. 2004 trat Bobo In White Wooden Houses in neuer Besetzung wieder zusammen. 2010 spielten Bobolina, Alex „Lexa“ Schäfer, der neue Gitarrist und Produzent Jan Stolterfoht sowie der neue Schlagzeuger Christian Kohler das neue Album Transparent ein. Als Gast bei einem Song fungierte am Schlagzeug Ex-Mitglied Andrew McGuiness.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Passing Stranger
  DE 57 xx.xx.1993 (x Wo.)
Cosmic Ceiling
  DE 65 xx.xx.1996 (x Wo.)

Alben[Bearbeiten]

  • 1992 – Bobo in White Wooden Houses
  • 1993 – Passing Stranger
  • 1995 – Cosmic Ceiling
  • 2004 – Limited Tour CD 2004
  • 2007 – Mental Radio
  • 2010 – Transparent

Singles[Bearbeiten]

  • 1991 – Wide Awake
  • 1992 – Hole In Heaven
  • 1993 – Tell Me One Good Reason Why
  • 1993 – These Words Behind
  • 1994 – Dreams
  • 1995 – Travel In My Mind
  • 1995 – Yellow Moon
  • 1996 – Papercues
  • 1996 – Black Hole Sun (Bobo & The London Session Orchestra)

Projekte[Bearbeiten]

  • 1996 – Glow (Bobo & The London Session Orchestra)
  • 1998 – Alaska (Alaska – nicht veröffentlicht)
  • 2001 – Licht (SAAL DREI – improvisierte Musik)
  • 2004 – Volkslieder (Bobo, Sebastian Herzfeld – Zither/Klavier, Anne Kaftan – Saxophon/Bassklarinette)
  • 2007 – Lieder von Liebe und Tod (Erweitertes Re-Release des Volkslieder-Albums auf dem Berliner Label Traumton)
  • 2013 – Liederseelen (Bobo – Gesang/Rhodes/Röhrenorgel, Sebastian Herzfeld – präpariertes Klavier/Harmonium/Bass/Metallinstrumente)

Gastauftritte[Bearbeiten]

  • 1997 – Rammstein – Engel
  • 1998 – Rammstein – Das Modell (Bobo singt bei der Alter Mann Spezial-Edition im Hintergrund mit)
  • 2004 – Blank & Jones – Perfect Silence
  • 2005 – Else Lasker Schüler – Ich träume so leise von Dir (mit dem Lied Es kommt der Abend)
  • 2005 – Blank & Jones – Loneliness (Relax Edition 2)
  • 2008 – Blank & Jones – The Logic of Pleasure (mit dem Lied Where You Belong)
  • 2009 – Blank & Jones – Relax Edition Four (mit Where You Belong im Poolside House Mix)
  • 2012 – Die Zöllner – Uferlos (mit dem Lied Ein Blut)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]