Bobonaro

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bobonaro (Begriffsklärung) aufgeführt.
Suco Bobonaro
Der Suco Bobonaro liegt im Zentrum des gleichnamigen Subdistrikts. Der Ort liegt im Norden es Sucos.
Daten
Fläche 12,49 km²[1]
Einwohnerzahl 1.532 (2010)[2]
Chefe de Suco Marcelo Barreto
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Bobonaro 9° 2′ S, 125° 20′ O-9.0319444444444125.325715 715 m
Dena 9° 3′ S, 125° 21′ O-9.0463888888889125.34361111111568 568 m
Hok 9° 3′ S, 125° 20′ O-9.0416666666667125.34055555556617 617 m
Holital 9° 2′ S, 125° 20′ O-9.0377777777778125.3325617 617 m
Kulumba 9° 2′ S, 125° 20′ O-9.0411111111111125.33833333333617 617 m
Lactil 9° 2′ S, 125° 19′ O-9.0358333333333125.31833333333773 773 m
Lalebol 9° 3′ S, 125° 21′ O-9.0491666666667125.34361111111568 568 m
Lepo 9° 3′ S, 125° 21′ O-9.0430555555556125.35833333333625 625 m
Lesigatal 9° 2′ S, 125° 19′ O-9.0333333333333125.3175773 773 m
Maucugun 9° 3′ S, 125° 21′ O-9.0525125.34555555556568 568 m
Mautaloh 9° 2′ S, 125° 20′ O-9.0397222222222125.32833333333620 620 m
Tuluapu 9° 3′ S, 125° 20′ O-9.0421527777778125.33080833333[4] ?
Bobonaro (Osttimor)
Bobonaro
Bobonaro

Ort und Suco Bobonaro (auch Aubá, Bubo Naro, Babonaro; tetum Bobonaru) liegen im Subdistrikt Bobonaro (Distrikts Bobonaro).

Der Ort[Bearbeiten]

Markt von Bobonaro (Dezember 1968)

Bobonaro ist Hauptort vom gleichnamigen Suco und vom Subdistrikt. Während der portugiesischen Kolonialzeit war sie zeitweise auch die Hauptstadt des Distrikts Bobonaro, bevor Maliana diese Rolle übernahm. In der Zeit des Estado Novo wurde der Ort in Vila Armindo Monteiro umbenannt, nach dem Politiker Armindo Rodrigues de Sttau Monteiro.

Der Ort liegt etwa 45 km von der Küste entfernt, auf einer Meereshöhe von 715 m, im Norden des Subdistrikts Bobonaro, beidseitig der Grenze zwischen den Sucos Bobonaro und Malilait. Zur Landeshauptstadt Dili sind es in Luftlinie etwa 60 km nach Nordosten, zur Distriktshauptstadt Maliana etwa 13 km nach Westen. Zur Grenze nach Indonesien sind es ebenfalls nur wenige Kilometer.

Die Stadt hat 6.110 Einwohner (2006) und zieht sich über mehrere Kilometer an der Straße entlang. Der Markt in Bobonaro hat regionale Bedeutung und gilt touristisch als sehenswert. Außerdem gibt es hier eine Grundschule, eine vorbereitende Schule für die Sekundarstufe, ein Hubschrauberlandeplatz und ein kommunales Gesundheitszentrum.[5] Die Kirche ist der Unbefleckten Empfängnis Marias geweiht.

Der Suco[Bearbeiten]

Der Suco hat 1.532 Einwohner (2010,[2] 2004: 1.746[6]). Etwa 95 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Unter 5 % sprechen jeweils Tetum Prasa und Kemak, kleine Minderheiten Mambai oder Habun.[7]

Der Suco Bobonaro liegt im Zentrum des gleichnamigen Subdistrikts und hat eine Fläche von 12,49 km².[1] Im Norden liegen die Sucos Malilait und Lourba, im Osten Carabau, im Südosten Lour, im Süden und Südwesten Ai-Assa und im Nordwesten Oeleo. Hier entspringt der Fluss Anaslota, der zum Flusssystem des Lóis gehört und zunächst nach Norden nach Oeleo fließt. Von Nord nach Süd durchfließt der Loumea den Suco.

Südwestlich vom Ort Bobonaro liegen die Orte Lactil (Laktil) und Lesigatal (Lesi Gatal), südöstlich die Dörfer Holital (Holtal), Mautaloh und Tuluapu (Tuluatu). Weiter östlich befinden sich die Ortschaften Kulumba und Hok (Bok) und jenseits des Loumea Dena, Lalebol, Maucugun (Maucugum) und Lepo.[8] Neben der Grundschule in Bobonaro gibt es jeweils eine in Holital, Lesigatal und Maucugun. [5]

In Bobonaro befinden sich die drei Aldeias Lactil, Lesigatal und Tuluata.[9] Die Aldeia Tas-Masac wurde 2009 abgeschafft.[10]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Abílio de Araújo zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Esteves Barreto.[12]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bobonaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Get Coordinate - Wiki Koordinaten ermitteln
  5. a b UNMIT Geographic Maps: Bobonaro District - August 2008 (PDF; 535 kB)
  6. Statistisches Amt Timor-Leste Census 2004
  7. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Bobonaro (Tetum; PDF; 8,5 MB)
  8. Timor-Leste GIS-Portal
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch; PDF; 323 kB)
  10. Diploma Ministerial 9/2004 (Portugiesisch)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados
  13. Sports Reference: Victor Ramos, abgerufen am 13. September 2013

-9.0319444444444125.325Koordinaten: 9° 2′ S, 125° 20′ O