Bocé

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bocé
Bocé (Frankreich)
Bocé
Region Pays de la Loire
Département Maine-et-Loire
Arrondissement Saumur
Kanton Baugé
Koordinaten 47° 30′ N, 0° 5′ W47.506944444444-0.08305555555555662Koordinaten: 47° 30′ N, 0° 5′ W
Höhe 39–97 m
Fläche 16,01 km²
Einwohner 609 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 38 Einw./km²
Postleitzahl 49150
INSEE-Code
Website Bocé

Bocé ist eine französische Gemeinde mit 609 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Maine-et-Loire in der Region Pays de la Loire.

Geografie[Bearbeiten]

Bocé liegt im Südosten des Kantonshauptortes Baugé, berührt von der Départementsstraße D 938. Der Ortskern ist relativ klein, über die Gemarkung sind zahlreiche Weiler und Einzelgehöfte verteilt. Mit rund 150 ha hat Bocé Anteil am Wald von Chandelais.

Geschichte[Bearbeiten]

Bocé wurde 1036 erstmals als Rotbertum erwähnt. 1080 wurde die Pfarrei gegründet und von Mönchen des Klosters Marmoutier versorgt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die romanische Kirche St. Martin de Vertou aus dem 11. Jahrhundert ist im typischen Stil romanischer Kirchen des Anjou erbaut. Von Zeit zu Zeit werden in dem Gotteshaus Konzerte veranstaltet. – Im Gemeindegebiet befinden sich die Schlösser Château Parpacé und Château de l'Auberdière. Auberdière wurde um 1778 im Stil Ludwig XVI. erbaut und kann zumindest von außen besichtigt werden. Ein Graf von Auberdière kämpfte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Freizeit und Tourismus[Bearbeiten]

Bocé bemüht sich um ein gepflegtes Ortsbild und gewann schon mehrfach den regionalen Wettbewerb concours des villes et villages fleuris, vergleichbar mit Unser Dorf soll schöner werden. Es gibt im Wald von Chandelais den Wanderweg Circuit du Grand-Mandon. Für das typische Boule-Spiel der Gegend, das Boule de Fort, gibt es auch in Bocé eine spezielle Anlage. Am Waldrand befindet sich zudem eine Pferdesportanlage.