Bockeroth

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Bockeroth
Koordinaten: 50° 44′ N, 7° 15′ O50.7266666666677.2438888888889Koordinaten: 50° 43′ 36″ N, 7° 14′ 38″ O
Einwohner: 510 (30. Sep. 2011)
Eingemeindung: 1. Aug. 1969
Postleitzahl: 53639
Vorwahl: 02244
Lage von Bockeroth (rechts oben im Hintergrund) im Siebengebirge, gesehen aus Nord-West.

Bockeroth ist ein Dorf und Stadtteil von Königswinter. Bockeroth umfasst die Ortsteile Bockeroth (533 Einw.), Düferoth (196 Einw.) und Friedrichshöhe (30 Einw.) mit zusammen ungefähr 368 Haushalten und 759 Einwohnern (30. September 2010[1]) und ist im Nordosten der Stadt gelegen. Am westlichen Ortsrand liegen parallel die A 3 („Bockerother Berg“) und die ICE-Strecke Köln–Frankfurt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

1121 bestätigt der Kölner Erzbischof Friedrich I. die Verfügung des Siegburger Abtes, wonach die abgabenpflichtigen Höfe, unter anderem in „Buchenrode“ und „Ruzenthorp“ (dem späteren Rauschendorf) ihre Abgaben erhöhen sollen, um die wachsende Zahl der Mönche versorgen zu können. Der Ortsname ist vom Buchen-Rodung abgeleitet. 1462 ist Düferoth als „Duvelroid“ erwähnt, ob von Teufel hergeleitet, wie in einer Erzählung eines Heisterbacher Mönches die Berge beiderseits des Düvelsarschbaches bezeichnet, ist nicht bekannt. 1848 ist Friedrichshöhe als Standort einer Krautfabrik genannt.

[Bearbeiten] Geschichtshäuschen am Düfelsarsch

In diesem kleinen Museum im Ortsteil Bockeroth-Düferoth findet sich eine Sammlung von Alltags- und Landwirtschaftsgegenständen sowie eine umfangreiche Puppen- und Spielzeugsammlung mit Exponaten überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

[Bearbeiten] Literatur

  • Angelika Schyma: Stadt Königswinter. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmäler im Rheinland. 23.5., Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 273 u. 280/281.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Einwohner der Stadt Königswinter nach Angaben des Rhein-Sieg-Kreises. Website der Stadt Königswinter. Abgerufen am 25. Oktober 2010.

[Bearbeiten] Weblinks

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