Bodenwöhr

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bodenwöhr
Bodenwöhr
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bodenwöhr hervorgehoben
49.27138888888912.305374Koordinaten: 49° 16′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 51,91 km²
Einwohner: 4142 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92439
Vorwahlen: 0 94 34
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 116
Gemeindegliederung: 16 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schwandorfer Straße 20
92439 Bodenwöhr
Webpräsenz: www.bodenwoehr.de
Bürgermeister: Richard Stabl (Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf
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Über dieses Bild
Bodenwöhr, Blechhammer (2013)
Bodenwöhr, Hammerweiher (2013)

Bodenwöhr ist eine Gemeinde im südlichen Landkreis Schwandorf im bayerischen Regierungsbezirk der Oberpfalz. Der Ort ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Bodenwöhr liegt im Osten von Bayern in der Oberpfalz im Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Der Ort liegt am Ufer des Hammersees, eines 8 Kilometer langen Badesees, der reichlich Möglichkeiten zum Baden, Angeln und Bootfahren bietet. Bis 2009 wurde sein Ufer verschönert. Es wurden neue Rad- und Wanderwege angelegt und ein neues Strandbad gebaut. Der See wird im Osten vom Warbruckerweiher und im Nordwesten vom Weichselbrunnweiher eingefasst.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Bodenwöhr hat 16 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Bodenwöhr wird erstmals im Jahre 1123 urkundlich als "Potenwre" erwähnt. Vor 1464 wurde ein Eisenhammer nach Bodenwöhr verlegt. Mit der Gründung der politischen Gemeinden in Bayern 1818 gehörte der Ort zur Gemeinde Neuenschwand. Im Jahr 1921 erfolgte die Umbenennung der bisherigen "Gemeinde Neuenschwand" in "Gemeinde Bodenwöhr".[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Taxöldern eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kamen die ehemalige Gemeinde Erzhäuser und Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Altenschwand hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau über silbernem Wellenbalken schräg gekreuzt einen goldenen Schlägel und einen goldenen Hammer. Es weist damit auf das im 15. Jahrhundert entstandene Hüttenwerk hin.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bodenwöhr

Tourismus[Bearbeiten]

In der Gemeinde Bodenwöhr gibt es vier Campingplätze, die alle unmittelbar am Ufer des Hammersees (64 ha groß, ca. 8 km lang) liegen, sowie zahlreiche Ferienwohnungen und Pensionen. Der Hammersee ist ein fischreiches Gewässer und darf mit Booten ohne Motor befahren werden. Es gibt mehrere öffentliche Badestellen am See.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Bodenwöhr Nord liegt an der Bahnstrecke Schwandorf–Furth im Wald. Von dort aus beträgt die Fahrzeit nach Schwandorf 10 bis 15 Minuten, nach Cham 20 bis 25 Minuten und nach Furth im Wald etwa 40 Minuten. An diesem Bahnhof im Ortsteil Blechhammer zweigt auch die Bahnstrecke Bodenwöhr–Nittenau ab, auf der jedoch nur noch Güterverkehr stattfindet. Des Weiteren war Bodenwöhr Nord Ausgangspunkt der inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Bodenwöhr–Rötz.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111207/224249&attr=OBJ&val=1043
  3. a b  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 534.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bodenwöhr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien