Body Count (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Body Count
Body Count in Prag 2006
Body Count in Prag 2006
Allgemeine Informationen
Genre(s) Crossover, Heavy Metal, Hardcore Punk
Gründung 1989
Gründungsmitglieder
Ice-T
Ernie C
Gitarre
D-Roc † (bis 2004)
Mooseman † (bis 1994)
Beatmaster V † (bis 1997)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Ice-T
Gitarre
Ernie C
Gitarre
Bendrix (seit 2004)
Bass
Vincent Price (seit 2004)
Schlagzeug
OT (seit 2004)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Griz (1997)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Body Count
  AU 12 14.06.1992 (12 Wo.)
  NZ 18 09.08.1992 (5 Wo.)
  DE 25 31.08.1992 (50 Wo.)
  US 26 1992 (... Wo.)
Born Dead
  DE 5 12.09.1994 (21 Wo.)
  AU 5 18.09.1994 (8 Wo.)
  UK 15 17.09.1994 (2 Wo.)
  NL 27 17.09.1994 (8 Wo.)
  US 74 1994 (... Wo.)
Violent Demise: The Last Days
  DE 45 24.03.1997 (5 Wo.)
  NL 92 05.04.1997 (3 Wo.)
Singles[2]
There Goes The Neighbourhood
  NZ 35 23.08.1992 (2 Wo.)
Hey Joe
  NZ 31 06.02.1994 (4 Wo.)
Born Dead
  DE 32 05.09.1994 (9 Wo.)
  CH 44 25.09.1994 (2 Wo.)
  UK 28 08.10.1994 (2 Wo.)
Necessary Evil
  CH 44 25.09.1994 (2 Wo.)
  UK 41 08.01.1995 (2 Wo.)

Body Count ist eine 1989 durch den Rapper Ice-T gegründete US-amerikanische Band, die besonders durch ihre damalige Innovation, Hip-Hop-Elemente mit Heavy-Metal-Elementen und Hardcore Punk zu verknüpfen, Berühmtheit erlangte. Die Texte des ersten Albums, insbesondere der Text zu Cop Killer, sorgten für Kontroversen in ihrem Heimatland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

1992 erschien auf Ice-Ts Album Original Gangster der erste Song, Body Count, mit dem die Band auch in Hip-Hop-Kreisen große Anerkennung erlangte. Zusammen mit den Musikern Ernie-C (Gitarre), D-Roc (Gitarre), Mooseman (E-Bass) und Beatmaster V (Schlagzeug) veröffentlichte Ice-T 1992 das selbstbetitelte Debütalbum Body Count, welches vor allem durch die damals moderne Mischung aus Hip Hop und Hard Rock sowie durch die öffentliche Kritik am Song Cop Killer auffiel. Dessen harter Text brachte der Band für längere Zeit negative Schlagzeilen und den Vorwurf ein, Gewalt gegen Polizeibeamte gutzuheißen. Im Detail nimmt der Text Bezug auf den schwarzen US-Bürger Rodney King, welcher im selben Jahr von weißen Polizisten misshandelt worden war.

Dieser Song war auch – obwohl ihn die Band auf späteren Pressungen durch Freedom of Speech (eine Zusammenarbeit mit Jello Biafra) ersetzen ließ – letztlich ausschlaggebend für die Beendigung des Plattenvertrags zwischen Body Count und der Warner Music Group wenige Monate später. Auch Ice-Ts Vertrag mit Warner wurde aufgelöst.

Das 1994 auf dem Label Priority Records erschienene Album Born Dead brachte zwar durchschnittlichen kommerziellen Erfolg, konnte aber keine neuen inhaltlichen Akzente setzen. Zudem fehlten in textlicher Hinsicht extreme Songs, die das erste Album so bekannt gemacht hatten. Bassist Mooseman verließ außerdem kurz nach Erscheinen von Born Dead die Band.

Trotzdem konnte 1997 - verzögert durch den Tod des Schlagzeugers Beatmaster V - das Album Violent Demise: The Last Days veröffentlicht werden, das aber ebenso wie sein Vorgänger keine Neuerungen brachte und sich dazu als kommerzieller Misserfolg erwies. Ex-Bassist Mooseman wurde im Jahr 2000 auf offener Straße erschossen. Gitarrist D-Roc erlag im August 2004 einem Krebsleiden.

Im Jahr 2005 formierte Ice-T die Band neu. Neben Shouter Ice-T selbst und dem Leadgitarristen Ernie C, den einzigen noch lebenden Gründungsmitgliedern von Body Count, gehören nun auch OT (Schlagzeug), Bendrix (Rhythmusgitarre) und Vincent Price (Bass) der Band an.

Das bisher letzte Album mit dem Titel Murder 4 Hire erschien 2006. Eine Etappe der Tour führte die Band im August 2006 auch nach Deutschland.

2011 beteiligt sich Body Count am Soundtrack des Videospiels Gears of War 3 [3], nachdem Ice-T bereits auf der Electronic Entertainment Expo 2011 in Los Angeles zusammen mit den Entwicklern von Epic Games das Spiel vorgestellt hatte. Ein Ausschnitt des Songs The Gears of War ist dabei erstmals im Gameplay-Trailer Horde 2.0: Five against all zu hören.[4]

Diskografie [Bearbeiten]

  • 1992: Body Count
  • 1994: Born Dead
  • 1997: Violent Demise: The Last Days
  • 2004: Murder for Hire (Live) DVD
  • 2006: Live in L.A. (Feat. Ice-T [CD/DVD])
  • 2006: Murder 4 Hire

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Quellen Chartplatzierungen Alben: DE / AU / NZ / UK / NL / US, abgerufen am 11. Dezember 2011.
  2. Quellen Chartplatzierungen Singles: NZ / DE / CH / UK, abgerufen am 11. Dezember 2011.
  3. Twitter
  4. Gears of War 3: Neues Gameplay-Video zu Horde 2.0