Bogdan Musiał

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bogdan Musiał (* 1960 in Wielopole bei Dąbrowa Tarnowska, Woiwodschaft Kleinpolen[1]) ist ein deutsch-polnischer Historiker. Seit 2010 ist er Professor an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau.[2]

Leben[Bearbeiten]

Musiał wurde auf einem kleinen Bauernhof geboren[3] und arbeitete in seiner polnischen Heimat als Bergmann unter Tage in den Katowicer Steinkohlegruben Wieczorek (1978–1979) und Wujek (1979–1984). Aufgrund seines Engagements für die Gewerkschaft Solidarność wurde er durch den Staatssicherheitsdienst Służba Bezpieczeństwa verfolgt. 1985 flüchtete er und erhielt in der Bundesrepublik Deutschland politisches Asyl.

Musiał arbeitete zunächst als Mechaniker und erwarb in einem Abendkurs das Abitur. 1992 wurde er eingebürgert. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie in Hannover und Manchester. Von 1991 bis 1998 war er Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1998 promovierte er bei Herbert Obenaus über die Judenverfolgung im besetzten Polen. Die Habilitation folgte 2005 an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau. Seit 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Warschau und seit 2007 ist er Mitarbeiter am Institut für Nationales Gedenken.

Kritik an Fotografien der Wehrmachtsausstellung[Bearbeiten]

Musiał wurde in Deutschland durch seine Kritik an der ersten Wehrmachtsausstellung bekannt. Er kritisierte 1999 neun von hunderten dort gezeigten Fotografien als falsch zugeordnet; bei weiteren 24 vermutete er dies ohne Belege ebenfalls.[4] Mit falsch zugeordneten Bildern mache die Ausstellung „Opfer der Sowjets zu Opfern der Wehrmacht”. Er bestätigte jedoch auch:[5]

„Daß die Wehrmacht an Verbrechen, besonders im Gebiet der damaligen Sowjetunion und auf dem Balkan, zum Teil massiv beteiligt war, ist mittlerweile hinreichend belegt, wenngleich auch noch längst nicht flächendeckend erforscht.“

Jan Philipp Reemtsma bestritt eine absichtliche Umwidmung von Fotografien und kündigte die Überprüfung der beanstandeten Bilder und Entfernung von nachweislich falsch zugeordneten Bildern an. Eine dazu von ihm eingesetzte Prüfungskommission bestätigte 2000 eine falsche Zuordnung von zwei der 33 Fotografien, die Musiał bemängelt hatte. Sie bekräftigte zugleich die historisch gesicherte Kernthese eines deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion.[6]

Kontrovers diskutierte Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Musiał veröffentlicht seit 2000 vor allem in Deutschland Werke, die sich besonders mit der Politik und Kriegführung der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg befassen. Sie wurden meist einerseits für neue Quellenfunde und Darstellung von bisher wenig beleuchteten Kriegsaspekten gelobt, andererseits für unhaltbare und kaum belegte Thesen kritisiert und abgelehnt.

Musiałs Buch „Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen“ (2000) beschreibt laut Untertitel die „Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941.“ Darin verglich er Greueltaten und Massaker deutscher Besatzer sowjetischer Gebiete ab Juni 1941 mit denen des NKWD im besetzten Ostpolen ab 1939. Der Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller fand das Werk gut dokumentiert: Es sei „geeignet, die oft verengte deutsche Sichtweise auf das Schicksal der Bevölkerung in Ostmitteleuropa, die unter zwei blutrünstigen Diktaturen gelitten hat, zu erweitern.“ Der Historiker Johannes Hürter dagegen urteilte, es bleibe „in vielem zu holzschnittartig, mißverständlich und widersprüchlich“, eine „differenzierte und nüchterne Darstellung“ sei Musiał „nicht durchgehend gelungen“.[7] Wolfram Wette kritisierte das Buch insgesamt als widersprüchlich und misslungen: Schon der Titel lasse „das Verquere der Argumentation ahnen“. Musiał versuche, wider besseres historisches Wissen nicht nur einen Vergleich, sondern einen Zusammenhang „zwischen der – von Verbrechen begleiteten – sowjetischen Besatzungspolitik in Ostpolen auf der einen Seite und der deutschen Kriegführung gegen die Sowjetunion auf der anderen“ herzustellen. Indem er behaupte, der sowjetische Terror in Polen von 1939 bis 1941 sei „dem NS-Terror im deutsch besetzten Polen vergleichbar, wenn nicht schlimmer“ gewesen, zeige er seine „von einem spezifisch polnischen Antisowjetismus vorgeprägte […] Einstellung“. Schließlich „versteige“ er sich zur „provozierenden These, die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941 könne als eine Reaktion auf die konkrete Konfrontation deutscher Soldaten mit den Gefangenenmorden des NKWD erklärt werden“. Damit missachte er die historische Abfolge und erwecke „in leichtfertiger Weise“ den Eindruck einer Verwechslung von Tätern und Opfern.[8]

Nach Musials Buch „Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen“ (2008) soll Stalin schon seit den 1920er Jahren einen ideologisch begründeten Angriffskrieg gegen Westeuropa geplant und dazu die Rote Armee 1941 zur „größten Invasionsarmee aller Zeiten“ aufgerüstet haben. Da die Deutschen davon nichts gewusst hätten, sei der deutsche Angriffskrieg gegen die Sowjetunion 1941 jedoch kein Präventivkrieg gewesen.

Die Kernthese des Buchs stieß auf Widerspruch. Bert Hoppe zufolge konnte Musial sie auch mit seinen neuen Archivquellen nicht belegen. Er übergehe neuere Forschungsliteratur wie Gabriel Gorodetzkys Studie The great Delusion (2001), betreibe „selektive Literatur- und Quellenrezeption“ und übergehe etwa, dass Stalin einen Putschversuch der KPD von 1923 abgelehnt und der KPD daraufhin finanzielle Hilfen gestrichen hatte.[9] Musiał wies diese Kritik zurück.[10] Auch Jörg Ganzenmüller warf Musiał vor, er könne Stalins Angriffsabsicht nur mit der Umdeutung von auch intern geäußerten Befürchtungen vor westlichen Angriffen zu reiner Propaganda belegen, habe die Stalinismusforschung der letzten zwanzig Jahre weitgehend ignoriert und die grundlegenden Regeln der Quellenkritik missachtet. Er gebrauche den sonst für Adolf Hitlers Unternehmen Barbarossa gebrauchten Fachterminus „Vernichtungskrieg“ unreflektiert und unerläutert für Stalinsche Maßnahmen. Seine neuen Archivquellen sollten daher nochmals ohne seine vorgefasste These untersucht werden.[11] Ganzenmüllers weiteren Vorwurf, Musiał habe die neueste Forschung zu Tuchatschewski ignoriert,[12] wies dieser in seiner Antwort zurück.[13] Hans-Erich Volkmann lobte Musiałs Buch für „hervorragendes statistisches Material“, das „Einblick in die Stalinschen Anstrengungen und Schwierigkeiten bei Modernisierung und Ausbau der Industrie und der Rüstungsproduktion“ sowie „hochinteressante Informationen über die sowjetische Wirtschaftsentwicklung und Stalins Herrschaftssystem“ anbiete.[14]

2009 veröffentlichte Musiał die Monografie „Sowjetische Partisanen 1941–1944. Mythos und Wirklichkeit“. Für den Stalinismusforscher Jörg Baberowski „entzaubert“ dieses Werk den „Mythos vom heldenhaften Volkskrieg“ durch Eigenberichte aus russischen und weißrussischen Archiven.[15]

Streit um Antisemitismus und Kollaboration von Polen in der NS-Zeit[Bearbeiten]

Seit 2000 nahm Musial wiederholt zu Antisemitismus von Polen in der NS-Zeit Stellung. Er deutete diesen als Reaktion auf eine Kollaboration von Juden mit den sowjetischen Besatzern Ostpolens.[16] Etwa 30 Pogrome an geschätzten zehntausenden ostpolnischen Juden nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 erklärte Musial als Reaktion auf den stalinistischen Terror und machte die Juden dafür mitverantwortlich: „Die antijüdischen Emotionen resultierten aus dem Verhalten, das nicht wenige Juden an den Tag legten“. Damit übernahm er laut Klaus Wiegrefe unkritisch das antisemitische Klischee der Gleichsetzung von Juden und Kommunisten („Jüdischer Bolschewismus“).[17]

2000 löste der Historiker Jan Tomasz Gross mit seinem Buch „Nachbarn“ in Polen einen Historikerstreit um das Massaker von Jedwabne (1941) aus, bei dem Polen und Volksdeutsche zwischen 500 und 1600 Juden ermordet hatten. Der Streit betraf auch das Selbstverständnis Polens als Opfernation. Musial beteiligte sich ab 2002 daran.[18] Er warf Gross überhöhte Opferzahlen, falsche oder aus dem Kontext gerissene Zitate jüdischer Augenzeugen und eine ahistorische Methodik vor.[19] Ferner deutete er Judenmorde von Polen während der NS-Zeit weitgehend als von den deutschen Besatzern gelenkte Rache-Aktionen für vorherige sowjetische Verbrechen an Polen, an denen Juden beteiligt gewesen seien.[20] Die Kollaboration von tausenden Polen mit den deutschen Besatzungsverwaltungen bei „Razzien auf Zwangsarbeiter, der Bekämpfung des Widerstandes und an der Judenverfolgung“ habe sich nicht von der anderer besetzter Staaten unterschieden; die meisten Kollaborateure hätten sich den Besatzern „widerwillig“ angedient, um zu überleben. Die Kollaboration polnischer Kommunisten mit der Sowjetunion beschrieb er als weit umfang- und folgenreicher, da sie die jahrzehntelange Herrschaft der PVAP vorbereitet und begründet habe. Ihre Aufarbeitung stehe in Polen noch aus.[21]

Streit um Włodzimierz Borodziej[Bearbeiten]

Am 2. Mai 2008 erschien ein Artikel Musials in der konservativen polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita. Darin warf er dem Warschauer Zeithistoriker Włodzimierz Borodziej vor, er verdanke seine wissenschaftliche Karriere weitgehend seinem Vater Wiktor Borodziej, der im kommunistisch beherrschten Polen leitender Offizier des polnischen Staatssicherheitsdienstes SB gewesen war. Er habe seinen Sohn in die deutsch-polnische Schulbuchkommission entsandt, die vom Zentralkomitee der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei und dem SB kontrolliert wurde. Diese Vorwürfe bekräftigte Musiał in weiteren Medienartikeln.

Er löste damit eine heftige Kontroverse aus. Deutsche und polnische Wissenschaftler und Journalisten protestierten gegen seine Angriffe.[22] In einem offenen Brief (Rzeczpospolita, 2. bis 4. Mai 2008) bezeichneten 63 polnische Historiker Musiałs Artikel als „emotionsgeladenen Angriff, der vermutlich persönlichen Gründen entspringt.“ Die Gleichsetzung heute agierender Personen mit den Biografien ihrer Familienmitglieder wecke bei ihnen die schlimmsten Assoziationen.[23] Die Historikerin Katarzyna Stoklosa wertet Musiałs Angriff als Beispiel dafür, wie das Institut für Nationales Gedenken als Arbeitgeber Musiałs mit gezielten Schuldzuweisungen die polnische Geschichtspolitik beeinflusse.[24] Musiał verteidigte seine Angriffe im Juli 2008 als von der öffentlichen Aufgabe des IPN gedeckt.[25]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Preis der Erich-und-Erna-Kronauer-Stiftung 2001

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Deutsche Zivilverwaltung und Judenverfolgung im Generalgouvernement. Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 3-447-04208-7.
  • „Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen.“ Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941. Propyläen, Berlin/München 2000, ISBN 3-549-07126-4.
  • Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen. Propyläen, Berlin 2008, ISBN 978-3-549-07335-3.
  • Sowjetische Partisanen 1941–1944: Mythos und Wirklichkeit. Schöningh, Paderborn 2009, ISBN 978-3-506-76687-8.
  • Stalins Beutezug. Die Plünderung Deutschlands und der Aufstieg der Sowjetunion zur Weltmacht. Propyläen, Berlin 2010, ISBN 978-3-549-07370-4.
  • mit Wolfram Dornik, Georgiy Kasianov, Hannes Leidinger, Peter Lieb, Alekseij Miller, Vasyl Rasevyc: Die Ukraine. Zwischen Selbstbestimmung und Fremdherrschaft 1917–1922 (= Veröffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Sonderband 13). Leykam Buchverlag, Graz 2011, ISBN 978-3-7011-0209-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Bogdan Musiał bei perlentaucher.de
  2. Symposium zur Patenschaft von Niedersachsen und Schlesien. In: Hannoversche Allgemeine vom 21. September 2010.
  3. Christian Hartmann: Rezension von Musial, Bogdan: Deutsche Zivilverwaltung und Judenverfolgung im Generalgouvernement (PDF), in: FAZ vom 3. August 2000.
  4. Volker Ullrich: Von Bildern und Legenden. In: Die Zeit, Nr. 44/1999
  5. zitiert nach: Hamburger Institut für Sozialforschung beendet Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944”. (PDF; 150 kB) Pressemitteilungen des Hamburger Instituts fuer Sozialforschung zur Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ (Oktober 1999 – Dezember 2000) vom 20. Dezember 2000.
  6. Hamburger Institut für Sozialforschung beendet Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944”. (PDF; 150 kB) Pressemitteilungen des Hamburger Instituts fuer Sozialforschung zur Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ (Oktober 1999 – Dezember 2000) vom 20. Dezember 2000; zusammengefasst in Das Urteil der 8 Weisen. In: Die Zeit, Nr. 48/2000.
  7. Johannes Hürter: Verscharrt und aufgestapelt. In: FAZ, 16. August 2000
  8. Wolfram Wette: Rezension von Bogdan Musial: „Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen“. Deutschlandfunk, 4. September 2000
  9. Bert Hoppe: Bogdan Musial: Kampfplatz Deutschland. In: Sehepunkte, 9/2009, Nr. 1
  10. Bogdan Musial: Kommentar zu: Bert Hoppe: Rezension von: Bogdan Musial: Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen. In: Sehepunkte 9/2009, Nr. 6.
  11. Jörg Ganzenmüller: Rezension zu: Musial, Bogdan: „Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen.“ In: H-Soz-u-Kult, 17. April 2009
  12. Jörg Ganzenmüller: Rezension zu: Musial, Bogdan: „Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen“. Berlin 2008. In: H-Soz-u-Kult, 17. April 2009
  13. Zu B. Musials „Kampfplatz Deutschland“ – Eine Entgegnung von B. Musial.
  14. Hans-Erich Volkmann: Stalins Griff nach Deutschland. In: FAZ, 9. Mai 2008
  15. Jörg Baberowski: Orgie hemmungsloser Gewalt. Die Partisanen kommen selbst zu Wort: Bogdan Musial entzaubert den Mythos vom heldenhaften sowjetischen Volkskrieg. In: FAZ, 8. Oktober 2009, S. 7
  16. Bogdan Musial: Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen. 2000; referiert bei Gerhard Paul: Die Täter der Shoah. Fanatische Nationalsozialisten oder ganz normale Deutsche? Wallstein, 2002, ISBN 3-89244-503-6, S. 59
  17.  Klaus Wiegrefe: Aus dem Hinterhalt. In: Der Spiegel. Nr. 32, 2000 (online).
  18. Frank Grüner, Urs Heftrich, Heinz-Dietrich Löwe: „Zerstörer des Schweigens“: Formen künstlerischer Erinnerung an die nationalsozialistische Rassen- und Vernichtungspolitik. Böhlau, Wien 2006, ISBN 3-412-36105-4, S. XIV, Anmerkung 8
  19. Bogdan Musial: Thesen zum Pogrom in Jedwabne. Kritische Anmerkungen zu der Darstellung „Nachbarn“ von Jan Tomasz Gross. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 50/2002, S. 381–411; naszawitryna.pl
  20. Bogdan Musial: Indigener Judenhaß und die deutsche Kriegsmaschine: Der Nordosten Polens im Sommer 1941. In: Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens, 53. Jg., Heft 12, Dezember 2003. Bogdan Musial: Deutsch das System, polnisch die Rache: Das Massaker von Jedwabne war kein Einzelfall. In: NZZ, 5. Februar 2003, S. 27. Dietrich Seybold: Geschichtskultur und Konflikt: Historisch-politische Kontroversen in Gesellschaften der Gegenwart. Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften 2005, ISBN 3-03910-622-8, S. 112
  21. Bogdan Musial: Kollaboration und Widerstand: Ein wenig erhelltes Kapitel polnischer Geschichte 1939 bis 1945. In: NZZ, 28. Februar 2003
  22. Andreas Mix: Wüste Polemik, infame Attacken. In: Berliner Zeitung, 12. Juni 2008. Aus dem Hinterhalt. In: Die Zeit, Nr. 21/15. Mai 2008
  23. Zeitgeschichte Online: Die Debatte um Bogdan Musiałs Artikel „Der unschuldige Stalin und die bösen Polen“.
  24. Katarzyna Stoklosa: Geschichtspolitik im Prozess der Transformation in Polen. In: Gerhard Besier, Katarzyna Stokłosa (Hrsg.): Geschichtsbilder in den postdiktatorischen Ländern Europas: Auf der Suche nach historisch-politischen Identitäten. 2009, ISBN 3-643-10230-5, S. 104 und Anmerkung 48
  25. Bogdan Musial: Polens umstrittene Geheimdienstakte. In: NZZ, 29. Juli 2008