Bogdaniec

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Bogdaniec
Wappen von Bogdaniec
Bogdaniec (Polen)
Bogdaniec
Bogdaniec
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: Gorzów
Geographische Lage: 52° 41′ N, 15° 4′ O52.68861111111115.068055555556Koordinaten: 52° 41′ 19″ N, 15° 4′ 5″ O
Einwohner: -
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 66-45
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: FGW
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Droga wojewódzka 132
Nächster int. Flughafen: Posen-Lawica
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 21 Schulzenämter
Fläche: 112,12 km²
Einwohner: 7120
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0801022
Verwaltung
Bürgermeisterin: Krystyna Irena Pławska
Adresse: ul. Mickiewicza 45
66-450 Bogdaniec
Webpräsenz: www.bogdaniec.pl

Bogdaniec (deutsch Dühringshof) ist ein Dorf und Sitz einer gleichnamigen Landgemeinde in der Woiwodschaft Lebus, Polen.

Geographie[Bearbeiten]

Dühringshof liegt etwa 12 km südöstlich von Landsberg, an der Ostbahn unweit der Warthe.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaften Gennin, Loppow, Ratzdorf und Stennewitz sind schon seit dem 13. Jahrhundert erwähnt worden.

Die Kolonie Landsberger Holländer wurde bereits 1686 gegründet.

Ab 1726 erfolgte der Aufbau der Kolonien Genninsch Warthebruch, Unter Gennin und Ober Gennin.

Der heutige Hauptort wurde 1768 am Rande des Bruches der Warthe auf dem hohen Lande zu beiden Seiten des alten Genninschen Holländer Dammes für 32 Familien mit insgesamt 443 Morgen auf dem Gebiet des Domänenamtes Himmelstädt angelegt und nach dem preußischen General von Dühringshofen benannt.

Zwischen 1771 und 1774 wurden die neuen Gemeinden Raumerswalde, Gerlachsthal, Cocceji und Lossow gegründet durch die Siedlungskommission unter Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff.

Kahnpartie an der Mittelmühle

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort am 1. Februar 1945 durch sowjetische Truppen besetzt. Die deutsche Bevölkerung wurde Ende Juni 1945 vertrieben.

Bis 1945 war Dühringshof eine Gemeinde im Landkreis Landsberg (Warthe). Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort durch das Potsdamer Abkommen in polnische Verwaltung übernommen und die deutsche Bevölkerung vertrieben. Seitdem trägt der Ort den Namen Bogdaniec.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1933 1939
Einwohnerzahl[2] 1.832 1.779


Gemeinde[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Dühringshof besteht aus folgenden Ortschaften:

  • Bogdaniec (Dühringshof)
  • Chwałowice (Landsberger Holländer)
  • Gostkowice (Gerlachsthal)
  • Jasiniec (Johanneshof)
  • Jenin (Gennin)
  • Jeninek (Genninsch Warthebruch)
  • Jeniniec (Ober Gennin)
  • Jeże (Giesen)
  • Jeżyki (Giesenaue)
  • Krzyszczyna (Cocceji)
  • Krzyszczynka (Cocceji-Neuwalde)
  • Kwiatkowice (Blumenthal)
  • Lubczyno (Ludwigshorst)
  • Łupowo (Loppow)
  • Motylewo (Friedrichsberg)
  • Podjenin (Unter Gennin)
  • Racław (Ratzdorf)
  • Roszkowice (Raumerswalde)
  • Stanowice (Stennewitz)
  • Wieprzyce Dolne (Nieder Wepritz)
  • Włostów (Lossow)

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort liegt an der ehemaligen Reichsstraße 1 der heutigen Droga wojewódzka 132. An der Preußischen Ostbahn liegen die Bahnstationen Bogdaniec (Düringshof) und Łupowo (Loppow). Heute findet hier noch regionaler Schienenverkehr nach Krzyż (Kreuz), Kostrzyn (Küstrin) und nach Poznań (Posen) statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gmina Bogdaniec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 3. Juli 2014.
  2. Deutsche Verwaltungsgeschichte von Dr. Michael Rademacher M.A. - Einwohnerzahlen Dühringshof im Landkreis Landsberg (Warthe)