Bogdaniec
| Bogdaniec | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Lebus | |||
| Landkreis: | Gorzów | |||
| Geographische Lage: | 52° 41′ N, 15° 4′ O52.68861111111115.068055555556Koordinaten: 52° 41′ 19″ N, 15° 4′ 5″ O | |||
| Einwohner: |
- |
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| Postleitzahl: | 66-45 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 95 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | FGW | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Droga wojewódzka 132 | |||
| Nächster int. Flughafen: | Posen-Lawica | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Landgemeinde | |||
| Gemeindegliederung: | 21 Schulzenämter | |||
| Fläche: | 112,1 km² | |||
| Einwohner: |
6977 |
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| Bevölkerungsdichte: | 62 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 0801022 | |||
| Verwaltung | ||||
| Bürgermeisterin: | Krystyna Irena Pławska | |||
| Adresse: | ul. Mickiewicza 45 66-450 Bogdaniec |
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| Webpräsenz: | www.bogdaniec.pl | |||
Bogdaniec (deutsch Dühringshof) ist ein Dorf und Sitz einer gleichnamigen Landgemeinde in der Woiwodschaft Lebus, Polen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Dühringshof liegt etwa 12 km südöstlich von Landsberg, an der Ostbahn unweit der Warthe.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Ortschaften Gennin, Loppow, Ratzdorf und Stennewitz sind schon seit dem 13. Jahrhundert erwähnt worden.
Die Kolonie Landsberger Holländer wurde bereits 1686 gegründet.
Ab 1726 erfolgte der Aufbau der Kolonien Genninsch Warthebruch, Unter Gennin und Ober Gennin.
Der heutige Hauptort wurde 1768 am Rande des Bruches der Warthe auf dem hohen Lande zu beiden Seiten des alten Genninschen Holländer Dammes für 32 Familien mit insgesamt 443 Morgen auf dem Gebiet des Domänenamtes Himmelstädt angelegt und nach dem preußischen General von Dühringshofen benannt.
Zwischen 1771 und 1774 wurden die neuen Gemeinden Raumerswalde, Gerlachsthal, Cocceji und Lossow gegründet durch die Siedlungskommision unter Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort am 1. Februar 1945 durch sowjetische Truppen besetzt. Die deutsche Bevölkerung wurde Ende Juni 1945 vertrieben.
Bis 1945 war Dühringshof eine Gemeinde im Landkreis Landsberg (Warthe). Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort durch das Potsdamer Abkommen in polnische Verwaltung übernommen und die deutsche Bevölkerung vertrieben. Seitdem trägt der Ort den Namen Bogdaniec.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1933 | 1939 |
| Einwohnerzahl[3] | 1.832 | 1.779 |
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Landgemeinde Dühringshof besteht aus folgenden Ortschaften:
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[Bearbeiten] Verkehr
Der Ort liegt an der ehemaligen Reichsstraße 1 der heutigen Droga wojewódzka 132. An der Preußischen Ostbahn liegen die Bahnstationen Bogdaniec (Düringshof) und Łupowo (Loppow). Heute findet hier noch regionaler Schienenverkehr nach Krzyż (Kreuz), Kostrzyn (Küstrin) und nach Poznań (Posen) statt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Hermann Teuchert (* 13. März 1880 in Loppow; † 13. Januar 1972 in Heidelberg), Germanist
- Heinz Fanslau (* 6. Juni 1909 in Düringshof; † 10. März 1987 in München), Generalmajor der Waffen-SS
- Gottfried Kiesow (* 7. August 1931 in Alt-Gennin; † 7. November 2011 in Wiesbaden), deutscher Denkmalpfleger, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (bis 2010)
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 10. Juli 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 10. Juli 2011.
- ↑ Deutsche Verwaltungsgeschichte von Dr. Michael Rademacher M.A. - Einwohnerzahlen Dühringshof im Landkreis Landsberg (Warthe)