Boids

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Boids, die 1986 von Craig Reynolds entwickelt wurden, stellen ein Künstliches-Leben-Programm dar, das das Schwarmverhalten von Vögeln simuliert.

Wie die meisten Programme dieser Art, stellen Boids eine Form von emergenten Verhalten dar, das heißt die Komplexität der Boids ergibt sich aus der Interaktion der einzelnen Agenten (in diesem Fall den Boids), die einem einfachen Regelwerk folgen. In der einfachsten Variante gelten folgende Regeln:

  • Separation: wähle eine Richtung, die einer Häufung von Boids entgegenwirkt
  • Angleichung: wähle eine Richtung, die der mittleren Richtung der benachbarten Boids entspricht
  • Zusammenhalt: wähle eine Richtung, die der mittleren Position der benachbarten Boids entspricht

Es können noch weitere Regeln, wie zum Beispiel das Ausweichen von Hindernissen oder eine Zielsuche hinzugefügt werden.

Die Bewegungsmuster können grundsätzlich in chaotisch (zufällige Bewegung und Aufbrechen des Schwarms) und geordnet unterschieden werden.

Das Boids-System wird häufig für Computergrafiken genutzt, die eine realistische Darstellung von Vögeln oder anderen Lebewesen (Fische, Schafe) liefern.

Boids sind verwandt mit dem zellulären Automaten, da sie genauso in Abhängigkeit ihrer Nachbarn agieren.

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Weblinks[Bearbeiten]