Bojidar Dimov

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bojidar Dimov (bulgarisch Божидар Димов, * 31. Januar 1935 in Lom an der Donau (Bulgarien); † 19. Juni 2003 in Köln) war ein bulgarischer Komponist.

Dimov studierte Klavier und Komposition an der Musikhochschule von Sofia bei Weselin Stojanow und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Hanns Jelinek, Karl Schiske und Erwin Ratz. Seit 1968 lebte er in Köln. Von 1969 bis 1972 war er Mitglied der Gruppe 8 Köln; 1970 gründete er das Ensemble für Neue Musik trial and error. Ab 1972 lehrte er an der Rheinischen Musikschule in Köln, ab 1996 an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Sein Sohn ist der Autor Bojan Dimov.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Tanzoper „Die Hochzeit von Susa“
  • Verästelungen
  • Drei Radierungen con Pablo Picasso
  • Rauchzeichen I
  • Reflexe I
  • Reflexe II
  • Atemzüge
  • Tangenten II
  • Einmal und andere Liebesgesänge
  • Largo carpaccioso
  • Passion Camille

Sein Werk wird durch den Verlag Dohr veröffentlicht.

Preise[Bearbeiten]

  • Förderpreisträger des Wiener Kunstfonds

Weblinks[Bearbeiten]