Bokel (Halle)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

52.0341666666678.327589Koordinaten: 52° 2′ 3″ N, 8° 19′ 39″ O

Bokel
Höhe: 89 m
Fläche: 8,5 km²
Einwohner: 829 (2011)
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 33790
Vorwahl: 05201
Karte

Lage von Bokel in Halle (Westf.)

Bokel ist ein Ortsteil von Halle (Westf.) im nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh. Die überwiegend ländliche Gegend mit der in den 1970er Jahren erbauten Bokler-Siedlung liegt im Süd-Westen der Stadt Halle. Am 1. Januar 1973 wurde Bokel nach Halle eingemeindet.[1]

Bei der einst selbständigen Landgemeinde liegt das Schloss Tatenhausen, dessen Orangerie nach Plänen von Johann Conrad Schlaun erbaut wurde. Von 1810 bis 1813 lebte in dem Schloss der Hainbund-Dichter Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Bokel in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.)[2] In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)[1] und 1972[3] sowie des Ortsteils Bokel im Jahr 2011 angegeben.

Bevölkerungsentwicklung in Bokel
zwischen 1817 und 1965
Jahr Einwohner
1817 502
1900 462
1939 472
1946 760
1961 833
1965 946
1970 940
1972 979
2011 829

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 322.
  2. Landkreis Halle (Westf.), 1816–1969, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132
  3.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 99.