Bonn International Center for Conversion

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Das Logo der Organisation

Das Bonn International Center for Conversion (BICC) ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung von Frieden und Entwicklung einsetzt. Das BICC zählt neben dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST), dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HFSK) zu den fünf führenden deutschen Friedensforschungsinstituten.

Das BICC wurde 1994 auf Initiative des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau und Kofi Annan mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Ausgangspunkt war eine internationale Konversionskonferenz in Dortmund im Jahre 1992.

Forschungsprogramm[Bearbeiten]

Das BICC betreibt anwendungsorientierte Forschung, Beratung und Kapazitätenaufbau (capacity-building) in Themen wie Kleinwaffenkontrolle, Demobilisierung und Wiedereingliederung, aber auch im Bereich Migration und Diaspora sowie Naturressourcen (Fatal Transactions). Das Institut widmet sich ebenso Abrüstungsfragen und der Kontrolle des Rüstungsexports. All dies soll zur Verbesserung der menschlichen Sicherheit beitragen.

Das BICC arbeitet eng mit NGO’s sowie anderen privaten und öffentlichen Organisationen wie dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI), dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWent) zusammen. Als Think Tank steht es den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, Regierungen, Kommunen und gesellschaftlichen Gruppen bei der Umsetzung der Abrüstung und bei allen Fragen an der Schnittstelle zwischen Frieden und Entwicklung zur Verfügung. Zu den internationalen Partnern des BICC zählen u.a. Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces (DCAF), UNIDIR, UNDDA, NUPI, die Universität der Vereinten Nationen (UNU) und die kanadische Regierung, sowie die internationalen Friedensforschungsinstitute Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und Peace Research Institute Oslo (PRIO).

Wissenschaftlicher Direktor ist seit dem 12. März 2013 Conrad Schetter, Professor für Friedens- und Konfliktforschung.[1]

Publikationen[Bearbeiten]

Das BICC veröffentlicht einmal im Jahr seinen Jahresbericht, publiziert aktuelle Forschungsergebnisse, ist Mitherausgeber des jährlichen Friedensgutachtens und veranstaltet Konferenzen und Ausstellungen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homepage des BICC. Abgerufen am 16. März 2013.