Booker T. Jones

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Booker T. Jones
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Potato Hole
  US 135 09.05.2009 (2 Wo.)
[1]

Booker T. Jones (* 12. November 1944 in Memphis, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Songwriter, Produzent und Multi-Instrumentalist. Er ist bekannt geworden als Frontmann der Band Booker T. & the M.G.’s.

Leben[Bearbeiten]

Jones spielte als Kind Oboe, Saxophon, Posaune und Piano in der Schule. Mit sechzehn Jahren spielte er für Satellite Records Bariton-Saxophon. Während der Zeit bei Satellite Records (später Stax) lernte er Steve Cropper kennen, welcher ein Bandmitglied der Booker T. & the M.G.´s wurde, als sie sich 1962 formierten. Während der Highschoolzeit schrieb er den Hit Green Onions.

In den nachfolgenden Jahren schrieb er mit Eddie Floyd den Song I’ve Never Found a Girl (To Love Me Like You Do), Otis Redding's I Love You More Than Words Can Say und mit William Bell für Albert King Born Under a Bad Sign.
1970 zog Jones nach Kalifornien und beendete die Zusammenarbeit mit Stax aufgrund einer Streitigkeit über die Behandlung der Band als Mitarbeiter und nicht als Musiker. 1971 erschien das letzte Booker-T.-&-the-M.G.´s-Album Melting Pot in Zusammenarbeit mit Stax.

Jones produzierte drei Alben mit seiner damaligen Frau unter dem Namen Booker T. & Priscilla, und hatte auch 1981 Erfolg als Solokünstler mit dem Song I Want You. Außerdem produzierte er Bill Withers' Debütalbum Just As I Am und Willie Nelsons Album Stardust.

Booker T. Jones spielte mit Ray Charles, Neil Young und Natalie Merchant. Außerdem spielt er immer noch mit den Booker T. & the M.G.´s und mit seiner eigenen Booker T. Jones Band.

Jones wurde 1992 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und erhielt mit der M.G. am 11. Februar 2007 einen Grammy Award für das Lebenswerk.

2009 erschien sein Soloalbum Potato Hole, das ihn erstmals ohne die M.G. in die US-Charts brachte. Er gewann damit auch einen Solo-Grammy in der Kategorie Bestes Instrumentalalbum – Pop.

2009 arbeitete Jones auch mit der US-amerikanischen Punk-Rock-Band Rancid zusammen, wo er in dem Lied Up to No Good die Hammond-B3-Orgel spielt.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Soul Limbo (1968)
  • Booker T. & Priscilla (1971)
  • The Runaway (1972)
  • Try and Love Again (1978)
  • Carlos Santana: Havana Moon (1983)
  • Potato Hole (2009)
  • The Road From Memphis (2011)
  • Sound The Alarm (2013)

Literatur[Bearbeiten]

  • Ware, Vron (2001). Out of Whiteness: Color, Politics, and Culture. University of Chicago Press.
  • Bowman, Rob (1997). Soulsville USA: The Story of Stax Records. Music Sales Group.

Quelle[Bearbeiten]

  1. US-Charthistorie

Weblinks[Bearbeiten]