Bootshaken

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Meeresschnecke siehe Großer Bootshaken.
Ein klassischer Bootshaken

Der heute gebräuchliche Bootshaken beziehungsweise Schiffshaken ist eine Stange mit einem Haken am Ende. Im Unterschied zum Enterhaken als Angriffsmittel nutzt man diesen hauptsächlich, um Gegenstände oder Personen aus dem Wasser zu fischen oder sich - samt Boot - an andere Boote oder den Anleger heranzuziehen. Mit der Spitze kann man sich vom Anleger abdrücken. Im niederdeutschen Sprachgebrauch wird der Bootshaken auch „Peekhaken“ (peek = Piek/Spitze, also „Haken mit einer Spitze“) genannt.

Bootshaken werden auch beim Segeln eingesetzt, wenn beispielsweise der Spinnaker oder die Genua kurz gestrafft werden sollen oder der Niederholer bei einer Halse mehr gespannt werden soll. Es gibt Modelle, bei denen das Ende eines Paddels als Bootshaken ausgebildet ist, diese Bauart ist auf kleinen Jollen beliebt.

Trivia[Bearbeiten]

Bei Feuerwehren wird ein Bootshaken-ähnliches Werkzeug mitgeführt, welches dann „Einreisshaken“ genannt wird. Es wird zum Öffnen von Brandnestern und Dächern für den „Löschangriff“ verwendet. Bei vielen Fachwerkhäusern mit „weicher“ (Reet-)Bedeckung wurden und werden derartige Haken, neben Löscheimern, am Haus vorgehalten.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bootshaken – Sammlung von Bildern