Borarsenid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Borarsenid
__ B3+     __ As3−
Allgemeines
Name
  • Borarsenid (mehrdeutig)
  • Bormonoarsenid
Verhältnisformel BAs
CAS-Nummer 12005-69-5
Kurzbeschreibung

brauner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 85,733 g·mol−1[1]
Aggregatzustand

fest

Dichte

5,22 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

1100 °C (Zersetzung)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Borarsenid ist ein III-V-Verbindungshalbleiter bestehend aus den beiden Elementen Bor und Arsen. Es sind zwei unterschiedliche chemische Verbindungen unter diesem Namen bekannt die die Summenformel BAs und B12As2 (Borsubarsenid) besitzen.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Borarsenid kann durch Reaktion von Bor mit Arsen bei 1200 °C unter hohem Druck gewonnen werden.[3]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Borarsenid ist ein Halbleiter mit einer Zinkblende-Struktur[4] und einem Bandabstand von 1,5 eV.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d  Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. Taylor & Francis US, 2011, ISBN 143981462-7, S. 73 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. Jiro Osugi, Kiyoshi Shimizu, Yoshiyuki Tanaka, Kosaku Kadono: Preparation and chemical properties of cubic boron arsenide, BAs. In: The Review of Physical Chemistry of Japan, Vol. 36, No. 1, 1966.
  4.  Arnold F. Holleman, Egon Wiberg, Nils Wiberg: Lehrbuch der anorganischen Chemie. Walter de Gruyter, 1995, ISBN 311012641-9, S. 1053 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. G. L. W. Hart, A. Zunger: Electronic Structure of BAs and Boride III-V Alloys. In: Physical Review B. 62, Nr. 20, 2000, S. 13522–13537. arXiv:cond-mat/0009063. doi:10.1103/PhysRevB.62.13522.