Bored to Death

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Originaltitel Bored to Death
Bored to Death-Logo.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 2009–2011
Produktions-
unternehmen
3 Arts Entertainment,
Dakota Films
Länge 25 Minuten
Episoden 24 in 3 Staffeln
Genre Comedy
Titelmusik Coconut RecordsBored to Death
Produktion Jonathan Ames,
Sarah Condon,
Stephanie Davis,
Dave Becky,
Troy Miller,
Tracey Baird
Idee Jonathan Ames
Musik Stephen Ulrich
Pat Irwin
Erstausstrahlung 20. September 2009 (USA) auf HBO
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
6. März 2013 auf Sky Atlantic HD
Besetzung
Nebenfiguren

Bored to Death ist eine für HBO produzierte US-amerikanische Fernsehserie. Sie handelt von einem Schriftsteller namens Jonathan Ames, der beginnt, sich nebenberuflich als Privatdetektiv zu beschäftigen. Die Serie wird als „Noir-otic comedy“ (ein Wortspiel aus Film Noir und neurotic, also neurotisch) beworben.

Handlung[Bearbeiten]

Mittelpunkt der Serie ist der etwa 30-jährige Schriftsteller Jonathan Ames aus Brooklyn, dessen Freundin Suzanne ihn zu Beginn der Serie verlässt, vordergründig wegen seines häufigen Alkohol- und Cannabiskonsums. Mangels Inspiration für sein zweites Buch und aus allgemeiner Langeweile bietet er auf Craigslist seine Dienste als unlizenzierter Privatdetektiv an. Prompt erhält er die ersten Aufträge und kann mithilfe der Kriminalromane von Raymond Chandler und Dashiell Hammett einige Fälle mehr oder weniger erfolgreich lösen.

Sein bester Freund Ray Hueston, ein finanziell wenig erfolgreicher Comiczeichner, hat mit ähnlichen Problemen wie Jonathan zu kämpfen, schafft es aber dennoch, stabilisierend auf das Leben seines Freundes zu wirken. Eine weniger große Hilfe ist George Christopher, Herausgeber des fiktiven New Yorker Magazins Edition, für das Jonathan gelegentlich schreibt. George ist ein dreifach geschiedener Playboy, der ebenso wie Jonathan gerne auf Alkohol und Cannabis zurückgreift.

Produktion und Ausstrahlung[Bearbeiten]

Bored to Death wird in Zusammenarbeit von 3 Arts Entertainment und Dakota Films für den Bezahlsender HBO produziert. Erdacht wurde die Serie von dem Schriftsteller und Journalisten Jonathan Ames, der auch als Namensgeber des Protagonisten fungierte. Der Großteil der Serie wurde in der Neighbourhood Fort Greene in Brooklyn gedreht.[1]

Die Pilotfolge wurde von insgesamt 4,1 Millionen Zuschauern gesehen, wobei hier auch die Wiederholungen und das Streaming-Angebot von HBO mitgerechnet wurden. Nach der mit 1,1 Mio. Zuschauern erfolgreichen Erstausstrahlung der dritten Episode, die jedoch durch die vorher ausgestrahlte Serie Lass es, Larry! begünstigt wurde, bestellte HBO eine weitere Staffel.[2] Am 27. Oktober 2010 wurde bekannt, dass HBO eine dritte Staffel in Auftrag gegeben hat.[3] Die Ausstrahlung dieser begann am 10. Oktober und endete am 28. November 2011. Wie HBO im Dezember 2011 bekannt gab, wird es keine vierte Staffel geben.[4]

Im Juni 2012 wurde bekannt, dass HBO über eine Fortsetzung der Serie als Fernsehfilm nachdachte.[5] Jason Schwartzman bestätigte im Januar 2013, dass Jonathan Ames am Drehbuch arbeiten würde und er wie auch die anderen Hauptdarsteller für das Projekt zur Verfügung stünden.[6]

Episodenliste[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fort-Green-Blog: ‘Bored to Death’ on Location, 16. September 2009
  2. serienjunkies.de: Bored to Death: HBO bestellt schnell zweite Staffel, 7. Oktober 2009
  3. Nellie Andreeva: HBO Renews Series 'Bored to Death' And 'Eastbound & Down'. Deadline Hollywood. 27. Oktober 2010. Abgerufen am 9. November 2010.
  4. Bill Gorman: 'Enlightened' Renewed; 'Hung,' 'Bored To Death,' 'How To Make It In America' Canceled By HBO. TV by the Numbers. 20. Dezember 2011. Abgerufen am 20. Dezember 2011.
  5. Michael O'Connell: 'Bored to Death' Could Continue as HBO TV Movie. The Hollywood Reporter. 14. Juni 2012. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  6. Jordan Zakarin: 'Bored to Death' Feature Film in Development at HBO. The Hollywood Reporter. 22. Januar 2013. Abgerufen am 27. Februar 2013.

Weblinks[Bearbeiten]