Borgholzhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Borgholzhausen
Borgholzhausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Borgholzhausen hervorgehoben
52.18.3135Koordinaten: 52° 6′ N, 8° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Gütersloh
Höhe: 135 m ü. NHN
Fläche: 55,99 km²
Einwohner: 8646 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km²
Postleitzahl: 33829
Vorwahlen: 0 54 25
Kfz-Kennzeichen: GT
Gemeindeschlüssel: 05 7 54 004
Stadtgliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulstraße 5
33829 Borgholzhausen
Webpräsenz: www.borgholzhausen.de
Bürgermeister: Klemens Keller (parteilos)
Lage der Stadt Borgholzhausen im Kreis Gütersloh
Gütersloh Schloß Holte-Stukenbrock Verl Rietberg Langenberg Rheda-Wiedenbrück Herzebrock-Clarholz Steinhagen Werther (Westf.) Halle (Westf.) Harsewinkel Borgholzhausen Versmold Kreis Paderborn Kreis Lippe Kreis Soest Bielefeld Kreis Herford Kreis Warendorf Niedersachsen Nordrhein-WestfalenKarte
Über dieses Bild
Borgholzhausen vom Luisenturm

Borgholzhausen ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Gütersloh in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Borgholzhausen liegt an einem Pass im Teutoburger Wald am nördlichen Rand der Westfälischen Bucht. Das Stadtzentrum liegt etwa einen Kilometer östlich der Johannisegge.

Der Höhenzug des Teutoburger Waldes trennt an dieser Stelle verschiedene Landschaften, so dass die nördlichen Stadtteile Borgholzhausens im Ravensberger Hügelland liegen, die südlichen in der Ebene des Ostmünsterlands.

Höchster Punkt ist mit einer Höhe von 306 Metern der Hankenüll, über den die Grenze zur Nachbarstadt Dissen a.T.W. und damit die Landesgrenze zu Niedersachsen führt. Dort liegt auch der Hollandskopf, der der nordwestlichste Punkt der Weser-Ems-Wasserscheide ist. Der tiefste Punkt hat eine Höhe von 80 Metern.

Geologie[Bearbeiten]

Geothermische Karte von Borgholzhausen
Angaben in kWh/(m·a)

Der Teil des Borgholzhausener Gebiets, der in etwa südwestlich einer gedachten Verlängerungslinie des Hauptkamms des Teutoburger Waldes liegt, wird zum Nordostrand des Münsterländer Beckens gerechnet. Hier sind die Gesteine des oberflächennahen Untergrunds steil aufgerichtet. Sie bestehen aus Tonmergel-, Kalkmergel-, Kalk- und Mergelsteinen, aber auch aus Sandsteinen und Sandmergeln des Erdmittelalters (Unter- und Oberkreide). Diese Gesteine liegen über einem Sockel aus gefalteten Gesteinen des Erdaltertums (Devon, Karbon).

Nordöstlich des Kamms wird das Stadtgebiet zum Ravensberger Hügelland gerechnet und besteht im Wesentlichen aus Tonmergel-, Kalk- und Sandsteinen des Erdmittelalters, also Trias, Jura und Kreide. Die ein bis zwei Kilometer starken Sedimente wurden im Verlauf der Erdgeschichte herausgehoben und durch gebirgsbildende Vorgänge in Sättel, Mulden, Horste und Gräben zerlegt. In diesem Bruchfaltengebirge sind die früher ungestört übereinanderfolgenden Gesteinsschichten heute nebeneinander und zum Teil auch in überkippter Lagerung angeordnet. Im tieferen Untergrund sind wieder die Gesteine des Erdaltertums anzutreffen[2].

Borgholzhausen eignet sich mittelmäßig bis gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte)[3].

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Flächennutzung in Borgholzhausen

Die Stadt umfasst eine Fläche von 55,83 km². Der überwiegende Teil besteht aus landwirtschaftlich genutzter Fläche und Waldfläche, zusammen etwa 90 %. Die größte Ausdehnung beträgt in Nordsüdrichtung 11,8 km und in Ostwestrichtung 10,1 km.

Fläche
nach Nutzungsart
Landwirt-
schaftsfläche
Wald-
fläche
Gebäude-
und Freifläche
Verkehrs-
fläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 36,3 14 2,8 2,2 0,56
Anteil an Gesamtfläche 65 % 25 % 5 % 4 % 1 %

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Borgholzhausen grenzt an die Städte Versmold im Südwesten, Halle (Westf.) im Südosten und Werther (Westfalen) im Osten, die wie Borgholzhausen dem Kreis Gütersloh angehören.

Im Norden und Westen grenzt Borgholzhausen an die Stadt Melle mit ihren Stadtteilen Neuenkirchen und Wellingholzhausen sowie an die Stadt Dissen a.T.W., die beide zum niedersächsischen Landkreis Osnabrück gehören.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet gliedert sich in folgende zwölf Ortsteile, die bis zur Gemeindereform von 1969 eigenständige Gemeinden im Amt Borgholzhausen waren (Einwohnerzahlen nach Angaben der Stadt Borgholzhausen mit Stand Januar 2012[4]):

Ortsteil Einwohner Ortsteile der Stadt Borgholzhausen
Admin Borgholzhausen GT.svg
Barnhausen 812
Berghausen 479
Borgholzhausen 4.412
Casum 385
Cleve 282
Hamlingdorf 237
Holtfeld 487
Kleekamp 505
Oldendorf 201
Ostbarthausen 202
Westbarthausen 688
Wichlinghausen 63
Gesamt 8.753

Klima[Bearbeiten]

Hauptartikel: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte[Bearbeiten]

In der Innenstadt

Der Borgholzhausener Pass durch den Teutoburger Wald hat als wichtiger Übergang zur Gründung der Stadt entscheidend beigetragen. Nachgewiesene Urnenfriedhöfe aus der jüngeren Bronzezeit in den Ortsteilen Oldendorf, Casum und im Quertal von Borgholzhausen lassen auf eine Besiedlung seit etwa 1500 v. Chr. schließen.

Um das Jahr 1100 wurde Borgholzhausen zum Gerichtsort. Seit 1096 wird der Ort „Holthus“ genannt, doch wegen seiner Nähe zur Burg Ravensberg, die von Graf Hermann II. von Calvelage erbaut wurde, entstand 1317 dann die Ortsbezeichnung „Borgholthusen“. Im gleichen Jahr wird es erstmals als „oppidum“ (Landstadt) bezeichnet. 1488 wird es neben Werther und Halle als Wibbold oder Wichbold der Grafschaft Ravensberg aufgeführt und mit dieser 1609 dem Kurfürstentum Brandenburg angeschlossen. 1669 wurde in Borgholzhausen eine Leinenlegge als staatliche Schau- und Prüfanstalt angelegt.

Am 17. April 1719 wurde Borgholzhausen durch Friedrich Wilhelm I. zusammen mit anderen ravensbergischen Flecken zur Stadt erhoben, was zur Modernisierung der städtischen Verwaltung und zur Ansiedlung verschiedener Gewerbe- und Handelszweige führte. So wurden Leinenspinnerei und -weberei im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Erwerbszweig. Am Ende des 18. Jahrhunderts blühte auch der Leinenhandel auf. Pack- und Segeltuchleinen wurden vielfach über Elberfeld (heute zu Wuppertal) ins Rheinland, nach Holland und über Bremen nach England geliefert. Als jedoch durch die Konkurrenz des maschinellen Webens in England nach 1820 die Heimarbeiter nicht mehr Schritt halten konnten, ging die Leinenspinnerei und Weberei im ganzen Ravensberger Land und damit in Borgholzhausen zurück.

Ab 1740 gewann die Honigkuchenbäckerei an Bedeutung (vgl. Kulinarische Spezialitäten). Nach 1873 kamen mehrere Fleischwarenfabriken hinzu. Im Jahre 1880 entstand in Borgholzhausen die erste Dampfmolkerei Westfalens. Aus dem im 17. Jahrhundert angelegten Salzwerk „Barthausen“ ist nach 1907 das „Solbad Ravensberg“ geworden, das heute als Firma Marienbrunnen Mineralwasser fabrikmäßig herstellt und vertreibt.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der heutigen Stadt Borgholzhausen in erster Linie auf die Landwirtschaft beschränkt. Auch wenn sich insbesondere im Bereich des heutigen Ortsteils Borgholzhausen geringe Ansätze von mittleren und kleinen Gewerbeansiedlungen abzeichneten, so wurde in der alten Stadt Borgholzhausen von den Gewerbetreibenden nebenbei noch Ackerbau und Viehzucht betrieben, da sie von ihrem Gewerbe allein nicht leben konnten. Auch in den übrigen Ortsteilen der Stadt war überwiegend die Landwirtschaft Haupterwerbszweig. In der heutigen Zeit haben Land- und Forstwirtschaft immer noch einen beachtlichen Anteil am Wirtschaftsleben der Stadt. Die Industrie war jedoch seit 1945 maßgeblich an der Entwicklung im Bereich der heutigen Stadt Borgholzhausen beteiligt. Diese Entwicklung entsprang nicht nur aus den bereits bestehenden ortsansässigen Gewerbe- und Industriezweigen im Altstadtgebiet, sondern aus mehreren neugegründeten Werken, insbesondere im Süden des Ortsteils Borgholzhausen.

Religionen[Bearbeiten]

Wie im gesamten nördlichen Teil des Kreises Gütersloh ist die Bevölkerung von Borgholzhausen überwiegend der evangelisch-lutherischen Konfession angehörig. Die evangelische Kirche Borgholzhausen gehört zum Kirchenkreis Halle (Westf.).

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurden mit dem „Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Halle“ vom 24. Juni 1969 die zwölf Gemeinden Barnhausen, Berghausen, Stadt Borgholzhausen, Casum, Cleve, Hamlingdorf, Holtfeld, Kleekamp, Oldendorf, Ostbarthausen, Westbarthausen und Wichlinghausen aus dem Amt Borgholzhausen am 1. Juli 1969 zur neuen Stadt Borgholzhausen zusammengeschlossen.[5] Das Amt Borgholzhausen wurde aufgelöst; Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Borgholzhausen.

Zum 1. Januar 1973 kam es in Borgholzhausen im Zuge der Umsetzung des Bielefeld-Gesetzes noch zu kleineren Gebietsveränderungen; es wurden Gebiete an die Städte Halle und Werther abgegeben, im Gegenzug kamen Gebiete der ehemaligen Gemeinde Theenhausen hinzu.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Borgholzhausen von 1818 bis 2007 (untere Linie: jeweiliger Gebietsstand, obere Linie: heutiger Gebietsstand)

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Borgholzhausen nach dem jeweiligen Gebietsstand, bei einigen Jahren zusätzlich nach heutigem Gebietsstand. Änderungen des Gebietsstandes ergaben sich durch den Zusammenschluss mit elf umliegenden Gemeinden zum 1. Juli 1969 sowie einiger kleinerer Gebietsveränderungen zum 1. Januar 1973.

Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse[7][8][9][10] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik[11]. Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie für 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Vor 1871 wurden die Einwohnerzahlen nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Borgholzhausen nach dem damaligen Gebietsstand

Jahr Einwohner
1818 (31. Dez.) 1080
1831 (3. Dez.) 1228
1837 (3. Dez.) 1270
1843 (3. Dez.) 1388
1849 (3. Dez.) 1289
1852 (3. Dez.) 1292
1858 (3. Dez.) 1179
1861 (3. Dez.) 1246
1867 (3. Dez.) 1169
1871 (1. Dez.) 1085
Jahr Einwohner
1885 (1. Dez.) 1144
1895 (1. Dez.) 1281
1905 (1. Dez.) 1284
1925 (16. Juni) 1192
1933 (16. Juni) 1310
1939 (17. Mai) 1331
1946 (29. Okt.) 1979
1950 (13. Sep.) 2080
1961 (6. Juni) 2538

Borgholzhausen nach dem heutigen Gebietsstand

Jahr Einwohner
1939 (17. Mai) 4805
1950 (13. Sep.) 7408
1961 (6. Juni) 7203
1970 (27. Mai) 7598
1972 (31. Dez.) 7662
1974 (30. Juni) 7678
1975 (31. Dez.) 7463
1980 (31. Dez.) 7425
1985 (31. Dez.) 7453
Jahr Einwohner
1987 (25. Mai) 7463
1990 (31. Dez.) 7872
1995 (31. Dez.) 8463
2000 (31. Dez.) 8676
2005 (31. Dez.) 8784
2007 (31. Dez.) 8721
2012 (31. Dez.) 8633

Politik[Bearbeiten]

Borgholzhausen gehört zum Landtagswahlkreis Gütersloh I – Bielefeld III, in dem bei der Landtagswahl 2010 Georg Fortmeier (SPD) als Direktkandidatin gewählt wurde. Auf Bundesebene gehört Borgholzhausen zum Bundestagswahlkreis Gütersloh, in dem 2009 Ralph Brinkhaus (CDU) als Direktkandidat gewählt wurde.

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Stadtrat seit 2009
Zum Vergleich: Sitzverteilung im Stadtrat von 2004 bis 2009

Der Stadtrat hat gegenwärtig 29 Mitglieder. Es sind dies die bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2009 gewählten Mitglieder der CDU, der SPD, der Grünen, der FDP sowie der Borgholzhausener Unabhängigen. Der Ratsvorsitzende ist der Bürgermeister, der ebenfalls diesem Gremium angehört.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

[12][13] 2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 8 27,18 11 40,12 13 47,65 11 35,75 9 32,50 11 39,89 13 47,12 14 52,07
SPD 8 28,91 10 34,17 9 32,55 10 35,55 9 32,76 10 36,86 11 41,69 10 36,14
Grüne 3 9,23 2 9,08 2 5,49 2 7,21 2 9,41 4 14,74
FDP 4 16,28 1 2,91 1 5,15 2 7,78 5 16,49 2 8,52 3 11,19 3 11,79
BU1 5 17,81 4 13,72 3 9,16 2 13,71 2 8,84
Einzelbewerber 0 0,59
Gesamt2 28 100 28 100 28 100 27 100 27 100 27 100 27 100 27 100
Wahlbeteiligung 58,02 60,54 64,56 82,79 72,13 75,88 74,83 85,71

1 Borgholzhausener Unabhängige, 2ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Rathaus

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Klemens Keller (parteilos). Er wurde 1999 mit 60,6 % der Stimmen gewählt, 2004 mit 74,6 % und 2009 mit 82,43 % der Stimmen wiedergewählt. Zwischen 1948 und 1969 war Joachim Upmeyer Bürgermeister, von 1969 bis 1975 Fritz Ostmeyer.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen hat folgende Blasonierung: In silber (weiß), über drei rote Sparren eine das ganze Feld füllende, viermal gezinnte rote Mauer. Es wurde am 14. Januar 1970 verliehen und ist identisch mit dem bis dahin gültigen Wappen des Amtes Borgholzhausen, das am 17. März 1939 verliehen wurde. Die Sparren weisen hin auf die frühere Zugehörigkeit zur alten Grafschaft Ravensberg, die Zinnenmauer ist Symbol für ein städtisches Gemeinwesen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Burg Ravensberg[Bearbeiten]

Die Burg Ravensberg, Wehrturm und Forsthaus

Die Burg Ravensberg ist eine etwa 1080 von Hermann II. von Calvelage erbaute Burganlage und war Stammsitz der Grafen von Ravensberg(-Calvelage) sowie Namensgeberin für das Ravensberger Land. Heute sind lediglich der mächtige Bergfried mit seinen dreißig Zinnen sowie Reste der Burgmauern erhalten. 1981 brachen Steine aus dem oberen Teil des Turms, die Krone wurde daraufhin mit Stahlankern gesichert. Im Herbst 2006 wurde der Turm umfassend saniert. Die alten Steine wurden mit Kalksandmörtel neu verfugt, das Kuppeldach gegen Nässe mit einer Kunststoffschicht geschützt. Neuere Grabungen haben einiges von der Geschichte der Burg freigegeben. Mauerreste und Reste alter Gebäude wurden gefunden. 2005 wurde im Eingangsbereich die Grundmauer eines zweiten Wehrturms entdeckt, der bis dahin vollkommen unbekannt war.

2002 plante das Land Nordrhein-Westfalen als Besitzer den Verkauf der Burg. Durch großes Engagement der Bevölkerung und örtlicher Unternehmen konnte die Stiftung Burg Ravensberg gegründet werden, die seit September 2003 Eigentümer der Ruine ist.

Evangelische Pfarrkirche[Bearbeiten]

Die Evangelische Kirche wurde als Eigenkirche der Grafen von Ravensberg errichtet und ist eine der ältesten Kirchen im Kreis Gütersloh. Sie bildet das Zentrum der Stadt Borgholzhausen und ist aus dem 14. Jahrhundert mit größerem Um- und Anbau (Chorraum) von 1496. Ein besonderes Stück ist der sogenannte steingeschnitzte Altar von 1501. Vor der Kirche steht ein Denkmal, das an die Gefallenen der Kriege zwischen 1864 und 1871 erinnert.

Am 23. April 2007 wurde ein Förderverein gegründet, zu dessen Vorsitzendem Pastor Christian Eckey gewählt wurde. Der Verein soll Spendengelder sammeln, um die marode Fassade der alten Kirche sanieren zu können.

Luisenturm[Bearbeiten]

Auf der Johannisegge (291 m) wurde 1893 im Gedenken an Luise von Preußen ein hölzerner Aussichtsturm errichtet. Heute bietet der mittlerweile vierte Luisenturm, der 1991 mit einer Höhe von 21 Metern eingeweiht wurde, eine Sicht über das gesamte Stadtgebiet. Bei guter Wetterlage reicht der Blick bis zur Porta Westfalica im Nordosten, sowie weit ins Münsterland Richtung Südwesten. Der Luisenturm liegt im Naturschutzgebiet Johannisegge-Schornstein direkt am Hermannsweg, einem 156 km langen Wanderweg, der von Rheine bis zum Lippischen Velmerstot führt.

Wohnbauten[Bearbeiten]

Im Ortskern befinden sich noch einige Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts. Besonders beachtenswert ist Kirchstraße Nummer 9 (Welpinghus), ein zweigeschossiger Bau mit massivem Erdgeschoss, der im Kern wohl noch aus dem 16. Jahrhundert stammt. Der seitliche Anbau ist 1695 bezeichnet. In der Tanfanastraße 5 steht ein eingeschossiger Fachwerkbau, dessen Giebel mit Fächerrosetten verziert ist. Er wurde 1634 errichtet.

Sonstige Bauwerke[Bearbeiten]

Giebelansicht von Schloss Holtfeld

Das Wasserschloss Brincke ist ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit doppeltem Wassergraben und mehreren Nebengebäuden, darunter eine im neuromanischen Stil erbaute Kapelle. Das Schloss ist in Privatbesitz.

Das Wasserschloss Holtfeld wurde erstmals um 1350 erwähnt und war lange im Besitz der Herren von Wendt. Das Herrenhaus aus dem Jahr 1602 zeigt prächtige Giebel. Das Schloss ist in Privatbesitz.

Milchpilz in Borgholzhausen-Bahnhof

In der Nähe des Bahnhofs befindet sich einer von fünf in Deutschland und Österreich noch vorhandenen „Milchpilzen“ aus den 1950er-Jahren. Der Kiosk wird als Imbiss bewirtschaftet, das ursprüngliche Aussehen ist recht stark verändert. Sein Standort ist gefährdet (Stand 20xx).

Es gibt auf dem höchsten Punkt des Teutoburger Waldes bei Borgholzhausen ein Windrad (Enercon E-82).[14]. Es hat eine Nabenhöhe von 85 m, eine Rotorblattlänge von 40 m und erzeugt Strom für 1600 Vierpersonen-Haushalte.

Stadtführungen[Bearbeiten]

Seit Januar 2007 bietet die Stadt Borgholzhausen eine Reihe von Stadtführungen zu verschieden Themen an, so zum Beispiel „Muckefuck und Sauerkraut - eine Zeitreise in die Zeit der Selbstversorgung“, eine Führung in plattdeutscher Sprache, eine Gruseltour oder eine Führung zur Salzschmugglerroute.

Parks[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Stadt Borgholzhausen gibt es zwei Parks, einen mit etwa 3,5 ha Größe am Wasserschloss Brincke[15], einen weiteren am Wasserschloss Holtfeld mit etwa 1,5 ha Größe[16]. Letzterer ist nicht öffentlich zugänglich.

Das Stadtgebiet ist Teil des Naturparks TERRA.vita, ehemals Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge.

Naturschutzgebiete und Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Johannisegge–Schornstein Salzenteichs Heide Ravensberg – Barenberg Ravensberg – BarenbergBorgholzhausen
Über dieses Bild

Auf Borgholzhausener Gebiet befinden sich drei Naturschutzgebiete, eines davon vollständig (Johannisegge–Schornstein) und zwei zum Teil auch auf dem Gebiet benachbarter Städte (Salzenteichs Heide, auch Versmold und Ravensberg – Barenberg, auch Halle (Westf.)). 6,2 % des Gebiets von Borgholzhausen stehen unter Naturschutz.

Borgholzhausen verfügt mit dem ehemaligen Bönkerschen Steinbruch, der im Teutoburger Wald in etwa 15 Minuten Gehentfernung zur Innenstadt liegt, über eine Natur- und Freilichtbühne, in der häufig Musik- und Theaterdarbietungen stattfinden.

In nördlicher Hanglage des Teutoburger Waldes finden sich Fährten und Trittsiegel von Reptilien und Tetrapoden. Die Ausgrabungsarbeiten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe dauern an.

Um die Jahrtausendwende wurden auf dem Gebiet der Gemeinde Riesenammoniten gefunden. Einige von ihnen wurden in das Borgholzhausener Heimathaus verbracht.

Auf dem Stadtgebiet Borgholzhausen finden sich zwei geschützte Bäume, ein Ginkgobaum und eine Stechpalmen (Ilex), Letztere mit einer ungewöhnlichen Größe von etwa 13 Metern und einem Stammdurchmesser von 70–80 cm.

Sport[Bearbeiten]

Inline-Skate Downhill Weltmeisterschaft

Es gibt diverse Sportvereine in Borgholzhausen. An prominentester Stelle ist der LC Solbad Ravensberg zu nennen, der die Nacht von Borgholzhausen organisiert und durchführt (siehe Regelmäßige Veranstaltungen).

Im Juli 2004 fand auf der Zufahrtsstraße zum Luisenturm, die sich durch starkes Gefälle und viele enge Kurven auszeichnet, die Inline-Skate-Downhill-Weltmeisterschaft statt.

Theater[Bearbeiten]

In Borgholzhausen gibt es zwei Freilichtbühnen:

Im Bönkerschen Steinbruch ist eine Naturbühne, die von verschiedenen Gruppen genutzt wird. So werden dort regelmäßig ein plattdeutsches Bauernstück, die Weihnachtsgeschichte und Open-Air-Konzerte aufgeführt.

Auf der Ravensburg entstand ebenfalls eine Freilichtbühne, auf der u. a. klassische Theaterstücke geboten werden.[17]

Museen[Bearbeiten]

Heimathaus

Das Heimathaus Borgholzhausen beherbergt Funde aus der Erdgeschichte aus Borgholzhausen und Umgebung. Dort ist unter anderem die weltweit größte Ansammlung von Riesen-Ammoniten ausgestellt. Einen weiteren Schwerpunkt im Museum bilden drei Dauerausstellungen von Borgholzhausener Künstlern. Neben dem Heimathaus befindet sich das im Jahr 2005 errichtete Denkmal Neujahrssänger.

Musik[Bearbeiten]

Die musikalische Vereinslandschaft von Borgholzhausen ist recht vielfältig, es gibt fünf Musikvereine:

  • Akkordeon-Orchester Abke
  • Feuerwehrmusikzug Borgholzhausen
  • Jagdhornbläser-Korps
  • Teutoburger Oberkrainer
  • Ravensburger Bläser

Daneben gibt es vier Gesangvereine:

  • Kantorei Borgholzhausen
  • Männerchor Borgholzhausen
  • Sängerfreunde Borgholzhausen
  • Pium Vivente, den Kinder- und Jugendchor der ev. Kirchengemeinde

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Nacht von Borgholzhausen ist ein jährlicher Volks- und Straßenlauf im Sommer über fünf oder zehn englische Meilen mit internationaler Besetzung.

Während des Kartoffelmarkts, der jährlich in der zweiten Septemberhälfte stattfindet, wird die Borgholzhausener Innenstadt entlang des „längsten Kartoffeltisches der Welt“ zu einer kulinarischen Attraktion. Zusätzlich bilden Demonstrationen historischer Handwerkskunst, Musik, Volkstanz und Kinderunterhaltung ein breites Rahmenprogramm.

Der Borgholzhausener Weihnachtsmarkt, der jährlich am zweiten Advent stattfindet, hat durch seine besondere Atmosphäre einen hohen Bekanntheitsgrad. Mittlerweile zieht er mit seinen 120 Ständen jährlich etwa 100.000 Besucher an.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Bäckerei Schulze

Ab ca. 1740 siedelten sich in der Stadt Lebkuchenbäcker aus dem Nachbarort Dissen an. In den Jahren 1827, 1830 und 1861 wurden Lebkuchenfabriken gegründet. Diese Entwicklung führte dazu, dass Borgholzhausen noch heute überregional als „Lebkuchenstadt“ bekannt ist. Die Produktion von Lebkuchen ist jedoch in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen; es ist heute nur noch eine Bäckerei im Ort vorhanden, die Lebkuchen produziert.

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Borgholzhausen ist über die Bundesstraße 68, die das Stadtgebiet von Nordwesten nach Südosten durchquert, an das Fernstraßennetz angebunden. Die Bundesstraße 476 endet aus südwestlicher Richtung kommend im Stadtteil Oldendorf an der Kreuzung mit der B 68.

Die Bundesautobahn 33 endet seit 2001 im Stadtteil Oldendorf, was zu einer ständigen hohen Verkehrsbelastung insbesondere der Kreuzung B 68/B 476 führt.

Schienen- und Busverkehr[Bearbeiten]

Die Haltepunkte „Borgholzhausen“ und „Westbarthausen“ liegen an der Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld (KBS 402), auf der im Stundentakt die Regionalbahn „Haller Willem“ RB 75 verkehrt. Der Bahnhof Borgholzhausen befindet sich in ungünstiger Lage etwa 3 km vom Stadtzentrum entfernt. Er wird von zwei Buslinien bedient. Jeder Zug hat werktags Anschluss an den „Piumbus“, eine Stadtlinie, die auch den Haltepunkt Westbarthausen bedient. Es handelt sich um einen Anrufbus, der vorher telefonisch bestellt werden muss, jedoch nicht am Bahnhof. Unmittelbar an der Stadtgrenze zu Halle befindet sich (auf dem Gebiet der Stadt Halle) ein weiterer Haltepunkt Hesseln, der u. a. für Cleve Bedeutung hat. Der Schienenpersonennahverkehr wird von der NordWestBahn mit Talent-Dieseltriebwagen für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h durchgeführt.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Halle, Versmold und Bielefeld über Werther (Westf.). Borgholzhausen liegt im Bereich des Verbundtarifs „Der Sechser“ (OWL Verkehr GmbH). Für Reisende in Richtung Osnabrück gibt es einen Übergangstarif zur Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS-Plus).

Fuß- und Radverkehr[Bearbeiten]

Eine Alternativroute der BahnRadRoute Teuto-Senne von Osnabrück nach Paderborn führt durch das Stadtgebiet.

Auf dem Kamm des Teutoburger Waldes verläuft der Hermannsweg, der als Wanderweg Rheine mit dem lippischen Velmerstot verbindet.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Bielefeld als nächstgrößere Stadt verfügt nicht über einen Verkehrsflughafen. In knapp einer bis eineinhalb Stunden Fahrentfernung bietet sich eine Auswahl von vier Regionalflughäfen: Der Flughafen Münster/Osnabrück liegt ca. 50 km, der Flughafen Paderborn/Lippstadt ca. 80 km, der Flughafen Dortmund etwa 100 km und der Hannover rund 130 km entfernt.

Medien[Bearbeiten]

Druckmedien[Bearbeiten]

Als Tageszeitungen erscheinen von montags bis samstags das Haller Kreisblatt, eine Tochterzeitung der Neuen Westfälischen, sowie eine Lokalausgabe des Westfalen-Blatts. Beide Zeitungen beziehen ihren Mantel von ihren jeweiligen Mantelredaktionen aus Bielefeld. Beide Zeitungen berichten im Lokalteil aus allen Gemeinden des Altkreises Halle, darunter Borgholzhausen. Darüber hinaus erscheint sonntäglich und kostenfrei die Zeitung OWL am Sonntag, ein Ableger des Westfalen-Blatts. Vierteljährlich erscheint das Stadtmagazin Pium Aktuell, herausgegeben vom Haller Kreisblatt.

Radio und Fernsehen[Bearbeiten]

Borgholzhausen gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR. Weiterhin gehört Borgholzhausen zum Sendegebiet von Radio Gütersloh, das es in der Berichterstattung als Lokalradio mit abdeckt. Im Stadtgebiet steht eine der Sendestationen, über die Radio Gütersloh auf der Frequenz 106,8 MHz abgestrahlt wird.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Die Stadt bietet in ihren Einrichtungen verschiedene Dienstleistungen für die Borgholzhausener Bürger an. Dies sind namentlich das Rathaus, unter anderem mit Stadtverwaltung, Standesamt, Bau- und Tiefbauamt, Wohngeldstelle und einer Polizeistation. Weiterhin gibt es ein Bürgerhaus, sowie zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, von denen einer in der Stadt Borgholzhausen, der zweite in Borgholzhausen-Bahnhof angesiedelt ist. Auch ein Freibad ist verfügbar.

Weiterhin befindet sich in Borgholzhausen eine Bauschuttdeponie, die für den gesamten Nordkreis Gütersloh zuständig ist.

Bildung[Bearbeiten]

Die Stadt bietet zwei Schulformen in drei Schulen an. Dies sind zwei Grundschulen mit ca. 430 Schülern, die von 22 Lehrern unterrichtet werden, und eine Gesamtschule mit etwa 1400 Schülern, die von ca. 100 Lehrern unterrichtet werden (Stand: 2007). Da die Gesamtschule an jeweils einem Standort in Borgholzhausen und Werther angesiedelt und rechnerisch insgesamt Borgholzhausen zugeordnet ist, sind für den Borgholzhausener Teil der Gesamtschule keine einzelnen Schüler- und Lehrerzahlen verfügbar. Für andere Schulformen müssen Einrichtungen der benachbarten Städte und Gemeinden genutzt werden.[18]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Gelände der Firma Kraftverkehr Nagel

Überregionale Bedeutung haben:

  • Kraftverkehr Nagel, ein Logistikunternehmen
  • Westfalia Logistics Solutions, Hersteller von Lager- und Fördertechnik, sowie Lagerverwaltungssoftware.
  • fetra, führender Hersteller von Handtransportgeräten
  • Zweigwerk der Firma Schüco, Hersteller von Fensterbauelementen und Solartechnik
  • Bostik, Hersteller von Industriekleb-, Dicht- und weiteren Baustoffen
  • Marienbrunnen Erfrischungsgetränke GmbH, Abfüller von Mineralwasser und anderen nicht-alkoholischen Getränken
  • Bartling GmbH & Co. KG, Hersteller von Lebensmittelverpackungen
  • Honig- und Lebkuchenbäckerei Heinrich Schulze, Ladencafé von Ravensberg

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Der Springreiter und ehemalige Weltmeister Franke Sloothaak ist Ehrenbürger von Borgholzhausen. Er war im Ort ansässig und unterhielt hier eine Reitanlage.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Bezeichnung Pium wird in der Bevölkerung synonym als Ortsname für Borgholzhausen verwendet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carl-Heinz Beune: Kleine Baustilkunde für den Ortskern von Borgholzhausen. In: Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh, Flöttmann, Gütersloh 1982.
  • Matthias E. Borner: Pölter, Plörre und Pinöckel - Grundwortschatz zum Überleben im Kreis Gütersloh. Verlagsunion Vox Rindvieh, 2004, ISBN 3-00-014249-5.
  • Walter Fronemann: Vom Ravensberger Bauernsohn zum Pfarrer der bekennenden Kirche – Eine Autobiographie. Neufang, 1992.
  • Uwe Lobbedey: Borgholzhausen – Archäologie einer westfälischen Kirche. Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1981, ISBN 3-7749-1815-5.
  • Karl Schildmann: Borgholzhausen in alten Ansichten. Eigenverlag, 1981.
  • Siegfried A. Scholz: Borgholzhausen im Zeitwandel. 1986.
  • Rolf Westheider: Bilder vom Leben in Borgholzhausen. Aus der Reihe „Archivbilder“, Sutton Verlag, Erfurt 1999, ISBN 3-89702-138-2.
  • Rolf Westheider: Borgholzhausen historisch – Festschrift aus Anlaß des 275jährigen Stadtrechtsjubiläums, der Bildung der Stadt Borgholzhausen durch die Kommunalreform im Jahre 1969 und des Austausches der Partnerschaftsurkunden zwischen den Städten Borgholzhausen und New Haven (Missouri), USA, am 17. April 1994. Stadt Borgholzhausen, 1994.
  • o.V.: Kirchliches Heimatbuch Borgholzhausen. Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Borgholzhausen, Borgholzhausen 1951.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Borgholzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Borgholzhausen
  3. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (PDF; 369 kB)
  4. Website der Stadt Borgholzhausen: Einwohner/Einrichtungen (PDF)
  5.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 102.
  6.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 98.
  7. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. Düsseldorf 1966, S. 188
  8. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Düsseldorf 1964, S. 370–371.
  9. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970 : Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Düsseldorf 1972, S. 40.
  10. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Sonderreihe zur Volkszählung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und Erwerbstätige. Düsseldorf 1989, S. 110.
  11. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  12. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05754004
  13. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Kommunalwahlen
  14. Seite 4 (PDF; 1,0 MB) Es ersetzt zwei kleinere Windräder aus dem Jahre 1996 ("Repowering")
  15. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Haus Brincke in LWL-GeodatenKultur
  16. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schloss Holtfeld in LWL-GeodatenKultur
  17. Stiftung Burg Ravensberg
  18. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Borgholzhausen