Boris Iwanowski

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Boris Iwanowski (russisch Бори́с Ивано́вский) war ein russischer Autorennfahrer.

Boris Iwanowski gehörte als Offizier der Leibgarde von Zar Nikolaus II. an. Er musste nach dem Ausbruch der Russischen Revolution sein Land verlassen und ging nach Frankreich ins Exil. Der aus vermögendem Hause stammende Iwanowski behielt aber seine russische Staatsbürgerschaft und begann in den 1920er-Jahren Autorennen zu fahren.

1928 gewann er auf einem Alfa Romeo 6C 1500S das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und 1929 den Großen Preis von Irland. 1931 wurde er Gesamtzweiter beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Iwanowski setzte seinen privaten Mercedes-Benz SSK ein und teilte sich das Steuer mit dem Franzosen Henri Stoffel.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1931 Sowjetunion 1923Sowjetunion Boris Iwanowski Mercedes-Benz SSK FrankreichFrankreich Henri Stoffel Rang 2 und Klassensieg

Literatur[Bearbeiten]

  • R. M . Clarke: Le Mans – die Bentley & Alfa Years 1923-1939 Brocklands Books 1999, ISBN 1-85520-4657.