Borkow

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Borkow (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Borkow führt kein Wappen
Borkow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Borkow hervorgehoben
53.66388888888911.95222222222240Koordinaten: 53° 40′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Sternberger Seenlandschaft
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 28,11 km²
Einwohner: 438 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19406
Vorwahl: 038485
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 015
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19406 Sternberg
Webpräsenz: http://www.amt-sternberger-seenlandschaft.de/
Bürgermeisterin: Regina Rosenfeld
Lage der Gemeinde Borkow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Borkow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in der Stadt Sternberg verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Borkow liegt zwischen Goldberg und Sternberg im Bereich der Sternberger Seenplatte. Die Gemeinde befindet sich inmitten einer bewaldeten Seenlandschaft. Zu den Seen im Gemeindegebiet zählen der Kleinpritzer See, der Borkower See, der Rothener See, der Woseriner See und der Entensee. Durch den am Kleinpritzer See gelegenen Ortsteil Schlowe führt die Bundesstraße 192 und fließt die Mildenitz. In diese mündet bei Neu Woserin die Bresenitz. Höchster Punkt im Gemeindegebiet ist der Hohe Berg mit 77 m ü. NHN.

Ortsteile der Gemeinde sind Hohenfelde, Rothen, Borkow, Neu Woserin, Schlowe und Woserin.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Borkow wurde im Jahr 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt vom altslawischen borŭ für Kampf oder bor für Fichte ab. Der Name bedeutet demnach so viel wie Ort des Kampfes oder Fichtenwald.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Borkow

  • Borkower Kapelle aus Backstein vom Ende des 16. Jahrhunderts mit rundem Chor und freistehendem Glockenhaus.
  • Frügotische kreuzrippengewölbte Feldsteinkirche Woserin von 1234 mit Chor, Langhaus sowie späterem Westturm.
  • Gutshaus Borkow von um 1700–1720, Gutsbesitz von 1784 bis 1786 der Familie des Hofjunkers von Levetzow, 1822 bis 1851 Oberlandforstmeister Christian Eggers, 1931 bis 1936 Helmut von Familie von Tiedemann, 1936 bis 1945 Jordan Freiherr von Campe; bis 1997 von Familie Röhrdanz umgebaut und modernisiert.
  • Zweigeschossiges, 10-achsiges Gutshaus in Rothen von um 1850 für Friedrich Fabricius gebaut, 1926 Umbau zur heutigen Form; Gutsbesitz der Familien von Bülow (1780–1840), Fabricius, A. F. von Oertzen (1887–1945); nach 1997 Umbau auch für Ferienwohnungen.
  • Eingeschossiges Gutshaus mit Park in Woserin von um 1750 mit Mittelrisalit und Mansarddach; Gutsbesitz der Familien von Halberstadt und von Bülow; nach 1945 Ferienhaus.
  • Draisinenstrecke entlang der Bahnstrecke Wismar–Karow zwischen Karow (Damerower Kaserne) über Goldberg nach Borkow.
  • Das Pfarrhaus Woserin war auch Sommerhaus der Schriftstellerin Christa Wolf.
  • Mildenitzdurchbruchstal

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Borkow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 9 der Hauptsatzung (PDF; 326 kB) der Gemeinde
  3. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 28.