Borne Sulinowo

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Borne Sulinowo
Wappen von Borne Sulinowo
Borne Sulinowo (Polen)
Borne Sulinowo
Borne Sulinowo
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Landkreis: Szczecinek
Fläche: 18,15 km²
Geographische Lage: 53° 35′ N, 16° 32′ O53.58055555555616.536111111111Koordinaten: 53° 34′ 50″ N, 16° 32′ 10″ O
Höhe: 152 m n.p.m
Einwohner: 4905
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 78-449
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZSZ
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 36 Ortschaften
19 Schulzenämter
Fläche: 484,24 km²
Einwohner: 9856
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3215043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeisterin: Renata Pietkiewicz-Chmyłkowska
Adresse: al. Niepodległości 6
78-449 Borne Sulinowo
Webpräsenz: www.bornesulinowo.pl
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Borne Sulinowo (deutsch: Groß Born, vormals Linde) ist eine Stadt mit 4.500 Einwohnern in Polen. Sie liegt 18 km südwestlich von Szczecinek und gehört dem Powiat Szczecinecki an. Der Ort liegt am langgestreckten Pilburger See (Pile), zahlreiche weitere kleine Seen liegen auf dem Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ursprünge des Ortes liegen in dem Dorf Linde, das sich an einer Landzunge am Pilburger See (poln. Jezioro Pile) befand. Weiter südlich in der Heide lag der Ort Groß Born, um den 1919 ein Truppenübungsplatz angelegt wurde. Am Bahnhof Groß Born, der sich in Linde befand, entstand eine Militärsiedlung, die in den 1930er Jahren stark erweitert wurde und im Dritten Reich den Namen Westfalenhof erhielt. In Groß Born erfolgte die Aufstellung des Afrikakorps des Generals Erwin Rommel. 1943 wurde sie zum Garnisonsstandort der Wehrmacht. Bekannt geworden ist der Ort auch durch den HSV Groß Born, der während der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu den besten deutschen Fußballvereinen gehörte. Von 1939 bis zum Kriegsende bestand in Groß Born das Oflag II D, ein Kriegsgefangenenlager.

Ab 1945 war Borne Sulinowo Sitz einer Garnison der Roten Armee, deren Verwaltung es unterstand. Nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte wurde die Siedlung 1993 an Polen übergeben. Auf dem ehemaligen Militärgelände liegt heute Kłomino (Westfalenhof) als eine Geisterstadt.

1993 erhielt Borne Sulinowo Stadtrechte.

Gemeinde[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Borne Sulinowo die Schulzenämter Ciemino (Groß Zemmin), Dąbie (Eichenberg), Jeleń (Gellen), Juchowo (Juchow), Kiełpino (Kölpin), Komorze (Bewerdick), Krągi (Krangen), Kucharowo (Kucherow), Liszkowo (Altenwalde), Łączno (Lanzen), Łubowo (Lubow), Nobliny (Neblin), Piława, Radacz (Raddatz), Rakowo (Rackow), Silnowo (Eulenburg), Starowice (Groß Zacharin), Śmiadowo (Hochfelde) und Uniemino (Nemmin).

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind: Brzeźno (Birkhof), Ciemino Małe (Klein Zemmin), Dąbie (Eichenberge), Grabno (Graben), Kądzielna (Gut Spee), Kłomino (Westfalenhof), Kłosówko (Gut Buchenau), Kolanowo (Knick), Międzylesie (Gut Alt Bärbaum), Obrąb (Bramstädt), Osiczyn (Neuhof), Płytnica, Strzeszyn und Zamęcie (Neumühl).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Borne Sulinowo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 11. Juli 2014.
  2. http://www.bornesulinowo.pl/