Bornhausen

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Dieser Artikel behandelt den Ortsteil der Stadt Seesen. Zum brasilianischen Politiker und Anwalt siehe Jorge Bornhausen.

51.91722222222210.149444444444150Koordinaten: 51° 55′ 2″ N, 10° 8′ 58″ O

Bornhausen
Stadt Seesen
Wappen von Bornhausen
Höhe: 150 m
Einwohner: 1044 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38723
Vorwahl: 05381

Bornhausen ist der nördlichste Ortsteil der Stadt Seesen am Harz nach Rhüden im Landkreis Goslar, Niedersachsen, und liegt an der Schildau, am Nordwestrand des Harzes. Der Ort hat 1044 Einwohner und ist somit der drittgrößte Ortsteil nach Rhüden und Münchehof, wenn man von der Kernstadt absieht.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Bornhausen im Jahre 973. Die Bezeichnung leitet sich vom mittelalterlichen Bornumhusum ab.

Bornhausen wurde am 1. März 1974 in die Stadt Seesen eingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten]

Jürgen Kühl (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Das Bornhäuser Wappen zeigt auf einem blauen Hintergrund einen goldenen Steinbock mit herausgestreckter Zunge über einem Wasserrad.

Der Steinbock ist das Familienwappen der Familie von Steinberg, die bis ins 17. Jahrhundert die Geschicke Bornhausens leiteten. Das Wasserrad steht für die alte Wassermühle, die an der Schildau, einem Nebenfluss der Nette, lag.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zu Bornhausen gehört das Vorwerk Klingenhagen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

evangelische Kirche Bornhausen

Museen[Bearbeiten]

  • Postmuseum

Vereine[Bearbeiten]

1910 wurde der Turnverein MTV Bornhausen gegründet. Heute betreibt der Verein Fußball, Volleyball, Tischtennis, Boßeln, Trendsport, Tanzen und Turnen. Es gibt auch einen Theaterverein, die Schildberger Theatergruppe Bornhausen e.V. Aufführungen finden jährlich in den Herbstferien in der Turnhalle statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Das Dorf wird von Süd nach Nord am westlichen Teil von der B 243 durchzogen, außerdem beginnt am Südostrand eine Kreisstraße, die an die B 248 Richtung Salzgitter/Goslar anschließt.

Des Weiteren ist es durch den VRB mit den anderen Stadtteilen Seesens im ÖPNV verbunden. Bis zum 25. Mai 1990 führte außerdem die Bahnstrecke Derneburg–Seesen durch Bornhausen, die jedoch mangels Fahrgästen am genannten Datum stillgelegt wurde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Knackstedt: Geschichte des Dorfes Bornhausen bei Seesen. Großklaus & Strube, Braunschweig 1899 (Digitalisat)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.landkreis-goslar.de/media/custom/94_802_1.PDF?1348239132 Einwohnerzahl der Gemeinden und Ortsteile des Landkreises Goslar
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 269.

Weblinks[Bearbeiten]