Bourbonne-les-Bains

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Bourbonne-les-Bains
Wappen von Bourbonne-les-Bains
Bourbonne-les-Bains (Frankreich)
Bourbonne-les-Bains
Region Champagne-Ardenne
Département Haute-Marne
Arrondissement Langres
Kanton Bourbonne-les-Bains
Koordinaten 47° 57′ N, 5° 45′ O47.9538888888895.7502777777778Koordinaten: 47° 57′ N, 5° 45′ O
Höhe 245–44 m
Fläche 64,93 km²
Einwohner 2.197 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km²
Postleitzahl 52400
INSEE-Code
Website www.bourbonne.com

Blick auf die Stadt
.

Bourbonne-les-Bains ist eine französische Gemeinde mit 2197 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haute-Marne in der Region Champagne-Ardenne.

Lage[Bearbeiten]

Bourbonne-les-Bains liegt in einer ländlichen Region an der Grenze der Départements Haute-Marne und Vosges. 10 km westlich verläuft die Autoroute A31 zwischen Langres und Toul.

Geschichte[Bearbeiten]

In keltischer Zeit lebten die Lingonen in der Region um die Stadt. Benannt ist der Ort nach dem keltischen Heilgott Borvo, die Kelten wussten also schon um die Heilkraft der warmen Quellen in Bourbonne. Auch die Römer erkannten die heilsame Wirkung des Wassers und bauten in der Stadt Thermen. Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert bescherte das Wasser den Herren von Bourbonne ein reiches Einkommen.[1]

Am 1. Mai 1717 zerstörte ein Feuer die Stadt. 1735 wurde ein königliches Militärhospital eröffnet, 1783 ein Thermalbad. Bourbonne erlebte einen touristischen Aufschwung, der sich mit dem Aufkommen der Eisenbahn im 19. Jahrhundert noch verstärkte. Zwischen 1977 und 1979 wurde in der Stadt ein großes Thermalbad gebaut. Bei den Bauarbeiten kamen zahlreiche Spuren früherer Besiedlungen zutage, darunter Reste von Bädern und Säulenhallen, eine Wanne aus Blei, Räume mit Hypokausten und Statuen.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eine wichtige Attraktion der Stadt ist das örtliche Museum in dem zahlreiche archäologische Objekte ausgestellt werden, die die Geschichte des Ortes und seine Bedeutung als eines der größten Bäder Nord-Galliens in gallo-römischer Zeit belegen. Außerdem gibt es noch Überreste der gallo-römischen Bäderanlagen im Ort.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Stadt lebt vom Bädertourismus. Neben Gesundheitstourismus hat sich in der Stadt eine umfassende Hotellerie angesiedelt. In den letzten Jahren kam ein großes Casino hinzu.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschichte der Stadt