Bow Wow Wow

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Bow Wow Wow
Bow Wow Wow, Live im Kant-Kino, Berlin, 1982
Bow Wow Wow, Live im Kant-Kino, Berlin, 1982
Allgemeine Informationen
Genre(s) New Wave
Gründung 1980
Auflösung 1983 (ohne Lwin)
Neugründung 1998 (Reunion)
Website http://www.bowwowwow.org
Gründungsmitglieder
Matthew Ashman
Leigh Gorman
David Barbarossa
Annabella Lwin

Bow Wow Wow war eine britische New-Wave-Band, die im Jahre 1980 von Malcolm McLaren ins Leben gerufen wurde.

Bandmitglieder waren Matthew Ashman (Gitarre), Leigh Gorman (Bass) und David Barbarossa (Schlagzeug), die von McLaren bei der Band Adam and the Ants abgeworben wurden, sowie die zur Gründung der Band noch minderjährige Sängerin Annabella Lwin.

Da mit Ashman, Gorman und Barbarossa quasi die komplette Rhythmusgruppe der Ants übernommen worden war, ähnelt sich das Klangbild beider Gruppen sehr, wozu maßgeblich der von Rhythmen aus Burundi inspirierte Schlagzeugsound Barbarossas beitrug. Produzent McLaren, der zuvor bereits die Sex Pistols, aber auch Adam and the Ants bekannt gemacht hatte, entdeckte Sängerin Lwin im Waschsalon ihrer Eltern in London und mühte sich redlich, durch die möglichst nackte oder halbnackte Darstellung der Minderjährigen (* 31. Oktober 1966)[1] auf den Plattencovers publicityträchtige Skandale zu erzeugen. Kurzzeitig war auch der spätere Culture-Club-Sänger Boy George Mitglied bei Bow Wow Wow.

Die ersten Top-10-Hits waren Go Wild in the Country sowie der daraufhin veröffentlichte Song I Want Candy (eine Coverversion eines Titels von The Strangeloves). Die Gruppe bestand bis zur Trennung 1983. Die Instrumentalisten versuchten danach erfolglos als Chiefs of Relief eine weitere Gruppenkarriere, auch die im Jahr 1985 angestrebte Solokarriere von Annabella war nicht von Erfolg gekrönt.

In den 1990ern schloss sich David Barbarossa Republica an. Matthew Ashman starb 1995 an Diabetes. Gorman und Lwin formierten 1998 eine Reunion von Bow Wow Wow.

Diskografie (Alben)[Bearbeiten]

  • 1980: Your Cassette Pet
  • 1981: See Jungle! See Jungle! Go Join Your Gang, Yeah! City All Over, Go Ape Crazy!
  • 1982: I Want Candy
  • 1982: The Last of the Mohicans
  • 1982: Original Recordings
  • 1983: Bow Wow Wow
  • 1983: When the Tough Get Going the Going Gets Tough
  • 1989: Best Of (Greatest Hits)
  • 1993: Girl Bites Dog
  • 1996: The Best of Bow Wow Wow
  • 1997: Live in Japan
  • 1998: Wild in the USA

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bow Wow Wow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Sheila Whiteley: Too Much Too Young: Popular Music, Age and Gender. Routledge, 2005, ISBN 0-415-31029-6, Seite 45