Boyd-Massaker

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Das Boyd-Massaker ereignete sich im Jahre 1809 in der Bucht von Whangaroa in der heutigen Region Northland, Neuseeland.

Die Boyd war eine britische 395-Tonnen Brigantine von 106 Fuß Länge und 30 Fuß Breite. Auf der Fahrt von Sydney Cove nach Neuseeland, wo sie Kauri-Rundholz laden wollte, wurde das Schiff in der Bucht von Whangaroa von Māori erobert, weil die Besatzung den Sohn ihres Häuptlings ausgepeitscht hatte. Die Mannschaft und die Passagiere, insgesamt 70 Personen, wurden fast ausnahmslos getötet und zum Teil verspeist. Nur Ann Morley und ihr Baby, der Schiffsjunge Thomas Davis und die zweijährige Betsy Broughton überlebten. Nach einer beim Ausplündern des Schiffes ausgelösten Pulverexplosion verbrannte das Schiff einige Tage später.

Der Vorfall wurde später von mehreren Malern bildlich dargestellt.

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