Braak
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Stormarn | |
| Amt: | Siek | |
| Höhe: | 58 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,51 km² | |
| Einwohner: |
837 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 22145 | |
| Vorwahl: | 040 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OD | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 62 011 | |
| NUTS: | DEF0F | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hauptstraße 49 22962 Siek |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ortwin Jahnke (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Braak im Kreis Stormarn | ||
Braak ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt an der Bundesautobahn 1 im Einzugsbereich von Hamburg.
Braak wurde als Waldrodungsdorf in Form eines Rundangerdorfes im ehemaligen slawisch-sächsischen Grenzgebiet mit ursprünglich sieben Hufen angelegt.
[Bearbeiten] Geschichte
Braak wurde erstmals 1256 urkundlich erwähnt, aber wahrscheinlich bereits um 1245 gegründet. Es entstand im Rahmen der sächsischen Ostkolonisation an der Grenze zu den slawischen Siedlungsgebieten. 1310 verkauften die holsteinischen Grafen Gerhard II. und Adolf VI. das Dorf an das Zisterzienserinnen-Kloster in Reinbek. Im Verlaufe der Reformation und der damit verbunden Auflösung des Klosters kam Braak in den Besitz von König Friedrich I. von Dänemark, der es in das alte landesherrliche Amt Reinbek eingliedert. 1814 unterlagen hier die Dänen in einem Gefecht mit den Russen. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen kam Braak schließlich 1889 in den Amtsbezirk Alt-Rahlstedt. Als Alt-Rahlstedt 1927 der neu gebildeten Großgemeinde Rahlstedt zugeschlagen wurde, kam Braak zum Amtsbezirk Siek, aus dem nach dem Zweiten Weltkrieg das heutige Amt Siek hervor ging.
[Bearbeiten] Politik
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft BBV hat drei und die Wählergemeinschaft ADB zwei Sitze.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Grün eine erhöhte silberne Spitze, darin sieben giebelständige, um eine rote Lilie angeordnete rote Bauernhäuser.“[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Großbäckerei Braaker Mühle ist größter Arbeitgeber im Ort.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Kulturdenkmale in Braak stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
In Braak gibt es eine Freiwillige Feuerwehr mit einem Musikzug und einen Seniorenkulturkreis Braak.
Der Verein Braaker Mühle betreibt die südlich von Braaks Zentrum gelegene Windmühle, dessen Mehl von der gleichnamigen Großbäckerei verarbeitet wird. Die Mühle wurde 1850 erbaut und war seit 1859 im Besitz der Müller- und Bäckerfamilie Lessau. 1977 wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt, das Gebäude 1983 unter Denkmalschutz gestellt und umfangreichen saniert.
[Bearbeiten] Literatur
- Matthäus Berg: Chronik von Braak. Aus Geschichte und Kultur eines Stormaner Dorfes. Braak 1979
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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