Brad Wilk

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Brad Wilk im Juli 2008

Brad Wilk (* 5. September 1968 in Portland, Oregon) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger russischer und deutscher Abstammung. Er war Mitglied der Alternativ-Rock-Band Audioslave und wurde als Schlagzeuger bei der Crossover-Band Rage Against the Machine bekannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Wilk (ausgesprochen: Villk) ist ein polnischer Nachname, welcher „Wolf“ bedeutet. Dieser wurde geändert, als die Familie seines Vaters während des Holocausts aus Deutschland flüchtete und über Polen nach Amerika auswanderte. Seine Kindheit verbrachte er in Chicago und später in Südkalifornien. Wilk fing mit 13 Jahren an Schlagzeug zu spielen und bekam sein erstes eigenes Drumset als er 14 war.

Da sein Vater auf Grund seiner Arbeit öfter umziehen musste, spricht Wilk mehrere Sprachen. Bei einem Konzert von Rage Against the Machine in Tel-Aviv z. B. sang er einen Song auf hebräisch. Er kam damals zur Band, nachdem er eine Zeitungsannonce aufgegeben hatte, die von Tom Morello gelesen wurde. Er ist Buddhist und Diabetiker. Seit 2005 ist er mit Selene Vigil (Sängerin der amerikanischen Punkrockband 7 Year Bitch) verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.

[Bearbeiten] Nebenprojekte

Wilk spielte mit Morello, Billy Gould und dem Tool-Sänger Maynard James Keenan zusammen bei dem Projekt Shandi’s Addiction, das für den Kiss-Tribute-Sampler Kiss My Ass den Song Calling Dr. Love aufnahm.[1] Mit Tim Commerford steuerte er den Song Momma sed für Keenans Nebenprojekt Puscifer bei. Zu dem Cypress-Hill-Song Can’t get the best of me spielte Wilk das Schlagzeug ein.[2] Für Snoop Doggs Album Death Row’s Greatest Hits schrieb Wilk Snoop Bounce, den Dogg zusammen mit Rage Against The Machine (ohne Zack de la Rocha) einspielte.[2] Zudem spielte Wilk 2004 eine Nebenrolle in dem Kurzfilm Sleeping Dogs Lie.[3]

[Bearbeiten] Equipment

Equipment das von Brad Wilk während seiner musikalischen Karriere benutzt wurde/wird.

[Bearbeiten] Rage Against the Machine (1991–2000)

Premier Signia Marquis Drums und Zildjian Cymbals

  • 12x9" Tom
  • 16x16" Floor Tom
  • 14x6.5" Tama Bell Brass Snare oder 14x5.5" Pork Pie Snare
  • 22x18" Bass Drum
  • LP Cowbell (x2)
  • 14" New Beat Hi-Hats
  • 20" A Medium Ride
  • 18" Z Custom Crash
  • 19" Z Custom Crash
  • 18" Zildjian China oder 19" Zildjian Crash (nur bis 1995)

[Bearbeiten] Audioslave (2002–2006)

Gretsch USA Maple Custom Drums und Paiste Cymbals

  • 12x10" Tom
  • 16x16" Floor Tom
  • 18x16" Floor Tom
  • 14x6.5" Tama Bell Brass Snare
  • 22x18" Bass Drum
  • LP Cowbell
  • 14" Paiste Signature Sound Edge Hi-Hats
  • 18" Paiste Signature Power Crash
  • 19" Paiste Signature Power Crash
  • 19" Dimensions Power Crash
  • 22" Paiste 2002 Ride

Brad Wilk benutzt Hardware von Drum Workshop (9000er Serie), Remo-Schlagzeugfelle (Emperors & Ambassadors) und Vic Firth 5B Sticks (Hickory mit Wood Tip).

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Soundtracks and Compilations auf musicfanclubs.com (englisch)
  2. a b Collaborations auf musicfanclubs.org (englisch)
  3. Brad Wilk auf imdb.com (englisch)
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