Bradley Wiggins
| Wiggins beim Critérium du Dauphiné 2011 | |
| zur Person | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Bradley Marc Wiggins |
| Spitzname | Wiggo |
| Geburtsdatum | 28. April 1980 |
| Nation | Vereinigtes Königreich |
| zum Team | |
| Aktuelles Team | Sky ProCycling |
| Disziplin | Straße und Bahn |
| Funktion | Fahrer |
| Fahrertyp | Allrounder |
| Team(s) | |
| 2001 2002–2003 2004–2005 2006–2007 2008 2009 2010– |
Linda McCartney Racing Team FDJeux.com Crédit Agricole Cofidis - Le Crédit par Téléphone Team High Road Team Columbia Garmin-Slipstream Sky ProCycling |
| Wichtigste Erfolge | |
• Etappensieg Giro d’Italia 2010 • Gesamtwertung Critérium du Dauphiné 2011, 2012
|
|
| Infobox zuletzt aktualisiert: : 30. Dezember 2012 | |
Sir Bradley Marc Wiggins, CBE (* 28. April 1980 in Gent, Belgien) ist ein britischer Radrennfahrer. Er ist vierfacher Olympiasieger und Gewinner der Tour de France 2012.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Erfolge in allen Bahn-Ausdauer-Disziplinen [Bearbeiten]
Bradley Wiggins konzentrierte sich jahrelang hauptsächlich auf den Bahnradsport. Seinen ersten größeren Erfolg feierte er bei den Commonwealth Games 1998 in Kuala Lumpur. Hier gewann er mit der englischen Auswahl die Silbermedaille. 2000 wurde er bei der Bahn-Radweltmeisterschaften zum ersten Mal Zweiter in der Mannschaftsverfolgung. Diesen Erfolg wiederholte er 2001 und 2003. Außerdem wurde er mit der britischen Mannschaft 2002 Dritter. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney sicherte er sich in der Mannschaftsverfolgung die Bronzemedaille. Während der Commonwealth Games 2002 in Manchester holte er sich in der Einer- und in der Mannschaftsverfolgung die silberne Medaille. Bei der Weltmeisterschaft 2003 wurde er zum ersten Mal Weltmeister in der Einerverfolgung.
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde er zunächst Olympiasieger in der Einerverfolgung. Zwei Tage später holte er mit der britischen Mannschaft Silber in der Mannschaftsverfolgung und weitere zwei Tage später sicherte er sich zusammen mit Rob Hayles Bronze im Madison. Am 31. Dezember 2004 wurde er für seine Leistungen im Sport mit dem OBE und 2009 mit dem CBE ausgezeichnet.
Wiggins wurde 2002 bei dem französischen Straßen-Team La Française des Jeux Profi. 2003 konnte er den Prolog der Tour de l’Avenir für sich entscheiden. Nach zwei Jahren wechselte er zu Crédit Agricole und seit 2006 fuhr er für das französische ProTour-Team Cofidis. Nach zwei Jahren Cofidis wechselt er zur Saison 2008 zum Team High Road. In diesem Jahr gewann er bei den Olympischen Spielen in Peking Gold in der Mannschafts- und in der Einzelverfolgung. Zur Saison 2009 wechselte er zum Team Garmin-Slipstream. Nach wieder nur einem Jahr in diesem Team folgte zur Saison 2010 ein weiterer Wechsel, diesmal zum neu formierten britischen Sky Professional Cycling Team, wo er als einer der Kapitäne die Top 3 der Tour in Angriff nehmen sollte.
Umstieg auf die Straße und Sieg bei der Tour de France [Bearbeiten]
Zur Saison 2009 bereitete sich Bradley Wiggins intensiv auf die Straßenrennen vor. Er reduzierte sein Körpergewicht und trainierte gezielt das Befahren langer Berge und Pässe. Bei der Tour de France zahlte sich dies aus: Nachdem Wiggins lange Zeit auf dem dritten Gesamtrang gelegen hatte, belegte er schließlich in Paris den vierten Platz. Bei der Tour de France 2011 lag er bis zur siebten Etappe auf dem sechsten Platz mit zehn Sekunden Abstand auf den Führenden, als er stürzte und wegen eines Schlüsselbeinbruchs aufgeben musste.[1]
2012 gelang es ihm, die Gesamtwertung der Tour de France zu gewinnen. Es war der erste Sieg eines Briten in der 109-jährigen Geschichte der Frankreich-Rundfahrt.[2] Im gleichen Jahr gewann er bei den Olympischen Sommerspielen in London die Goldmedaille im Einzelzeitfahren. Zum Saisonabschluß wurde ihm das Vélo d'Or verbunden mit dem Titel Radsportler des Jahres 2012 zuerkannt. [3]
Privates [Bearbeiten]
Bradley Wiggins ist der Sohn des australischen Radrennfahrers Gary Wiggins. Im September 2012 erzählte der früherer Radrennfahrer Maurice Burton in einem Interview, Bradley Wiggins habe von seinem Vater den Mittelnamen Marc erhalten, damit sein Name abgekürzt BMW sei.[4]
2008 veröffentlichte Bradley Wiggins seine Autobiografie In Pursuit of Glory. Darin geht er auf seine schwierige Beziehung zu seinem Vater Gary ein, der seine Familie verließ, als Sohn Bradley zwei Jahre alt und zu dem er 14 Jahre lang keinen Kontakt hatte. Er berichtet auch, dass er nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen depressiv geworden sei und mit dem Trinken angefangen habe. Durch die Geburt seines Sohnes Ben und die Erinnerung daran, wie er selbst von seinem alkoholkranken Vater verlassen worden war, sei er jedoch zur Besinnung gekommen.
Ehrungen [Bearbeiten]
2012 wurde Wiggins zur BBC Sports Personality of the Year gewählt.[5] Am 29. Dezember 2012 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Knight Bachelor ernannt.[6]
Sonstiges [Bearbeiten]
Bradley Wiggins fährt seit 2009 mit asymmetrischen ("o.symetric") Kettenblättern, durch die die maximale Kraft der Beinmuskulatur eines Radfahrers besser genutzt werden soll.
Wiggins schreibt seit 2004 eine Kolumne für den Observer bzw. den Guardian.[7]
Erfolge [Bearbeiten]
Olympische Medaillen [Bearbeiten]
- 2000
- Bronze, Mannschaftsverfolgung
- 2004
- Gold, 4 km Einerverfolgung
- Silber, Mannschaftsverfolgung
- Bronze, Madison
- 2008
- Gold, 4 km Einerverfolgung
- Gold, Mannschaftsverfolgung
- 2012
- Gold, Einzelzeitfahren
Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
- 2000 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2000
- Silber, Mannschaftsverfolgung
- 2001 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2001
- Silber, Mannschaftsverfolgung
- 2002 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2002
- Bronze, Mannschaftsverfolgung
- 2003 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2003
- Gold, 4 km Einerverfolgung
- Silber, Mannschaftsverfolgung
- 2007 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2007
- Gold, 4 km Einerverfolgung
- Gold, Mannschaftsverfolgung
- 2008 UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2008
- Gold, 4 km Einerverfolgung
- Gold, Mannschaftsverfolgung
- Gold, Madison (mit Mark Cavendish)
- 2011 UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2011
- Silber, Einzelzeitfahren
Erfolge bei anderen Rennen [Bearbeiten]
- 2003
- eine Etappe Tour de l’Avenir (EZF)
- Sechstagerennen von Gent
- 2005
- eine Etappe Circuit de Lorraine (EZF)
- eine Etappe Tour de l’Avenir
- 2007
- Duo Normand (mit Michiel Elijzen)
- eine Etappe Tour du Poitou-Charentes (EZF)
- Prolog Critérium du Dauphiné Libéré
- eine Etappe Vier Tage von Dünkirchen (EZF)
- 2009
- Gesamtwertung und eine Etappe (EZF) Herald Sun Tour
Britischer Meister - Einzelzeitfahren
- eine Etappe Driedaagse van De Panne-Koksijde (EZF)
- Mannschaftszeitfahren Tour of Qatar
- 2010
Britischer Meister - Einzelzeitfahren
- eine Etappe Giro d’Italia (EZF)
- Mannschaftszeitfahren Tour of Qatar
- 2011
- Gesamtwertung Critérium du Dauphiné
- eine Etappe Bayern-Rundfahrt (EZF)
Britischer Meister - Straßenrennen
- 2012
- eine Etappe Volta ao Algarve (EZF)
- Gesamtwertung, Punktewertung und eine Etappe (BZF) Paris–Nizza
- Gesamtwertung und zwei Etappen Tour de Romandie
- Gesamtwertung und eine Etappe (EZF) Critérium du Dauphiné
- Gesamtwertung und zwei Etappen (EZF) Tour de France
- 2013
- Mannschaftszeitfahren Giro del Trentino
- Mannschaftszeitfahren Giro d'Italia
Platzierung bei den Grand Tours [Bearbeiten]
| Grand Tour | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DNF | — | 123 | — | — | 134 | 71 | 40 | — | — | |
| — | — | — | 123 | DNF | — | 3 | 24 | DNF | 1 | |
| — | — | — | — | — | — | — | — | 3 | — |
Legende:
- DNF: did not finish, Fahrer hat eine Etappe nicht beendet
Teams [Bearbeiten]
- 2002–2003 FDJeux.com
- 2004–2005 Crédit Agricole
- 2006–2007 Cofidis - Le Crédit par Téléphone
- 2008 Team High Road / Team Columbia
- 2009 Garmin-Slipstream
- 2010–2012 Sky ProCycling
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Radprofi Wiggins am Schlüsselbein operiert auf focus.de, abgerufen am 26. Juli 2011
- ↑ Radsport: Bradley Wiggins gewinnt die Tour de France 2012 bei welt.de, 22. Juli 2012 (abgerufen am 22. Juli 2012).
- ↑ Wiggins gewinnt Vélo d´Or 2012. Radsportler des Jahres. radsport-news.com, 30. Oktober 2012, abgerufen am 30. Oktober 2012.
- ↑ Maurice Burton reveals the harsh truths about Bradley Wiggins' father – and why Bradley's middle name is Marc auf telegraph.co.uk v. 21. September 2012 (englisch)
- ↑ Wiggins zur BBC Sports Personality of the Year gewählt auf radsport-news.com vom 17. Dezember 2012
- ↑ Queen Elizabeth schlägt Tour-Sieger Wiggins zum Ritter auf radsport-news.com vom 29. Dezember 2012
- ↑ Autorenprofil auf der Website des Guardian, eingesehen am 23. Juli 2012
Weblinks [Bearbeiten]
- Fahrer-Porträt bei rad-net
- Bradley Wiggins in der Datenbank von Radsportseiten.net
- Bradley Wiggins auf Sports-Reference.com (englisch)
- Bradley Wiggins in der Datenbank der Tour de France (französisch / englisch)
1912: Rudolph Lewis | 1920: Harry Stenqvist | 1924: Armand Blanchonnet | 1928: Henry Hansen | 1932: Attilio Pavesi | 1996: Miguel Indurain | 2000: Wjatscheslaw Jekimow | 2004: Wjatscheslaw Jekimow | 2008: Fabian Cancellara | 2012: Bradley Wiggins
1964: Jiří Daler | 1968: Daniel Rebillard | 1972: Knut Knudsen | 1976: Gregor Braun | 1980: Robert Dill-Bundi | 1984: Steve Hegg | 1988: Gintautas Umaras | 1992: Chris Boardman | 1996: Andrea Collinelli | 2000: Robert Bartko | 2004: Bradley Wiggins | 2008: Bradley Wiggins
Anschließend wurde diese Disziplin nicht mehr bei Olympischen Spielen ausgetragen.
1908
Jones/Kingsbury/Meredith/Payne | 1920
Magnani/Carli/Ferrario/Giorgetti | 1924
De Martino/Dinale/Menegazzi/Zucchetti | 1928
Facciani/Gaioni/Lusiani/Tasselli | 1932
Pedretti/Borsari/Cimatti/Ghilardi | 1936
Nizerhy/Charpentier/Goujon/Lapébie | 1948
Decanali/Adam/Blusson/Coste | 1952
Morettini/Campana/De Rossi/Messina | 1956
Gasparella/Domenicali/Faggin/Gandini/Pizzali | 1960
Vigna/Arienti/Testa/Vallotto | 1964
Streng/Claesges/Henrichs/Link | 1968
Jørgensen/Olsen/Asmussen/Frey/Pedersen | 1972
Schumacher/Colombo/Haritz/Hempel | 1976
Vonhof/Braun/Lutz/Schumacher | 1980
Manakow/Mowtschan/Ossokin/Petrakow | 1984
Grenda/Turtur/Nichols/Woods | 1988
Jekimow/Kasputis/Neljubin/G. Umaras/M. Umaras | 1992
Fulst/Glöckner/Lehmann/Steinweg | 1996
Capelle/Ermenault/Monin/Moreau | 2000
Fulst/Bartko/Becke/Lehmann/Pollack | 2004
Brown/Dawson/Lancaster/McGee/Roberts/Wooldridge | 2008
Clancy/Manning/Thomas/Wiggins | 2012
Burke/Clancy/Kennaugh/Thomas
1946 Gerrit Peters | 1947, 1949 Fausto Coppi | 1948 Gerrit Schulte | 1950, 1951 Antonio Bevilacqua | 1952, 1953 Sydney Patterson | 1954–56 Guido Messina | 1957–59 Roger Rivière | 1960, 1961 Rudi Altig | 1962 Henk Nijdam | 1963, 1965, 1966 Leandro Faggin | 1964, 1969 Ferdi Bracke | 1967 Tiemen Groen | 1968, 1970, 1972, 1973 Hugh Porter | 1971 Dirk Baert | 1974, 1975 Roy Schuiten | 1976 Francesco Moser | 1977, 1978 Gregor Braun | 1979 Bert Oosterbosch | 1980, 1986 Tony Doyle | 1981, 1982 Alain Bondue | 1983 Steele Bishop | 1984, 1985, 1987 Hans-Henrik Ørsted | 1988 Lech Piasecki | 1989 Colin Sturgess | 1990 Watschislaw Ekimow | 1991 Francis Moreau | 1992 Mike McCarthy | 1993, 1995 Graeme Obree | 1994, 1996 Chris Boardman | 1997, 1998 Philippe Ermenault | 1999, 2005, 2006 Robert Bartko | 2000 Jens Lehmann | 2001 Olexander Symonenko | 2002 Bradley McGee | 2003, 2007, 2008 Bradley Wiggins | 2004 Sergi Escobar | 2009, 2010 Taylor Phinney | 2011 Jack Bobridge | 2012, 2013 Michael Hepburn
1993
Aitken/O’Shannessey/Shearsby/O’Grady | 1994
Fulst/Bach/Lehmann/Hondo | 1995
B. McGee/O’Shannessey/R. McGee/O’Grady | 1996
Collinelli/Capelli/Citton/Trentini | 1997
Collinelli/Capelli/Citton/Benetton | 1998
Symonenko/Matwjejew/Fedenko/Pidhornyj | 1999
Fulst/Bartko/Becke/Lehmann/Pollack | 2000
Fulst/Siedler/Becke/Lehmann | 2001
Symonenko/Tscherniowskyj/Fedenko/Polatajko | 2002
Dawson/Lancaster/Wooldridge/Roberts | 2003
Brown/Dawson/Lancaster/Wooldridge | 2004
Dawson/Hutchinson/Roberts/Wooldridge | 2005
Cummings/Hayles/Manning/Newton | 2006
Dawson/Goss/Jamieson/Wooldridge | 2007, 2008 Clancy/Thomas/Manning/Wiggins | 2009
Jørgensen/Madsen/Mørkøv/Rasmussen | 2010
Bobridge/Dennis/Hepburn/Meyer | 2011
Bobridge/Dennis/Durbridge/Hepburn | 2012
Burke/Clancy/Kennaugh/Tennant/Thomas | 2013
O’Shea/Edmondson/Hepburn/Morgan
Frühere Ergebnisse siehe unter Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung (Amateure)
1995, 1996 Silvio Martinello/Marco Villa | 1997 Joan Llaneras/Miguel Alzamora | 1998 Etienne De Wilde/Matthew Gilmore | 1999, 2006 Isaac Gálvez/Joan Llaneras | 2000 Erik Weispfennig/Stefan Steinweg | 2001 Jérôme Neuville/Robert Sassone | 2002 Jérôme Neuville/Franck Perque | 2003, 2007 Bruno Risi/Franco Marvulli | 2004 Juan Esteban Curuchet/Walter Pérez | 2005 Mark Cavendish/Rob Hayles | 2008 Mark Cavendish/Bradley Wiggins | 2009 Michael Mørkøv/Alex Rasmussen | 2010, 2011 Leigh Howard/Cameron Meyer | 2012 Kenny De Ketele/Gijs Van Hoecke | 2013 Vivien Brisse/Morgan Kneisky
1946 A.-H. Clark | 1947 D. Jaggard | 1948 Harold Johnson | 1949 Bob Thom | 1950 Leonard West | 1951, 1961 Dave Bedwell | 1952 Ian Steel | 1953 Bob Maitland | 1954 Arthur Isley | 1955 Graham Vines | 1956 Mike England | 1957, 1958, 1959 Ron Coe | 1962 John Harvey | 1963, 1965 Albert Hitchen | 1964 Keith Butler | 1966 Dick Goodman | 1967, 1968 Colin Lewis | 1969 Bill Lawrie | 1970, 1975 Les West | 1971 Danny Horton | 1972 Gary Crewe | 1973 Brian Jolly | 1974, 1980 Keith Lambert | 1976 Geoff Wiles | 1977 Phil Edwards | 1978 Phil Corley | 1979 Sid Barras | 1981 Bill Nickson | 1982 John Herety | 1983 Phil Thomas | 1984, 1988 Steve Joughin | 1985 Ian Banbury | 1986 Mark Bell | 1987 Paul Sherwen | 1989 Tim Harris | 1990 Colin Sturgess | 1991, 1994 Brian Smith | 1992 Sean Yates | 1993 Malcolm Elliott | 1995 Robert Millar | 1996 David Rand | 1997, 2001 Jeremy Hunt | 1998 Matthew Stephens | 1999, 2000 John Tanner | 2002 Julian Winn | 2003, 2004 Roger Hammond | 2005 Russell Downing | 2006 Hamish Robert Haynes | 2007 David Millar | 2008 Rob Hayles | 2009 Kristian House | 2010 Geraint Thomas | 2011 Bradley Wiggins | 2012 Ian Stannard
1933 Alfons Schepers | 1934 Gaston Rebry | 1935 René Vietto | 1936, 1939 Maurice Archambaud | 1937 Roger Lapébie | 1938 Jules Lowie | 1940–1945 nicht ausgetragen | 1946 Fermo Camellini | 1947–1950 nicht ausgetragen | 1951 Roger Decock | 1952 Louison Bobet | 1953 Jean-Pierre Munch | 1954, 1960 Raymond Impanis | 1955 Jean Bobet | 1956, 1958 Fred De Bruyne | 1957, 1961, 1963, 1965, 1966 Jacques Anquetil | 1959 Jean Graczyk | 1962 Jef Planckaert | 1964 Jan Janssen | 1967 Tom Simpson | 1968 Rolf Wolfshohl | 1969, 1970, 1971 Eddy Merckx | 1972, 1973 Raymond Poulidor | 1974, 1975, 1979 Joop Zoetemelk | 1976 Michel Laurent | 1977 Freddy Maertens | 1978 Gerrie Knetemann | 1980 Gilbert Duclos-Lassalle | 1981 Stephen Roche | 1982 Francesco Moser | 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988 Sean Kelly | 1989, 1990 Miguel Indurain | 1991, 1994 Tony Rominger | 1992 Jean-François Bernard | 1993 Alex Zülle | 1995, 1996, 1997 Laurent Jalabert | 1998 Frank Vandenbroucke | 1999 Michael Boogerd | 2000 Andreas Klöden | 2001 Dario Frigo | 2002, 2003 Alexander Winokurow | 2004 Jörg Jaksche | 2005 Bobby Julich | 2006 Floyd Landis | 2007, 2010 Alberto Contador | 2008 Davide Rebellin | 2009 Luis León Sánchez | 2011 Tony Martin | 2012 Bradley Wiggins 2013 Richie Porte
1903: Maurice Garin | 1904: Henri Cornet | 1905: Louis Trousselier | 1906: René Pottier | 1907, 1908: Lucien Petit-Breton | 1909: François Faber | 1910: Octave Lapize | 1911: Gustave Garrigou | 1912: Odiel Defraeye | 1913, 1914, 1920: Philippe Thys | 1919, 1922: Firmin Lambot | 1921: Léon Scieur | 1923: Henri Pélissier | 1924, 1925: Ottavio Bottecchia | 1926: Lucien Buysse | 1927, 1928: Nicolas Frantz | 1929: Maurice Dewaele | 1930, 1932: André Leducq | 1931, 1934: Antonin Magne | 1933: Georges Speicher | 1935: Romain Maes | 1936, 1939: Sylvère Maes | 1937: Roger Lapébie | 1938, 1948: Gino Bartali | 1947: Jean Robic | 1949, 1952: Fausto Coppi | 1950: Ferdy Kübler | 1951: Hugo Koblet | 1953–1955: Louison Bobet | 1956: Roger Walkowiak | 1957, 1961–1964: Jacques Anquetil | 1958: Charly Gaul | 1959: Federico Bahamontes | 1960: Gastone Nencini | 1965: Felice Gimondi | 1966: Lucien Aimar | 1967: Roger Pingeon | 1968: Jan Janssen | 1969–1972, 1974: Eddy Merckx | 1973: Luis Ocaña Pernia | 1975, 1977: Bernard Thévenet | 1976: Lucien Van Impe | 1978, 1979, 1981, 1982, 1985: Bernard Hinault | 1980: Joop Zoetemelk | 1983, 1984: Laurent Fignon | 1986, 1989, 1990: Greg LeMond | 1987: Stephen Roche | 1988: Pedro Delgado | 1991–1995: Miguel Indurain | 1996: Bjarne Riis | 1997: Jan Ullrich | 1998: Marco Pantani | 2006: Óscar Pereiro | 2007, 2009: Alberto Contador | 2008: Carlos Sastre | 2010: Andy Schleck | 2011: Cadel Evans | 2012: Bradley Wiggins
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wiggins, Bradley |
| ALTERNATIVNAMEN | Wiggins, Bradley Marc (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1980 |
| GEBURTSORT | Gent, Belgien |