Bramstedt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Samtgemeinde: | Hagen | |
| Höhe: | 10 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,85 km² | |
| Einwohner: |
1884 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27628 | |
| Vorwahlen: | 04746, 04748, 04793 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 007 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Amtsplatz 3 27628 Hagen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hinrich Bühring (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Bramstedt im Landkreis Cuxhaven | ||
Bramstedt ist eine niedersächsische Gemeinde im Landkreis Cuxhaven und gehört zur Samtgemeinde Hagen. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Bramstedt auch die Orte Wittstedt, Lohe, Finna, Finnaerberg und Harrendorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die germanischen Chauken besiedelten vor Christi Geburt das Gebiet beidseitig der Unterweser. Sächsische Stämme eroberten wahrscheinlich ab 300/400 nach Chr. weite Teile Niederdeutschlands und das Volk der Chauken ging in den Stamm der Sächsische Stämme auf. Bramstedt soll zu den ältesten Gemeinden im Norden gehören. Es war bis etwa 1800 ein Bauerndorf, das seinen alten Ortskern bis heute erhalten hat. Die historischen Gebäude sind vorwiegend Fachwerkhäuser. Das Niedersachsenhaus ist ein 200 Jahre alter Fachwerkbau mit Backhaus, Schafstall und Wagenremise. Es dient heute als Begegnungsstätte.
Um die Zeit von 900 bis 1000 entstand bei der Missionierung des Gebietes in Bramstedt die erste bekannte Kirche. Die heutige evangelische St. Jacobi-Kirche von 1750 brannte 1779 ab und wurde 1781 wieder aufgebaut. Das bronzene Taufbecken von 1469 stammt von Hinrich Klinghe.[2]
Ab dem 11. Jahrhundert gelangte Bramstedt zum Bistum Bremen, ab 1648 zum schwedisch beherrschten Reichsterritorium Bremen-Verden, ab 1719/1720 zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (1815 Königreich Hannover), das 1866 als Provinz Hannover an Preußen kam. Ab 1885 gehörte der Ort zum Amt Hagen und zum Landkreis Geestemünde der 1932 in den Landkreis Wesermünde aufging und 1977 in den Landkreis Cuxhaven. 1927 war das Amtsgericht in Hagen, eine Poststelle befand sich in Bramstedt und das Finanzamt lag in Wesermünde.[3] Seit 1946 liegt der Ort im Land Niedersachsen.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Harrendorf, Lohe bei Bramstedt und Wittstedt eingegliedert.[4]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1925: 506 Einwohner
- 1933: 494 Einwohner
- 1939: 483 Einwohner
- 1961: 583 Einwohner[4]
- 1970: 654 Einwohner[4]
mit den (später) eingemeindeten Orten
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Hinrich Bühring von der CDU.
Wappen [Bearbeiten]
Das Bramstedter Wappen zeigt oben auf blauem Grund drei silberne Rottweilerköpfe mit goldener Zunge und goldenem Halsring. Diese entstammen dem Wappen des Adelsgeschlechts von Bramstedt. Unten ist eine blaue Jakobsmuschel auf goldenem Grund dargestellt, die das Beizeichen des Apostels Jakobus ist, des Namenspatrons der Bramstedter Kirche.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Liste der Baudenkmale in Bramstedt stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Die evangelische St.-Jacobi-Kirche von 1750 hat einen rechteckigen Saalbau, verputzte Backsteinwände mit Strebepfeilern und einen Ostturm. 1779 brannte die Kirche ab und sie wurde 1781 wieder aufgebaut mit nunmehr hölzernen Segmentbogentonnen. Das bronzene Taufbecken, 1469 gegossen, stammt von Hinrich Klinghe. Der große Kanzelaltar entstand um 1781.
- Das Niedersachsenhaus, ein 200 Jahre altes Fachwerkhaus mit Backhaus, Schafstall und Wagenremise, dient heute den Einwohnern als kulturelle und dörfliche Begegnungsstätte
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Wilhelm August Wrage, (1861-1941), Maler
Sagen und Legenden [Bearbeiten]
- Tür-Lüer
- Die Friesenquelle
- Das Karolingerschwert
- Die Glockenkuhle bei Gackau
- Der überlistete Teufel
- Wie der Name Harrendorf entstanden ist
- Die Zwerge im Rügen Barg und im Postbarg
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler; Bremen/Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, 1977.
- ↑ Quelle: Deutsche Verwaltungsgeschichte
- ↑ a b c d e Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
- ↑ Quelle: Hake Betken siene Duven: das grosse Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung. Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4.
Weblinks [Bearbeiten]
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