Brand Nubian

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Brand Nubian
Allgemeine Informationen
Gründung 1989
Gründungsmitglieder
Produzent, MC
Grand Puba (Maxwell Dixon)
Sadat X (Derek Murphy)
DJ
Alamo
Lord Jamar (Lorenzo DeChalus)

Brand Nubian ist eine US-amerikanische Hip-Hop-Gruppe aus New Rochelle, New York.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

1989 wurde die Gruppe von Grand Puba, Sadat X, DJ Alamo und Lord Jamar gegründet und bekam einen Plattenvertrag beim Label Elektra Records. Ein Jahr später, 1990 veröffentlichten sie ihr Debütalbum One For All.[1]

Die Gruppe, die einen Einfluss durch die Five Percent Nation hatte, sowie das Debütalbum gerieten in die Kritik, da ihnen Rassismus vorgeworfen wurde.[1][2]

Kurz nach der Veröffentlichung des Albums verließen Grand Puba und DJ Alamo die Gruppe, da es Streitigkeiten innerhalb von Brand Nubian gegeben hatte. Die verbleibenden Mitglieder führten die Gruppe anschließend mit DJ Sincere fort. 1993 erschien in dieser Besetzung das zweite Album In God We Trust. Das Album wurde von den Kritikern mit gemischten Gefühlen betrachtet, da es sowohl eine Hetze gegen Schwule enthielt, wie auch pro-islamische Texte.[1]

Das dritte, 1994 erschienene Album Everything Is Everything, wurde in der ursprünglichen Besetzung mit Grand Puba und DJ Alamo aufgenommen und sorgte erneut für Kritik. Daraufhin trennte sich die Gruppe. Die einzelnen Mitglieder widmeten sich ihren Soloaktivitäten, bis sie sich im Jahr 1998 in der ursprünglichen Besetzung wiedervereinte und das Album Foundation veröffentlichte.[1]

Die Gruppe trennte sich danach erneut, um die einzelnen Solo-Projekte weiter zu verfolgen. 2004 erschien ein weiteres gemeinsames Album unter dem Titel Fire In The Hole. Der Titel Brand Nubian wurde im PlayStation-2-Spiel Grand Theft Auto: San Andreas verwendet und All For One im PlayStation-3-Spiel Grand Theft Auto IV[1]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1990: One For All
  • 1993: In God We Trust
  • 1994: Everything Is Everything
  • 1998: Foundation
  • 2004: Fire In The Hole
  • 2007: Time's Runnin' Out

Singles[Bearbeiten]

  • 1990: Wake Up
  • 1991: One for All
  • 1991: Slowdown
  • 1992: Punks Jump Up to Get Beat Down
  • 1993: Love Me or Leave Me Alone
  • 1993: Allah U Akbar
  • 1994: Word is Bond
  • 1994: Hold On
  • 1996: Brand Nubian
  • 1997: A Child is Born
  • 1998: Don't Let it Go to Your Head
  • 2000: Rockin' It
  • 2003: Walking on a Cloud
  • 2004: Who Wanna Be a Star?
  • 2004: Young Son/Still Livin in the..

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Biografie bei Laut.de
  2. Biografie bei Allmusic (englisch)