Brandmarken

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Unter Brandmarken verstand man eine Leibesstrafe im Mittelalter, welche dadurch gekennzeichnet war, dass der Gefolterte festgebunden und mit einem glühend heißen Eisen gepeinigt wurde. Auch die Intensität des Drucks und die Zeitspanne, die das Eisen auf dem Körper des Opfers verweilte, spielte eine entscheidende Rolle.[1]

Im Sprachgebrauch des 21. Jahrhunderts verwendet man den Begriff dagegen häufig im Zusammenhang mit einem Outing oder im Sinne von Denunzieren.

Zur Bedeutung von Brandmarken als Kennzeichnung von Tieren und Menschen siehe auch Brandzeichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Foltermethoden - Leibesstrafen