Branislav Ratkovica

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Basketballspieler
Branislav Ratkovica
Spielerinformationen
Spitzname Bane
Geburtstag 27. Juli 1985
Geburtsort Gradačac, SFR Jugoslawien
Größe 194 cm
Position Point Guard
Vereinsinformationen
Verein Walter Tigers Tübingen
Liga BBL
Trikotnummer 33
Vereine als Aktiver
2002–2003 Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Beopetrol Belgrad
2003–2006 Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Atlas Belgrad
2006–2007 SerbienSerbien Mega Ishrana Belgrad
2007–2008 DeutschlandDeutschland EWE Baskets Oldenburg
2008–2011 DeutschlandDeutschland Walter Tigers Tübingen
2011–2012 TurkeiTürkei Aliağa Petkim
2012–2013 TurkeiTürkei Olin Edirne
0 000 2013 DeutschlandDeutschland Artland Dragons
0 000 2013 UkraineUkraine BC Politekhnika-Halychyna
Seit 2013 0 DeutschlandDeutschland Walter Tigers Tübingen

Branislav Ratkovica (* 27. Juli 1985 in Gradačac, SR Bosnien und Herzegowina) ist ein serbischer Basketballspieler. Der Point Guard verbrachte einen Großteil seiner Karriere in der deutschen Basketball-Bundesliga, wo er bei den Walter Tigers Tübingen, den EWE Baskets Oldenburg sowie den Artland Dragons spielte. Seit Ende Oktober 2013 spielt er wieder in Tübingen, wo er einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2014/15 unterschrieben hat.[1]

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Ratkovica in Belgrader Vereinen und wechselte mit 22 Jahren in die deutsche Basketball-Bundesliga. Nach vier Spielzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse spielte er bis Februar 2013 in der Türkiye Basketbol Ligi.

Ratkovicas Familie floh vor dem Sezessionskrieg in Jugoslawien nach Belgrad und der zunächst fussballbegeisterte Branislav kam dort mit dem Basketball in Kontakt.[2] Als serbisch-montenegrinischer Juniorennationalspieler nahm Ratkovica 2004 und 2005 zweimal an Junioren-Europameisterschaften teil und gewann in Moskau 2005 zusammen mit Spielern wie Luka Bogdanović unter Trainer Luka Pavićević die Bronzemedaille.

Nachdem er in mehreren Vereinen in Belgrad gespielt hatte, wurde er 2007 er von seinem ehemaligen Jugendtrainer Predrag Krunić, der mittlerweile als Cheftrainer der EWE Baskets Oldenburg arbeitete, in die deutsche BBL geholt.[2] Bei den EWE Baskets konnte sich Ratkovica nicht durchsetzen, worauf er zur folgenden Spielzeit 2008/09 zum Ligakonkurrenten Walter Tigers Tübingen wechselte. Mit Igor Perović als Co-Trainer unter dem türkischen Cheftrainer Tolga Öngören arbeitete dort ebenfalls ein serbischer Landsmann von Ratkovica. Bei Tübingen hatte Ratkovica wesentlich mehr Spielanteile als in Oldenburg. Während er seine persönlichen Statistiken in Tübingen Spielzeit für Spielzeit steigern konnte und die Tigers, die seit 2009 vom zum Cheftrainer beförderten Perović trainiert wurden, eine Entwicklung vom Kampf um den Klassenerhalt hin zum Kampf um die Play-off-Plätze vollzogen, reichte es für das Team nie für eine Teilnahme an den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft. In der BBL-Saison 2010/11 war er mit über sieben Assists pro Spiel bester Vorlagengeber der BBL.

Anschließend bekam er ein lukratives Angebot aus der Türkei und spielt in der Saison 2011/12 an der türkischen Westküste für Aliağa Petkim in der TBL.[3] Nach wenigen Spielen in der Spielzeit 2012/13 wechselte er zum Ligakonkurrenten Olin Edirne.

Dort wurde sein Vertrag jedoch nach einigen Monaten wieder aufgelöst. Ratkovica wechselte daraufhin zurück nach Deutschland und schloss sich gegen Ende der regulären Saison 2012/13 den Artland Dragons aus Quakenbrück an. Mit diesen erreichte er die Play-offs, schied jedoch in der ersten Runde gegen Ratiopharm Ulm aus. Anschließend wechselte Ratkovica in die Ukraine zu BC Politekhnika-Halychyna. Nur kurz nach Saisonbeginn wurde sein Vertrag dort wieder aufgelöst und der Serbe wechselte zurück an seine alte Wirkungsstätte nach Tübingen. Dort unterschrieb er einen Zweijahresvertrag.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Fischer, Tobias: Das Genie kommt zurück! Branislav Ratkovica neuer Spielmacher in den nächsten zwei Spielzeiten, Walter-Tigers.de. Abgerufen am 30. Oktober 2013.
  2. a b Fabian Foelsch: Zuckerpässe und Zug zum Korb. Tigers Tübingen, 2008, abgerufen am 24. Juli 2011 („Homestory“).
  3. Hansjörg Lösel: Basketball: Tigers-Spielmacher wechselt zum Drittletzten der türkischen Liga. Schwäbisches Tagblatt, 1. Juni 2011, abgerufen am 24. Juli 2011.