Bratčice u Čáslavi

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Bratčice
Wappen von Bratčice u Čáslavi
Bratčice u Čáslavi (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kutná Hora
Fläche: 828 ha
Geographische Lage: 49° 51′ N, 15° 26′ O49.85194444444415.436944444444318Koordinaten: 49° 51′ 7″ N, 15° 26′ 13″ O
Höhe: 318 m n.m.
Einwohner: 382 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 286 01
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jiří Uhlíř
Adresse: Bratčice 49
28601 Čáslav
Gemeindenummer: 531286
Website: www.bratcice.cz

Bratčice (deutsch Bratschitz) ist eine Gemeinde mit 383 Einwohnern (1. Januar 2004) in der Region Středočeský kraj, Tschechien. Das Dorf liegt 7 km südlich von Čáslav in 318 m ü.M. im Tal der Čáslavka an den Anhöhen der Tisá skála und ist eine der ältesten Siedlungen im Okres Kutná Hora.

Geschichte[Bearbeiten]

1126 wird der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Anfang des 13. Jahrhunderts gehörte die Siedlung den Jan z Bratčic, der 1254 starb und in der selbst erbaute Kirche des Deutschen Ritterordens begraben wurde. Nach seinem Tod wurde der Deutsche Ritterorden Eigentümer der Siedlung. Die Angehörigen des Ordens wurden 1418 von den Hussiten verjagt. Lange Zeit wechselten in schneller Folge die Eigner, meist protestantischen Glaubens. Während des dreißigjährigen Krieges fand in der Nähe die Schlacht zwischen dem Heer angeführt von Dampierre gegen die böhmischen Stände. Während des Rückzugs wurde das Dorf niedergebrannt. 1642 erhielt Ritter Bernart Ignác Felix Šmerovský die Region, der durch verschiedene Maßnahmen die Gegend wieder zum Blühen brachte. Sein Sohn verkaufte das Anwesen weiter. Wieder erfolgte ein reger Wechsel der Eigner. Ende des 19. Jahrhunderts siedelt sich im Dorf Industrie und Handwerk an. Allerdings kam es zur Zeit der Kommunisten zur Verlagerung wichtiger politischer und administrativer Funktionen und die Gemeinde verlor an früherer Bedeutung.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)