Bratz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bratz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Kuchen mit Bratz-Puppe

Bratz ist ein von MGA Entertainment, Inc. produziertes Konkurrenzprodukt zu Mattels Barbie-Puppen, das nach Erfolgen im englischsprachigen Raum auch in Deutschland eingeführt wurde. Der Name „Bratz“ ist abgeleitet vom englischen Wort brats, das „Bälger“ oder „Gören“ bedeutet.

Im Bereich der Modepuppen erreichen die Produkte mit 150 Millionen verkauften Exemplaren weltweit einen Marktanteil von 40 %.

Eine gleichnamige Comic-Serie lief bereits auf Super RTL.

Die Charaktere[Bearbeiten]

Für jede Puppe wurde ein Charakter entworfen, der Mädchen ansprechen soll, aber auch in den Bratz-Filmen und der zugehörigen Serie genutzt wird.

  • Yasmin: Sie ist die Latina der Clique mit dem Spitznamen „kleine Prinzessin“.
  • Sasha: Sie ist die Afroamerikanerin mit dem Spitznamen „Zuckerpuppe“. Sie ist die Tänzerin der Gruppe und der Spezi in Musik.
  • Jade: Sie ist die Asiatin bei den Bratz. Weil sie bei ihren Streifzügen durch die Shoppingmalls die besten und günstigsten Boutiquen entdeckt, lautet ihr Spitzname „Tiger“. Sie ist ein Chemiefan. Im Film Bratz4Real wird sie als Halbasiatin dargestellt. Dort hat sie eine japanische Mutter und einen weißen Vater.
  • Cloe: Ihr Spitzname ist „Engel“. Sie ist sehr kreativ und eine geborene Designerin. Im Film ist sie russischer Abstammung.

Neben diesen Hauptcharakteren gibt es noch weitere Figuren, unter anderem die Boyz, Haustiere (Bratz Petz) und Ponys (Bratz Ponyz). Außerdem gibt es alle Figuren als Kidz und Babyz.

Die Serie[Bearbeiten]

In der animierten Serie gründen die vier Mädchen Sasha, Yasmin, Cloe und Jade ein Lifestylemagazin, da das existierende Magazin der Stadt ihrem Empfinden nach nur den veralteten Stil seiner Chefredakteurin zeigt. Diese trägt ausschließlich Pink mit vielen Schleifen und anderen Kitsch (ein Seitenhieb auf Barbie).

Die Bratz werden bei ihrer Arbeit permanent von den Assistentinnen der Konkurrenz sabotiert und geärgert (Zwillinge, die genauso blond und pink sind wie ihr Boss, doch um einiges dümmer und garstiger). Dabei erleben sie einige Abenteuer.

Die Moden bzw. Themen der einzelnen Folgen gibt es als Puppen zu kaufen. Beispielsweise die „Bratz Rock Angelz“, als die Bratz in einer Episode als Rockstars hinter die Bühne mussten.

Die Filme[Bearbeiten]

Es gibt zu einigen Animationsfilmen Themensets ähnlich wie bei Barbie mit Märchen und My Scene-Puppen, denen eine DVD bzw. VHS-Kassette beiliegt. Von diesen sind in Deutschland bisher folgende erschienen:

  • Bratz the Video - Starrint and Sylin
  • Bratz - Rock Angelz
  • Bratz - Passion for Fashion Diamondz
  • Bratz - Rock´n Princess
  • Bratz - Genie Magic
  • Bratz - Fashion Pixiez
  • Bratz - Babyz Bratz movie
  • Bratz - Super Babyz
  • Bratz - Kidz Sleepover Adventure
  • Bratz - Styling Stars

Realverfilmung[Bearbeiten]

Zusätzlich gibt es noch den Spielfilm Bratz the Movie. In dem Film sind die Mädchen, seit Ewigkeiten Freundinnen, neu auf der Highschool und werden durch die intrigante Meredith getrennt. Diese ist es gewohnt, dass jeder in den Cliquen mit den selbigen Interessen ist. So kommt Jade in den Chemie- bzw. Wissenschaftsclub und Cloe in die Fußballmannschaft (anders als bei den Puppen ist sie hier eher eine Sportlerin als eine Designerin).

Sasha ist bei den Cheerleadern. Eigentlich wäre Yasmin mit ihrem Talent und ihrer Leidenschaft als Sängerin und Schauspielerin für die Schauspielgruppe geeignet, wenn da nicht ihr Lampenfieber wäre. Dadurch bemerkt Yasmin, dass sie und die anderen sich sehr auseinandergelebt und keine Zeit mehr füreinander haben. Dem wird im Laufe des Filmes natürlich Abhilfe geschaffen und auch das Lampenfieber und Merediths Cliquenwahn werden besiegt. Hauptrollen im Film haben Nathalia Ramos als Yasmin, Janel Parrish als Jade, Logan Browning als Sasha, Skyler Shaye als Cloe, Chelsea Staub als Meredith Baxter Dimly, Lainie Kazan als Bubbie, Malese Jow als Quinn, Anneliese van der Pol als Avery, Stephen Lunsford als Cameron, Ian Nelson als Dylan und Jon Voight als Principal Dimly.

Kritik[Bearbeiten]

Von Kritikern (z. B. der New York Times) werden die Bratzpuppen als noch „sexualisierender“ als Barbie und als die puppengewordene Version von Paris Hilton & Co für Mädchen im Puppenspiel-Alter kritisiert.

Quelle[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]