Brauerei Fässla
| Brauerei Fäßla OHG | |
|---|---|
| Rechtsform | OHG |
| Gründung | 1649 |
| Sitz | Obere Königstr. 19-21, 96052 Bamberg |
| Leitung | Familie Kalb |
| Branche | Brauereiwesen |
| Produkte | Biere |
| Website | www.faessla.de |
Die Brauerei Fässla (auch Fässchen) ist eine Brauerei im oberfränkischen Bamberg.
[Bearbeiten] Geschichte
Bis ins Jahr 1649 reicht die Geschichte der Brauerei Fässla zurück: Der Dreißigjährige Krieg war gerade ein Jahr vorbei, da richtete der Brauer und Büttner Hanß Lauer in dem Eckhaus am Gang zum Heiligen Grab eine Brauerei ein. Das Haus selbst ist schon viel älter – laut den ältesten Zinsbüchern des Stiftes zu St. Gangolf stand es schon im 14. Jahrhundert und wurde am St.-Veits-Tag 1398 gegen ein Pfund Geld enger Währung an den Conrad Kauffmann und seine Frau Kunigund zu Lehen gegeben.
Einer Urkunde des Notars Büttner zufolge erwarb am 20. Januar 1898 der Bierbrauermeister Paul Lutz die Brauerei Fässla. Seit dem 1. Oktober 1986 setzt die Brauer- und Malzmeisterfamilie Kalb die Fässla-Tradition fort.
[Bearbeiten] Produkte
Es werden mehrere Biersorten produziert. Die wichtigsten sind Zwergla (6 % Alkohol), Lagerbier (5,5 %) und Gold-Pils (5,5 %), die alle untergärige Vollbiere sind. Außerdem wird je ein helles und ein dunkles Weizenbier (beide 5 %) hergestellt.
Im Oktober braut das Unternehmen traditionell ein untergäriges Starkbier, den Bambergator, das stärkste Bier Bambergs mit 8,5 % Alkohol und einer Stammwürze von 21 %.
Mit einem Ausstoß von 28.000 Hektolitern pro Jahr ist Fässla eine der größten Brauereien in Bamberg[1].
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Ambräusianum | Brauerei Fässla | Brauerei Greifenklau | Brauerei Kaiserdom | Brauerei Keesmann | Brauerei Mahr | Brauerei Schlenkerla | Brauerei Spezial | Brauerei Weyermann | Klosterbräu
49.89666666666710.893888888889Koordinaten: 49° 53′ 48″ N, 10° 53′ 38″ O