Braunau am Inn

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Braunau am Inn
Wappen von Braunau am Inn
Braunau am Inn (Österreich)
Braunau am Inn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 24,85 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 13° 2′ O48.257513.033888888889352Koordinaten: 48° 15′ 27″ N, 13° 2′ 2″ O
Höhe: 352 m ü. A.
Einwohner: 16.255 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 654 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 5280, 5282A
Vorwahl: 07722
Gemeindekennziffer: 4 04 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtplatz 38
5280, 5282A Braunau am Inn
Website: www.braunau.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Waidbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(37 Mitglieder)
16
7
6
6
2
16 
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Braunau am Inn im Bezirk Braunau am Inn
Altheim Aspach Auerbach Braunau am Inn Burgkirchen Eggelsberg Feldkirchen bei Mattighofen Franking Geretsberg Gilgenberg am Weilhart Haigermoos Handenberg Helpfau-Uttendorf Hochburg-Ach Höhnhart Jeging Kirchberg bei Mattighofen Lengau Lochen am See Maria Schmolln Mattighofen Mauerkirchen Mining Moosbach Moosdorf Munderfing Neukirchen an der Enknach Ostermiething Palting Perwang am Grabensee Pfaffstätt Pischelsdorf am Engelbach Polling im Innkreis Roßbach St. Georgen am Fillmannsbach St. Johann am Walde St. Pantaleon (Oberösterreich) St. Peter am Hart St. Radegund St. Veit im Innkreis Schalchen Schwand im Innkreis Tarsdorf Treubach Überackern Weng im Innkreis OberösterreichLage der Gemeinde Braunau am Inn im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Braunauer Stadtkern, von der Innbrücke aus gesehen
Braunauer Stadtkern, von der Innbrücke aus gesehen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Braunau am Inn ist die älteste und mit 16.255 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) bevölkerungsreichste Stadt im oberösterreichischen Innviertel. Sie liegt rund 60 km nördlich von Salzburg und auf etwa halber Strecke je rund 110–120 km östlich von München und westlich von Linz entfernt.

Als Bezirkshauptstadt des Bezirks Braunau am Inn bildet Braunau mit der am gegenüberliegenden Ufer des Inn gelegenen deutschen Stadt Simbach am Inn in Bayern ein grenzübergreifendes Mittelzentrum. Der zuständige österreichische Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie[Bearbeiten]

Braunau am Inn liegt im Innviertel auf 352 m Höhe, etwa 15 km östlich des Zusammenflusses von Inn und Salzach. Der Inn bildet die Grenze zum benachbarten Freistaat Bayern. Gegenüber, auf der deutschen Seite des Inns, liegt das niederbayerische Simbach am Inn. Die geografische Ausdehnung beträgt 9,1 km von Nord nach Süd, sowie 7,8 km von West nach Ost. Das Stadtgebiet umfasst 24,7 km² Fläche, von denen 16,2 % bewaldet sind und 53,0 % landwirtschaftlich genutzt werden.

Logo von Braunau

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet umfasst folgende 22 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aching (26)
  • Au (8)
  • Blankenbach (95)
  • Braunau am Inn (4063)
  • Braunau Neustadt (1320)
  • Gasteig (28)
  • Haiden (68)
  • Haselbach (2858)
  • Himmellindach (159)
  • Höft (15)
  • Laab (3079)
  • Lach (130)
  • Lindach (16)
  • Maierhof (111)
  • Neue Heimat (951)
  • Oberrothenbuch (29)
  • Osternberg (539)
  • Ranshofen (2142)
  • Roith (26)
  • Scheuhub (446)
  • Tal (57)
  • Unterrothenbuch (31)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Braunau am Inn, Osternberg und Ranshofen.

Geschichte[Bearbeiten]

788 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Rantersdorf (Ranshofen) und 1120 wurde Braunau zum ersten Mal urkundlich unter dem Namen Prounaw erwähnt. 1260 erhielt Braunau das Stadtrecht. Beim großen Stadtbrand 1380 wurde die hölzerne Stadt der Gründerzeit samt Innbrücke völlig zerstört. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Stadtpfarrkirche Sankt Stephan erbaut, und 1492 erfolgte die Grundsteinlegung für den 87 Meter hohen Turm der Stephanskirche. 1504 wurde die Stadt von den Pfälzern beschossen und kurzzeitig besetzt.

Während des bayerischen Volksaufstandes 1705/06 (Sendlinger Mordweihnacht) war Braunau für einige Zeit in der Hand der Rebellen und tagte in Braunau der Landesdefensionskongress (Braunauer Parlament). Im Zuge des Österreichischen Erbfolgekrieges wurde Braunau 1743 belagert.

1779 wurde im Friedensvertrag von Teschen das bisher zu Bayern gehörende Innviertel den Habsburgern zugesprochen.

Der Nürnberger Buchhändler Johann Philipp Palm wurde 1806 in Braunau auf Befehl Napoleons wegen Hochverrats hingerichtet. Zwischen 1810 und 1816 gehörte das Innviertel kurzzeitig wieder zu Bayern.

Der deutsche Diktator Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in Braunau geboren.

Pontonbrücke der US Army über den Inn (November 1945)

In Braunau garnisonierte 1914 das K.u.K. Galizische Feldjäger-Bataillon Nr. 4. Bereits bei Kriegsbeginn wurde ein Gefangenenlager entlang der Mattig errichtet. In 120 Baracken wurden bis zu 15.000 Kriegsgefangene untergebracht. Die k.u.k. Marine-Akademie wurde ein Jahr darauf von Pula in die Salzburgertor-Kaserne (heute Bucheder) verlegt, ein weiteres großes Barackenlager im Ortsteil Laab errichtet. Hier wurden Flüchtlinge aus dem Trentino (damals: Welschtirol) untergebracht.

Nach dem im März 1938 erfolgten Anschluss von Österreich an das nationalsozialistische Deutsche Reich wurde die bisher selbstständige Gemeinde Ranshofen am 15. Oktober 1938 in der Stadtgemeinde Braunau am Inn eingemeindet. Martin Bormann kaufte das Geburtshaus von Adolf Hitler von der Familie Pommer für 150.000 Reichsmark.[2] In den Akten der NSDAP findet sich dazu am 19. Mai 1938 folgende Notiz von SS-Brigadeführer Edmund Veesenmayer: „Die von Bormann angeforderten Verhandlungen über den Ankauf des Geburtshauses Hitlers in Braunau an den Geldforderungen der Besitzer Gebr. Pommer gescheitert; Übernahme des Geburtszimmers durch die Ortsgruppe der NSDAP; weitere energische Maßnahmen erwogen.“ Anfang der 50er Jahre erhielten die Vorbesitzer die Immobilie für einen geringen Betrag zurück. Sie ist bis heute im Besitz von Gerlinde Pommer. Nun möchte ein russischer Duma-Abgeordneter das Haus kaufen und abreißen lassen.[3]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Braunau zur US-amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. Die US-Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein.

Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit und Gedenken[Bearbeiten]

Mahnstein vor dem Geburtshaus Adolf Hitlers

Braunau am Inn ist als „Geburtsstadt von Adolf Hitler“ bekannt. Eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit begann jedoch erst zögerlich ab Ende der 1980er-Jahre. Im April 1989 – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – wurde auf Veranlassung von Bürgermeister Gerhard Skiba auf öffentlichem Grund vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler ein Mahnstein gegen Krieg und Faschismus errichtet.[4] Der Stein stammt aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Seitdem wurden mehrere Projekte ins Leben gerufen, die sich mit der NS-Vergangenheit auseinandersetzen und die der Mahnung und dem Gedenken dienen.[5] Seit 1992 veranstaltet der Verein für Zeitgeschichte jährlich die Braunauer Zeitgeschichte-Tage, die sich mit Themen der Zeitgeschichte und zunehmend der Regionalgeschichte befassen. Im Jahr 2006 wurde der Park des Krankenhauses auf den Namen des von den Nationalsozialisten hingerichteten Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter umbenannt[6] und der deutsche Künstler Gunter Demnig verlegte in Braunau am Inn – im Rahmen seines europaweiten Gedenkprojektes Stolpersteine – mehrere solcher Gedenksteine für NS-Opfer, die ehemals im Ort gelebt hatten (siehe Liste der Stolpersteine im Bezirk Braunau am Inn).

2007 verlieh die Stadtgemeinde gemeinsam mit dem Verein für Zeitgeschichte erstmals den Egon Ranshofen-Wertheimer Preis, der nach dem aus Ranshofen bei Braunau am Inn stammenden Diplomaten, Staatsrechtler und Emigranten sowie Beraters der US-Regierung während des Zweiten Weltkrieges, Egon Ranshofen-Wertheimer, benannt wurde. Mit dem Preis werden seitdem Auslandsösterreicher ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für ihre Heimat Österreich engagieren bzw. engagiert haben.[7]

Am 7. Juli 2011 entzog der Braunauer Gemeinderat Hitler die in den 1930er Jahren durch die damals noch selbstständige Gemeinde Ranshofen verliehene Ehrenbürgerwürde sowie das Heimatrecht.[8][9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Braunau am Inn

Braunau am Inn war von 27. April bis 4. November 2012 Schauplatz der Oberösterreichisch-Bayerischen Landesausstellung „Verbündet, verfeindet, verschwägert“, gemeinsam mit Mattighofen und Burghausen (Bayern)

  • Historischer Stadtkern
  • Stadtplatz
  • Rathaus
  • Fischerbrunnen
  • Stadtpfarrkirche St. Stephan
  • Bürgerspitalkirche u. Spitalanlage
  • Stadtbücherei
  • evangelische Kirche
  • ehem. Martinskirche
  • Herzogsburg (Bezirksmuseum)
  • Heimathaus (Glockengießerstube)
  • Stadttorturm
  • Malerwinkel mit Wasserturm
  • Vequelhaus
  • Palms Kerker
  • Walcher- und Färbergraben
  • Sgraffitohaus

Parks und Grünflächen[Bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Braunauer Klima bildet ein Übergangsklima mit ozeanischen Einflüssen aus dem Westen und kontinentalen Einflüssen aus dem Osten. Dies macht sich im Jahresvergleich durch meist stark schwankende Messergebnisse bemerkbar. Insgesamt hat Braunau meist nur geringere Niederschlagsmengen und längere Trockenperioden zu verzeichnen. Die Winter sind eher mild. Die mittlere Lufttemperatur beträgt im 30-jährigen Mittel durchschnittlich 8,2 Grad Celsius.

Braunau
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
54
 
1
-4
 
 
50
 
4
-3
 
 
63
 
9
0
 
 
60
 
14
3
 
 
100
 
19
8
 
 
117
 
22
11
 
 
115
 
24
13
 
 
113
 
24
12
 
 
75
 
19
9
 
 
59
 
13
5
 
 
64
 
6
0
 
 
63
 
3
-3
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: [10]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Braunau
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,4 4,1 9,2 13,7 19,3 21,8 23,8 23,5 19,3 13,4 6,1 3,0 Ø 13,3
Min. Temperatur (°C) -4,4 -3,2 -0,3 3,0 7,6 10,6 12,5 12,3 9,0 4,7 0,0 -2,6 Ø 4,1
Temperatur (°C) -1,8 0,0 3,9 8,0 13,3 16,1 17,9 17,4 13,3 8,3 2,6 -0,1 Ø 8,3
Niederschlag (mm) 54,4 49,8 63,4 60,2 100,4 116,6 114,5 113,4 75,0 59,0 64,2 63,1 Σ 934
Regentage (d) 10,2 9,4 10,6 10,3 11,8 13,2 12,5 11,5 9,6 8,2 10,9 10,7 Σ 128,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
-4,4
4,1
-3,2
9,2
-0,3
13,7
3,0
19,3
7,6
21,8
10,6
23,8
12,5
23,5
12,3
19,3
9,0
13,4
4,7
6,1
0,0
3,0
-2,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
54,4
49,8
63,4
60,2
100,4
116,6
114,5
113,4
75,0
59,0
64,2
63,1
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [10]

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Wirtschaft dominieren Industrie und Gewerbe, wo rund 58 % der Beschäftigten tätig sind.

2001 fand in der oberösterreichischen Stadt Braunau am Inn und der bayerischen Stadt Simbach am Inn die grenzüberschreitende Ortsbildmesse statt. Es haben neben österreichischen Gemeinden auch solche aus dem Bundesland Salzburg und aus Bayern teilgenommen.[11]

Einkaufsmöglichkeiten[Bearbeiten]

In Braunau befinden sich mit dem CityCenter und dem Innpark Braunau zwei Einkaufszentren mit je ca. 10.000 m2 Fläche. Ferner gibt es Niederlassungen mehrerer Discounter, Supermärkte, Möbelhäuser und Baumärkte sowie in der Innenstadt eine Reihe von Mode- und Sportgeschäften.

Ansässige Firmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Braunau ist durch die Eisenbahn in drei Richtungen erschlossen:

Straße[Bearbeiten]

Braunau ist über mehrere Bundesstraßen erreichbar:

Flughäfen[Bearbeiten]

Der nächstgelegenen Verkehrsflughafen ist der etwa 62km entfernte Flughafen Salzburg.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Der städtische öffentliche Nahverkehr wird mit vier Buslinien (CityBus) bedient:

  • Linie 1: Bahnhof - CityCenter
  • Linie 2: Neustadt - Innpark
  • Linie 3: Ranshofen
  • Linie 4: Laab

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Ämter und Behörden

Gesundheit[Bearbeiten]

In Braunau befindet sich das Landeskrankenhaus St. Josef der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Das Spital verfügt über 15 Abteilungen und Institute, darunter die Klinik für psychische Gesundheit, über 393 systemisierte Betten und 1.214 Mitarbeiter. Im Jahr 2010 betrug die Zahl der stationären Patienten 26.667 Personen.[12] Weiters ist dem LKH eine Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, das TAU-Kolleg, angeschlossen.

Bildung[Bearbeiten]

Braunau hat mehrere Volks- und Hauptschulen, das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Braunau am Inn, die BHAK Braunau, die HTL Braunau, eine Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und eine Berufsschule.

Es wurde der Aufbau einer Fachhochschule diskutiert, als möglicher Standort wurde das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Ranshofen genannt.[13]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Johannes Waidbacher (ÖVP), der sich bei der Stichwahl am 13. Februar 2011 gegen seinen Herausforderer Günter Pointer (SPÖ) durchsetzte.[14] Waidbacher löste Gerhard Skiba (SPÖ) ab, der am 24. September 2010 aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.[15] Seit 1955 hatte die SPÖ den Bürgermeister gestellt.[16]

Im Gemeinderat hat die SPÖ 16 Mandate, die FPÖ 7, Grüne 6, die ÖVP 6 und das BZÖ 2 Mandate. (2009)

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Silber oben nebeneinander zwei freischwebende Schildchen, im linken in Schwarz ein goldener, rot bekrönter und gewaffneter, aufgerichteter Löwe, das rechte von Silber und Blau schrägrechts gerautet; unten zwei grüne, doppelt verschlungene Zweige, der linke mit Lindenblättern, der rechte mit Dolden besetzt. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß.

Der gerautete silber-blaue Teil und der Pfälzische Löwe sollen die lange Verbundenheit mit Bayern symbolisieren.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

El Castillo, NicaraguaNicaragua Nicaragua

Simbach am Inn, DeutschlandDeutschland Deutschland

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Personen mit Bezug zur Stadt:

Ehrenbürger:

Vereine[Bearbeiten]

Die Stadt Braunau am Inn hat durch ihre lange Geschichte eine beachtliche Anzahl von Vereinen oder Zweigstellen von Vereinen. Derzeit sind 233[19] Vereine in Braunau ansässig.

Trivia[Bearbeiten]

Der Geschützturm B des Schweren Kreuzers Prinz Eugen, der in der deutschen Kriegsmarine dazu ausersehen war, die Tradition der ehemaligen österreichisch-ungarischen Kriegsmarine fortzuführen und zu pflegen, war nach der Stadt Braunau am Inn benannt. Die übrigen Türme waren Graz, Innsbruck und Wien gewidmet.

Seit mehr als 15 Jahren verbringen Flamingos an einem Kraftwerkstausee in Braunau die Wintermonate.

Literatur[Bearbeiten]

  • Joseph Kyselak (* 1799 Wien–1831 ebenda) beschreibt Braunau in den 1829 veröffentlichten Skizzen einer Fußreise durch Oesterreich, Steiermark, Kärnthen, Berchtesgaden, Tirol und Baiern nach Wien – nebst einer romantisch pittoresken Darstellung mehrerer Ritterburgen und ihrer Volkssagen, Gebirgsgegenden und Eisglätscher auf dieser Wanderung, unternommen im Jahre 1825 von Joseph Kyselak. Bd. 2, S. 201f.
  • Konrad Meindl: Geschichte der Stadt Braunau am Inn. Braunau 1882.
  • Karl Nöbauer und Eleonora Wochermaier (Text); Roland König und Walter Riemer (Fotos): 700 Jahre Stadt Braunau am Inn. Überreicht durch Ferdinand Aufschläger KG Tiefbohrunternehmen Spezial-Tiefbau BENOTO Braunau am Inn Hans-Steininger-Gasse 11, Vorwort vom Bürgermeister Josef Fridl, Hrsg. und Verleger Stadtgemeinde Braunau am Inn, 40 Seiten (1960).
  • Sebastian Hiereth: Geschichte der Stadt Braunau am Inn. 1. Teil. Herausgeber Stadtgemeinde Braunau am Inn 1960
  • Sebastian Hiereth: Geschichte der Stadt Braunau am Inn. 2. Teil. Herausgeber Stadtgemeinde Braunau am Inn 1973
  • Reiner Reinisch: Braunau am Inn. (Deutsche Lande - Deutsche Kunst). München/Berlin 1974.
  • Hans von Hammerstein-Equord: Im Anfang war der Mord. Erlebnisse als Bezirkshauptmann von Braunau am Inn und als Sicherheitsdirektor von Oberösterreich in den Jahren 1933 und 1934. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1981.
  • Max Eitzlmayr: Braunauer Album. Braunau am Inn 1985.
  • Max Eitzlmayr: Braunau – die historische Handelsstadt. Braunau 2. Aufl. 1997 (Kurzführer durch die Stadt)
  • Rudolf W. Schmidt: Braunau. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
  • Florian Schwanninger: Im Heimatkreis des Führers. Nationalsozialismus, Widerstand und Verfolgung im Bezirk Braunau 1938 bis 1945. Edition Geschichte der Heimat. Buchverlag Franz Steinmaßl, Grünbach 2005.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Braunau am Inn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Braunau am Inn – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIngeborg Münzing: Es gibt kein Bier im Hitler-Haus. In: Frankfurter Rundschau. 10. Februar 1968, abgerufen am 9. März 2014.
  3. Russe will Geburtshaus von Hitler abreißen. In: Süddeutsche Zeitung vom 8. November 2012
  4. Lukas Grasberger: Nicht totzuschweigen (intern.auslandsdienst.info). Artikel aus: Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2001; abgerufen am 21. August 2012.
  5. Marion Kraske: Braunaus Vergangenheit. Mit Hitler leben. Auf: einestages vom 4. Oktober 2008; abgerufen am 11. Mai 2011.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format„Leuchtturm gegen Resignation vor dem Schicksal“. In: www.katholisch.at. 9. August 2006, archiviert vom Original am 17. November 2012, abgerufen am 9. März 2014.
  7. Trapp Familie mit neuem Preis geehrt. Für Verdienste um Österreichs Ansehen. Auf: Website des ORF vom 29. September 2007; abgerufen am 11. Mai 2011.
  8. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBraunau entzieht Hitler Ehrenbürgerwürde. In: Spiegel online. 8. Juli 2011, abgerufen am 9. März 2014.
  9. a b Eckhard Fuhr: Adolf Hitler hat eine Ehrenbürgerschaft weniger. In: Welt online. 8. Juli 2011, abgerufen am 9. März 2014.
  10. http://www.zamg.ac.at/fix/klima/oe71-00/klima2000/klimadaten_oesterreich_1971_frame1.htm
  11. Aussteller Ortsbildmesse in Braunau am Inn
  12. ZAHLEN, DATEN, FAKTEN. Krankenhaus St. Josef Braunau, abgerufen am 9. März 2014.
  13. Braunauer Rundschau, Nr. 29 vom 20. Juli 2006, Seite 6.
  14. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWaidbacher neuer Bürgermeister von Braunau. In: nachrichten.at. 13. Februar 2011, abgerufen am 9. März 2014.
  15. Rücktritt von Braunauer Bürgermeister. ORF Oberösterreich, 24. September 2010, abgerufen am 9. März 2014.
  16. Stichwahl: ÖVP-Bürgermeister in Braunau. ORF Oberösterreich, 13. Februar 2011, abgerufen am 9. März 2014.
  17. Wilhelm Schückel, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  18. Anton Filzmoser, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  19. Stadtgemeinde Braunau am Inn (Onlinestand: 7. April 2011)