Bredenbek

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bredenbek (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bredenbek
Bredenbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bredenbek hervorgehoben
54.324859.869661111111114Koordinaten: 54° 19′ N, 9° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Achterwehr
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 12,43 km²
Einwohner: 1447 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24796
Vorwahl: 04334
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 028
Adresse der Amtsverwaltung: Inspektor-Weimar-Weg 20
24239 Achterwehr
Webpräsenz: www.bredenbek.de
Bürgermeister: Dr. Bartelt Brouer (SPD)
Lage der Gemeinde Bredenbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Bredenbek ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Bredenmoor, Bredenbekermoor, Glinde, Kronsburg und Rolfshörn liegen im Gemeindegebiet.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 15 Kilometer östlich von Rendsburg und 18 Kilometer westlich von Kiel an der Bundesautobahn 210 und der Bahnstrecke Kiel–Rendsburg. Das Gemeindegebiet ist landwirtschaftlich geprägt und schließt im Süden an den Naturpark Westensee und reicht im Norden fast bis zum Nord-Ostsee-Kanal.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Bredenbek wurde 1264 erstmals im Stadtbuch der Stadt Kiel als „de Bradenbeke“ erwähnt. Das Wort Bredenbek setzt sich aus den plattdeutschen Wörtern „breden“ für breit/flach und „bek“ für Bach zusammen. Den Namen trägt das Dorf auf Grund des Baches mit dem Namen „Bek“, der, mittlerweile teilweise verrohrt, durch den Ort fließt.

Die Gemeinde wurde 1928 nach Auflösung der Gutsbezirke gebildet.

Gemäß der ersten urkundlichen Erwähnung 1264 wurde die 750-Jahr-Feier mit einem Dorffest Ende August 2014 begangen.

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung seit der Kommunalwahl 2003 hatte die SPD sechs Sitze, vier Gemeindevertreter waren parteilos (aus der CDU ausgetreten) und die Wählergemeinschaft (FWB) hatte einen Sitz. Bürgermeister des Ortes war seit 1994 Hans-Werner Hamann (SPD).

Von den dreizehn Sitzen in der Gemeindevertretung seit der Kommunalwahl 2008 hatte die SPD acht Sitze, die CDU drei und die Wählergemeinschaft FWB zwei Sitze. Bürgermeisterin wurde Andrea Gellert (SPD).

Von den vierzehn Sitzen in der Gemeindevertretung seit der Kommunalwahl 2013 (1 Überhangmandat bei der SPD) hat die SPD sieben Sitze, die CDU hat drei und die Wählergemeinschaft FWB vier Sitze.[2] Bürgermeister wurde Dr. Bartelt Brouer (SPD).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein breiter silberner Wellenbalken, der Figur nach belegt mit einem blauen Wellenbalken.“[3]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Seit dem 4. Januar 2015 hat der Ort einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Kiel–Rendsburg.

Bildung[Bearbeiten]

Bredenbek verfügt über eine Grundschule in der Dorfmitte mit rund einhundert Schülerinnen und Schülern sowie einen Kindergarten am Rolfshörner Weg.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Der US-amerikanische Schauspieler Eric Braeden wurde 1941 in Bredenbek geboren und wuchs dort als Hans-Jörg Gudegast auf. Er wählte seinen Künstlernamen in Anlehnung an seine Heimatgemeinde. Seit 1998 ist er Ehrenbürger der Gemeinde. Braeden hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Bredenbek stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gemeinde Chronik, 227 Seiten, erstellt von der Arbeitsgruppe Dorfchronik im August 2003.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bredenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Sitzverteilung Kommunalwahl 2013
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein