Bredenfelde

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Bredenfelde im Landkreis Demmin. Ein Ortsteil der Stadt Woldegk im Landkreis Mecklenburg-Strelitz trägt ebenfalls den Namen Bredenfelde.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Bredenfelde hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 12° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Demmin
Amt: Stavenhagen
Höhe: 59 m ü. NN
Fläche: 8,58 km²
Einwohner: 192 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17153
Vorwahl: 039955
Kfz-Kennzeichen: DM
Gemeindeschlüssel: 13 0 52 010
Adresse der Amtsverwaltung: Schloss 1
17153 Stavenhagen
Bürgermeister: Wolfgang Neumann
Lage der Gemeinde Bredenfelde im Landkreis Demmin
Karte

Bredenfelde ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Demmin. Die Gemeinde liegt nordwestlich von Neubrandenburg. Sie gehörte bis zum 31. Januar 2004 dem Amt Stavenhagen-Land und seit der Fusion mit der Stadt Stavenhagen dem Amt Stavenhagen an, das seinen Verwaltungssitz in der Reuterstadt Stavenhagen hat. Sie ist zweitkleinste Gemeinde in der Einwohnerzahl und in der Fläche im Landkreis Demmin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Bredenfelde liegt ca. 10 km südöstlich von Stavenhagen. Die B 194 verläuft westlich der Gemeinde. Durch die Gemeinde fließt ein Quellbach der Ostpeene.

[Bearbeiten] Geschichte

Bredenfelde befand sich ursprünglich im Besitz der uradligen Familie von Voß, die den Besitz ab 1702 an verschiedene Landadelige abtrat. 1809 gelang es Ernst Moritz von Heyden, das gesamte Gut zu erwerben. Nachdem von Heyden kurz vor seinem Tod das Anwesen im Jahr 1815 an einen Leutnant von Arenstorff veräußert hatte, gelang es seinem Neffen Wichard Wilhelm von Heyden († 1836) durch einen gerichtlichen Vergleich 1816 einen Teil des Gutes zurückzuerwerben. Der vierte Sohn von Wichard Wilhelm, Ernst Hans Heinrich von Heyden († 1859) errichtete ab 1850 das neogotische Herrenhaus und die ebenfalls neogotische Backsteinkirche. Nach dem Tode Ernst Hans Heinrichs übernahm dessen Witwe Charlotte Bernhardine Sophie († 1908) die Führung des Guts. Nach deren Tod 1908 führte ihr Sohn, Ministerialrat a.D. Ernst Werner von Heyden den Gutsbetrieb weiter.

Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurde das Gut Bredenfelde am 3. September 1931 unter Zwangsverwaltung gestellt und am 27. Januar 1932 an die Mecklenburgische Landgesellschaft verkauft, die das 814 Hektar große Anwesen durch 48 neu geschaffene Siedlerstellen mit einer Größe von jeweils 7,6 bis 25 Hektar aufsiedelte.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Bredenfelde wurde unter Ernst Hans Heinrich von Heyden durch den Architekten Friedrich Hitzig (1811-1881) in den Jahren 1852-1854 erbaut. Nach der Weltwirtschaftskrise gelangte das Gut in den Besitz der Familie Ladendorff, die dort eine Gaststätte und einen Kolonialwarenhandel betrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterblieben nötige Sanierungen. 1968 erwarb das Wohnungsbaukombinat Bitterfeld die stark zerfallene Anlage, deren Sprengung 1972 erwogen wurde, dann doch unterblieb. 1997 gelangte das Schloss wieder in Privatbesitz und wurde im Jahr 2002 restauriert. Heute befindet sich im Schloss ein Hotelbetrieb.
  • Der Schlosspark in Bredenfelde wurde ab 1840 vom Königlich Preußischen Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné (1789-1866) geplant.
  • Die Kirche von Bredenfelde wurde als neogotischer Feldstein- und Ziegelbau ab 1850 durch den Mecklenburg-Strelitzer Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869) errichtet.
  • Die landwirtschaftlichen Anwesen des Ortes gehen überwiegend auf die Aufsiedlung durch die Mecklenburgische Landgesellschaft ab 1932 zurück und wurden vom Architekten Max Krüger (* 1893 in Güstrow; † 1959 in Schwerin) geplant.

[Bearbeiten] Weblinks

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