Bregenzer Ach
| Bregenzer Ach | ||
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Unterlauf der Ach |
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| Daten | ||
|---|---|---|
| Gewässerkennzahl | AT: 8111 | |
| Lage | Österreich | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Mohnenfluh oberhalb von Schröcken | |
| Quellhöhe | 2.400 m ü. A. | |
| Mündung | Bei Bregenz in den Bodensee47.5041666666679.6944444444444395Koordinaten: 47° 30′ 15″ N, 9° 41′ 40″ O 47° 30′ 15″ N, 9° 41′ 40″ O47.5041666666679.6944444444444395 |
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| Mündungshöhe | 395 m ü. A. | |
| Höhenunterschied | 2.005 m | |
| Länge | 80 km | |
| Einzugsgebiet | 826 km²[1] | |
| Abfluss am Pegel Kennelbach[1] | NNQ (2005) MQ HHQ (2005) |
1,9 m³/s 46,4 m³/s 772 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Subersach, Weißach, Rotach, Rickenbach | |
| Linke Nebenflüsse | Argenbach, Mellenbach | |
| Mittelstädte | Bregenz | |
Die Bregenzer Ach (auch Bregenzer Ache oder Bregenzerach) ist ein etwa 80 Kilometer langer Zufluss des Bodensees im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Der Fluss entwässert bei einem Einzugsgebiet von rund 830 km² beinahe die gesamte Fläche des Bregenzerwalds und ist mit einer mittleren Wasserführung von 46,6 m³/s der wichtigste Fluss im Nordteil des Bundeslands. Benannt ist die Ach nach der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz, für die sie die Grenze zu den Nachbargemeinden Hard und Lauterach darstellt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Flusslauf
Die Bregenzer Ach entspringt an der Ostflanke der Mohnenfluh oberhalb von Schröcken im Lechquellengebirge in 2400 Metern Höhe. Sie entwässert mit ihren Zuflüssen den Nordteil des Lechquellengebirges, den Westteil der Allgäuer Alpen sowie große Teile des Bregenzerwaldgebirges in Richtung Nordwesten. Einhergehend mit dem Tal der Bregenzer Ach zeigt sich auch die Besiedelung des Bregenzerwalds. Nahezu alle Dörfer und Gemeinden des Bregenzerwalds liegen im Tal der Bregenzer Ach oder im Tal einer ihrer Nebenflüsse.
Nach etwa 80 km Flusslauf mündet die Bregenzer Ach als Gemeindegrenze zwischen der Landeshauptstadt Bregenz und der Marktgemeinde Hard in den Bodensee.
[Bearbeiten] Zuflüsse
Von den zahlreichen Nebenflüssen der Bregenzer Ach sind die Rotach und die Weißach (mit Bolgenach) sowie die Subersach im Mittellauf die bedeutsamsten. Sie sind es auch, die die markantesten Täler des so genannten Vorderwalds formen, die maßgeblich für dessen Besiedelung sind.
[Bearbeiten] Nutzung
[Bearbeiten] Verkehr
Immer schon stellte die Bregenzer Ach für die Bauern der Region eine verkehrstechnische Herausforderung dar. Nur an wenigen Stellen war der unberechenbare Fluss gefahrlos passierbar, sodass schon bald erste Brückenbauwerke entstanden. Einige dieser unter Denkmalschutz stehenden Holzkonstruktionen bestehen bis heute. Daneben sind auch die modernen Brücken teilweise von beachtlichen Ausmaßen, etwa die Lingenauer Hochbrücke, eine der höchsten Stahlbeton-Bogenbrücken Mitteleuropas.
Aktuell folgt die Bregenzerwaldstraße (L200) ab Egg im weitesten Teil ihres Verlaufs durch den Bregenzerwald dem Flusslauf der Bregenzer Ach und dem von ihr geschaffenen Tal. Von Bregenz bis Bezau folgte zudem die Bregenzerwaldbahn bis zu ihrer Stilllegung dem Flusslauf.
[Bearbeiten] Sport
Der Unterlauf der Bregenzer Ach ist wegen seiner Eignung für den Wildwassersport auch touristisch von Bedeutung und kann ganzjährig befahren werden. Anfänger in diesen Sportarten können spezielle Kurse belegen; Unterkünfte, Park- und Campingplätze sind verfügbar. Der Oberlauf der Ach stellt ein starkes Wildwasser dar und ist daher für versierte Sportler noch interessanter. Durch den Bau von Wasserkraftwerken (z.B. Kraftwerk Andelsbuch) und Wasserableitungen ist er jedoch nur im Frühjahr, manchmal auch noch später nach starken Regenfällen, befahrbar. Ein Wehr bei der Weißach-Mündung dient zur Regulierung der Wassermenge für Freunde von Wildwasserpaddeln oder Kajak.
[Bearbeiten] Energiegewinnung
Die Bregenzer Ach und ihre Nebenflüsse werden durch fünf Wasserkraftwerke der Vorarlberger Kraftwerke AG zur Erzeugung von elektrischer Energie genutzt. Unter diesen befindet sich mit dem Kraftwerk Langenegg, das die Bolgen- und Subersach nutzt, auch das größte VKW Kraftwerk. Daneben existieren noch die Kraftwerke Alberschwende und Andelsbuch sowie die Kleinkraftwerke in Au und Schoppernau.[2]
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Bregenzer Ache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Bregenzer Ache und Kraftwerk (Vorarlberg von oben). Video (flash), 2:37, vorarlbergvonoben.at
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Pegel Kennelbach
- ↑ Vorstellung der VKW Kraftwerke im Rahmen des Internetauftritts der Vorarlberger Kraftwerke AG.
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