Jacques Brel

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Jacques Brel, 1955

Jacques Romain Georges Brel (* 8. April 1929 in Schaerbeek/Schaarbeek bei Brüssel, Belgien; † 9. Oktober 1978 in Bobigny, Frankreich) war ein bedeutender aus Belgien stammender Chansonnier und Schauspieler, der meistens Französisch sang, manchmal aber auch in seiner zweiten Muttersprache Flämisch. Er gilt als wesentlicher Repräsentant und Erneuerer des französischen Chansons.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Jugend in Brüssel

Gedenktafel an Brels Geburtshaus. Übersetzung der Inschrift: „Hier wurde Jacques Brel geboren 1929–1978 ‚Er hat das Flachland, die Alten, die Zärtlichkeit und den Tod besungen. Er hat sein Leben aufrecht gelebt und der Poet lebt noch immer‘“

Jacques Brel ist das jüngste Kind von Romain Brel (1883–1964) und seiner Frau Elisabeth, geborene Lambertine (1896–1964). Ein Zwillingspaar starb 1922 kurz nach der Geburt, der ältere Bruder Pierre wurde 1923 geboren.[1] Romain Brel, ein französischsprachiger Flame, arbeitete in der Import/Export-Branche und lebte zeitweilig im Kongo, ehe er als Teilhaber in die Kartonagenfabrik seines Schwagers einstieg, die von diesem Zeitpunkt an unter Vanneste & Brel firmierte und inzwischen von der SCA übernommen wurde.[2] Elisabeth, genannt „Lisette“, stammte aus Schaerbeek, wo auch ihre Söhne aufwuchsen. Der Vater galt als zurückhaltend und schweigsam, seine 13 Jahre jüngere Frau als temperamentvoll, unternehmungslustig und gefühlvoll. „Jacky“, wie der kleine Jacques genannt wurde, empfand seine Eltern jedoch eher wie Großeltern. Rückblickend beschrieb er seine behütete Kindheit in der bourgeoisen Familie als durch Einsamkeit und Langeweile gekennzeichnet.[3] Das Chanson Mon Enfance beginnt mit den Versen:

„Mon enfance passa
De grisailles en silences“[4]

„Meine Kindheit verging
In Alltagsgrau und Schweigen“[5]


Von 1941 an ging Jacques auf die Privatschule Institut Saint-Louis. Er war ein schlechter Schüler und blieb mehrfach sitzen, gleichwohl war der Junge, der allerlei Unsinn trieb und für Stimmung sorgen konnte, bei den Mitschülern ebenso beliebt wie in seiner Pfadfindergruppe. Sein Spiel in der Schultheatergruppe, die er mit aufgebaut hatte, zeigte vor allem einen Hang zur Übertreibung. Brel, der viel las – besonders beeinflusste ihn Antoine de Saint-Exupéry – und sich ohne musikalische Ausbildung am Klavierspiel versuchte, verfasste einige jugendliche Novellen und mit 15 sein erstes Lied. Als im Jahr 1947 die dritte Wiederholung der neunten Klasse drohte, nahmen ihn seine Eltern von der Schule. Brel begann in der familiären Kartonagenfabrik zu arbeiten, wo ihm eine bürgerliche Laufbahn bevorstand, deren Mittelmäßigkeit er verabscheute.[6]

Seine geistige Heimat fand Brel zu dieser Zeit in der katholischen Jugendbewegung Franche Cordée um ihren Gründer Hector Bruyndonckx, zu deren Präsidenten er im Jahr 1949 gewählt wurde. Die Gruppe war bestimmt von christlichen Moralprinzipien, sie ermöglichte aber auch einen überkonfessionellen Gedankenaustausch und förderte soziale Aktivitäten wie die Fürsorge für Kinder aus armen Vierteln oder kulturelle Auftritte in Krankenhäusern und Altenheimen. In der Gruppe sang Brel seine ersten Lieder zur Gitarre, und er traf auf die zwei Jahre ältere Thérèse Michielsen, genannt „Miche“, die er am 1. Juni 1950 heiratete.[7] Das Paar bekam drei Töchter: Chantal (1951–1999), France (* 1953) und Isabelle (* 1958).[8]

Der monotonen Arbeit in der Fabrik wurde Brel derweil immer überdrüssiger. Nach einem Streit mit seinem Vater entstand die Ausbruchsphantasie Il pleut:

„Les corridors crasseux sont les seuls que je vois
Les escaliers qui montent ils sont toujours pour moi“[9]

„Die Treppen die hinaufführen sind immer für mich
Die dreckigen Flure sind die einzigen, die ich sehe“[10]


Die Radiomoderatorin Angéle Guller unterstützte Brel in seinem Wunsch, zu singen. Er begleitete sie auf Vortragsreisen, trat in kleinen Clubs in der Brüsseler Gegend auf und nahm erfolglos an Wettbewerben teil, so im Seebad Knokke, wo er den vorletzten Platz belegte. Stets trug er keine populären Chansons, sondern ausschließlich selbst geschriebene Lieder vor. Die Bekanntschaft zu Guller führte im Februar 1953 zu einer ersten Plattenaufnahme bei Philips. Gerade mal 200 Stück verkauften sich von der Single mit den beiden Liedern La Foire und Il y a. Immerhin wurde Jacques Canetti, der künstlerische Leiter von Philips, auf Brel aufmerksam und lud ihn nach Paris ein. Der Vater akzeptierte eine einjährige Berufspause seines Sohnes, Miche war mit der Trennung einverstanden, und Brel reiste Anfang Juni in der Hoffnung auf den Durchbruch in die Metropole des Chansons.[11]

[Bearbeiten] Chansonnier in Paris

In der französischen Hauptstadt fiel es Brel schwer, Fuß zu fassen. Rückblickend beschrieb er: „Ich habe lange debütiert, fünf Jahre lang.“[12] Aufgrund seines Aussehens riet Canetti dem Sänger, besser bloß Lieder für andere zu schreiben. Zurückweisungen wegen Brels vermeintlicher Hässlichkeit zogen sich durch dessen Leben und finden sich als häufiges Thema in den Chansons. Auch Brels Bühnenpräsenz wirkte noch unbeholfen und provinziell. Dennoch ermöglichte Canetti im September 1953 den ersten Auftritt in seinem Theater Les Trois Baudets. Zahlreiche andere Bewerbungen in Cabarets und beim Rundfunk waren zumeist vergebens. Immerhin setzten sich einige Kollegen für ihn ein, so Georges Brassens, mit dem Brel zeitlebens eine wechselhafte Beziehung verband, und Juliette Greco, die sein Lied Le diable (Ça va) aufnahm. Im Februar 1954 produzierte Canetti Brels erste Langspielplatte, doch die Kritiken waren verheerend, so wollte die Paris-Soir den Belgier postwendend per Bahn in seine Heimat zurückschicken. Bei seinem ersten, wenig erfolgreichen Auftritt im legendären Olympia im Juni 1954 fungierte Brel noch als Vorprogramm.[13] Erst fünf Jahre später sollte er dort als Star des Abends angekündigt werden.[14]

Jacques Brel (links) mit Bobbejaan (1955)

Im Sommer 1954 engagierte Canetti Brel erstmals für eine Tournee. Dieser begann Geschmack am Tourneeleben zu finden, den täglichen Fahrten und abendlichen Auftritten auf den Provinzbühnen Frankreichs, Belgiens oder Nordafrikas. Mit seiner Tourneepartnerin Catherine Sauvage fing er eine kurze Liaison an. Auf einer Tournee im Sommer 1955 lernte er Suzanne Gabriello, genannt „Zizou“ kennen, mit der ihn in den folgenden fünf Jahren eine leidenschaftliche Liebesaffäre samt zahlreicher Trennungen und Wiederversöhnungen verband. Die Beziehung wurde auch nicht getrübt, als Miche vorübergehend mit den Kindern nach Paris nachkam, um ihren Mann zu unterstützen, ehe sie zur Geburt des dritten Kindes endgültig ins heimische Brüssel zurückkehrte und bis auf wenige gemeinsame Wochen im Jahr von ihrem Mann getrennt lebte. Gabriello behauptete später, eines seiner berühmtesten Chansons Ne me quitte pas habe Brel für sie geschrieben.[15]

„Ne me quitte pas
Il faut oublier
Tout peut s’oublier
Qui s’enfuit déjà“[16]

„Geh nicht fort von mir
und was war vergiß
wenn du kannst vergiß
die Vergangenheit“[17]


Das Lied Quand on n’a que l’amour wurde 1956 Brels erster Verkaufserfolg. Die Hymne über die Macht der Liebe erreichte Platz 3 in der französischen Hitparade[18] und erhielt den Grand Prix du Disque der Akademie Charles Cros.[19] Im gleichen Jahr lernte Brel den Pianisten und Komponisten François Rauber kennen, der in Zukunft das Arrangement vieler seiner Lieder übernahm. Zwei Jahre später kam der Pianist Gérard Jouannest hinzu, 1960 der Akkordeonist Jean Corti, der später durch Marcel Azzola abgelöst wurde. Durch ihre Mitarbeit erhielten Brels Chansons neue Impulse. Brel, musikalischer Autodidakt, der keine Noten lesen konnte, nur mäßig Gitarre und amateurhaft Klavier spielte, hatte dennoch bereits beim Schreiben seiner Lieder klare musikalische Vorstellunge, die er dann gemeinsam mit den professionellen Musikern umsetzte und ausgestaltete. Durch die Unterstützung seiner Co-Musiker von der obligatorischen Gitarre befreit, begann sich Brel auch auf der Bühne freier zu entfalten. Vermittels des Einsatzes seines ganzen Körpers gelang es ihm zunehmend, das Publikum in seinen Bann zu schlagen, etwa als er im Jahr 1959 vor begeisterten Zuschauern im Olympia und Bobino erstmals das Hauptprogramm bestritt. In dieser Zeit bestritt Brel auf seinen Tourneen bis zu dreihundert Konzerte im Jahr, während in den Hotelzimmern viele seiner bekanntesten Chansons wie Amsterdam, Mathilde oder Ce gens là entstanden.[20]

Die Fassade des Olympia in Paris

Im Jahr 1959 hatte Brel endgültig den Durchbruch geschafft. Mit den Konzerterfolgen stiegen auch seine Plattenverkäufe an, und er erhielt zahlreiche Ehrungen. Als er 1961 für die erkrankte Marlene Dietrich im Olympia einsprang, feierten ihn das Publikum als Star. Von 1962 an wurden seine Chansontexte zum Unterrichtsstoff an Schulen. Als Brel im gleichen Jahr seine Plattenfirma Philips verließ und zu Eddie Barclay wechselte, erregte der langjährige Vertrag – kolportiert wurde eine lebenslange Bindung – großes Aufsehen[21] Privat führte Brel ein Doppelleben. Seit 1960 lebte er in Paris mit der Pressesprecherin eines Schallplattenkonzerns zusammen, die er erst 1970 verließ, um mit ihrer Freundin eine Beziehung einzugehen.[22] Dennoch blieb er weiterhin mit Miche verheiratet, die sich um geschäftliche Belange kümmerte, etwa Brels 1962 gegründete Éditions Pouchenel. Regelmäßig besuchte der Chansonnier seine Familie in Brüssel, wo er sich gegenüber den Kindern als konservativer Familienvater zeigte, der kaum etwas von jener Zärtlichkeit zu transportieren vermochte, die in Chansons wie Heureux gerade gegenüber Kindern zu spüren ist:[23]

„Heureux qui chante pour l’enfant“[24]

„Glück ist: zu singen für ein Kind“[25]


Treuer als den Frauen blieb er seinem Freund Georges Pasquier, genannt „Jojo“, der in diesen Jahren nicht von Brels Seite wich, lebhafte politische Diskussionen mit ihm führte und als Brels „Mann für alles“ fungierte. Im Jahr 1964 starben kurz nacheinander Brels Eltern. Ein Jahr zuvor hatte Brel noch das Chanson Lex Vieux geschrieben:[26]

„Et l’autre reste là, le meilleur ou le pire, le doux ou le sévère
Cela n’importe pas, celui des deux qui reste se retrouve en enfer“[27]

„Und der andere bleibt da, der der bessere war, vielleicht auch schlechter war.
Nicht mehr wichtig für ihn, denn für den, der da bleibt, ist doch die Hölle da.“[28]


[Bearbeiten] Rückzug und neue Projekte

Zeichnung von Reginald Gray für die New York Times, 1965

Im Jahr 1965 hatte Brel längst den Status eines Aushängeschilds der französischen und frankophonen Kultur erreicht. In diesem Jahr führten ihn Tourneen durch die Sowjetunion und die USA. Den Erfolgen in der New Yorker Carnegie Hall folgte 1966 ein Auftritt in der Londoner Royal Albert Hall. Noch in London, bei einem Festessen mit Charles Aznavour, äußerte Brel erstmals die Absicht, von der Bühne abzutreten: Er habe einen Höhepunkt erreicht, von dem aus es nur noch bergab gehen könne. Jedoch wolle er vermeiden, schlechter zu werden und sein Publikum zu betrügen. Im Oktober 1966, ein letztes Mal im Olympia, begann Brels Abschiedstournee, die am 16. Mai 1967 in Roubaix mit seinem letzten öffentlichen Konzert beschlossen wurde.[29]

Auch nach seinem Abschied von der Bühne blieb das Interesse an Brel und seinen Alben unverändert groß. 1968 brachte er seine – vorläufig – letzte Platte heraus, eingeleitet vom Chanson J’arrive.[30] Bereits im Vorjahr war Brel selbst zum Gegenstand eines Bühnenstücks unter dem Titel Jacques Brel is Alive and Well and Living in Paris geworden, in dem Mort Shuman seine Chansons in Form eines Musicals ins Englische übertragen hatte. Die Produktion wurde ein internationaler Erfolg. Brel selbst verstand sie allerdings als eine Art Nachruf und sah sie erst ein Jahr nach ihrer Uraufführung an. Ein weiteres Musical brachte ihn 1968 selbst wieder auf die Bühne, wenn auch nicht mit eigenen Liedern. Er übertrug die amerikanische Produktion Man of La Mancha von Mitch Leigh, Dale Wasserman und Joe Darion ins Französische und übernahm bei den Aufführungen in Brüssel und Paris die Hauptrolle. Die Figur des Don Quijote zwischen Rebell, Träumer und Narr stand ihm ebenso nahe wie dessen „unmöglicher Traum“, der das Musical beschließt:[31]

„Brûle encore, bien qu’ayant tout brûlé
Brûle encore, même trop, même mal
Pour atteindre à s’en écarteler
Pour atteindre l’inaccessible étoile.“[32]

„Brennt noch selbst wenn er alles verbrannt hat
Brennt noch, sogar zu sehr, sogar schlecht
Bis er sich vierteilt, um ihn zu erreichen
Um ihn zu erreichen, den unerreichbaren Stern.“[33]


Ein weiteres Musical für Kinder, das unter dem Titel Voyage sur la lune geplant war und auf neuen Lieder Brels basierte, sagte dieser 1970 zwei Tage vor der Premiere noch ab, weil er für die unbefriedigende Umsetzung nicht seinen Namen hergeben wollte.[34]

Von der Bühne wechselte Brel in den folgenden Jahren auf die Leinwand und spielte in insgesamt zehn Spielfilmen, darunter Mein Onkel Benjamin an der Seite von Claude Jade und Die Filzlaus neben Lino Ventura. Bei den Dreharbeiten zu Die Entführer lassen grüßen lernte Brel Maddly Bamy kennen, eine junge Frau aus Guadeloupe, mit der er eine dritte parallele Beziehung einging. Brels schauspielerische Leistung hing laut Olivier Todd stark davon ab, wie sehr die dargestellte Figur seiner eigenen Persönlichkeit entsprach. Die wenigen Chansons, die Brel in diesen Jahren schrieb, dienten überwiegend als Untermalung der Filme.[35] Seine künstlerischen Ambitionen galten zwei Filmprojekten, die er nach eigener Idee und unter eigener Regie verwirklichte. Franz, eine Low-Budget-Produktion mit Brels Chanson-Kollegin Barbara ist ein Film über eine unglückliche Liebe, der als eine alternative Biografie eines in Belgien gebliebenen Brels verstanden werden kann. Der Film erreichte kein breites Publikum, erhielt aber wegen seiner persönlichen Handschrift als Autorenfilm respektvolle Kritiken.[36] Le Far-West, Belgiens Beitrag zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1973, wurde dagegen zu einem kompletten Misserfolg. Die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die einen Wilden Westen als verlorenes Paradies ihrer Kindheit suchen, traf weder beim Publikum noch bei der Kritik auf Verständnis.[37]

[Bearbeiten] Aufbruch in die Südsee

Brels letztes Flugzeug Jojo auf Hiva Oa

Nach dem Scheitern von Le Far-West zog sich Brel auch vom Film zurück. In den folgenden Jahren widmete er sich vorrangig zwei privaten Leidenschaften, der Fliegerei und dem Segeln. Schon im Jahr 1964 hatte Brel den Flugschein und sein erstes Kleinflugzeug der Marke Gardan Horizon erworben, 1970 folgte die Lizenz für den Instrumentenflug. Seit dem Jahr 1967 besaß er auch ein Segelschiff, mit dem er zahlreiche Kreuzfahrten unternahm, im Jahr 1973 überquerte er erstmals den Atlantik. Brel, dem Leben in der menschlichen Gemeinschaft mehr und mehr überdrüssig, stellte im Chanson L'Ostendaise die nach seiner Auffassung zwei möglichen Lebensentwürfe einander gegenüber:[38]

„Il y a deux sortes de gens
Il y a les vivants
Et moi je suis en mer.“[39]

„Es gibt zwei Arten von Leuten
Die Lebenden …
Und ich bin auf See.[40]


Anfang des Jahres 1974 plante er eine fünfjährige Weltumsegelung in Begleitung seiner Tochter France und seiner Geliebten Maddly. Doch die Fahrt seiner frisch erworbenen Askoy II wurde direkt zu Beginn auf den Azoren und den Kanarischen Inseln zweimal unterbrochen. Zuerst starb Brels langjähriger Freund Jojo, zu dessen Beerdigung er zurückreiste, dann wurde bei Brel selbst Lungenkrebs diagnostiziert, und er musste sich in Brüssel einer Operation unterziehen, bei der ein Teil seiner Lunge entfernt wurde. Dennoch ließ Brel nicht von seinen Plänen ab, und sechs Wochen nach der Operation startete er zur Atlantiküberquerung nach Martinique, wo France im Januar 1975 nach Streitigkeiten an Bord das Schiff verließ, und Brel alleine mit Maddly in Richtung Stiller Ozean weitersegelte.[41]

Beeinflusst von Robert Merles Roman L’Île hegte Brel schon lange den Traum eines Lebens fernab der Zivilisation. Bereits 1962 hatte er in seinem Chanson Une Île beschrieben:

„Voici qu’une île est en partance
Et qui sommeillait en nos yeux
Depuis les portes de l’enfance“[42]

„Eine Insel die die Anker lichtet
Und die seit den Pforten der Kindheit
In unseren Augen schlummerte[43]


Brels Grab auf Hiva Oa

Seine Insel fand er in Hiva Oa, eine der Marquesas-Inseln, auf der einst schon der Maler Paul Gauguin seine letzten Jahre verbracht hatte. Im Juni 1976 ließ sich Brel gemeinsam mit Maddly in einem gemieteten Häuschen nieder und beantragte im Folgejahr bei den polysesischen Behörden das ständige Wohnrecht auf der Insel. Brel verkaufte sein Boot und erwarb ein Flugzeug vom Typ Twin Bonanza, das er Jojo taufte. Regelmäßig flog er nach Tahiti und machte sich zwischen den Inseln nützlich, etwa durch dein Transport der Post nach Ua Pou. In der Abgeschiedenheit der Marquesas fand Brel auch noch einmal die Inspiration für neue Chansons, die um seinen Rückzugsort kreisten – Les Marquises –, aber auch immer wieder um den nahenden Tod – Vieillir.[44]

Für die Aufnahme der Chansons reiste Brel im August 1977 nach Paris zurück, wo er seinen alten Weggefährten wiederbegegnete und von der Krankheit gezeichnet seine letzte Platte einsang. Diese löste nach der langen künstlerischen Pause ein enormes Echo aus. Bereits vor ihrer Auslieferung gingen eine Million Vorbestellungen ein. In Belgien fühlte man sich noch einmal von Les F., einem Schmählied auf die Flamen, provoziert, doch Brel befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Rückreise auf seine Insel. Er fühlte sich von französischen Journalisten verfolgt, die mit allen Mitteln an Fotos des krabskranken Sängers zu gelangen versuchten, und erwirkte im September die Beschlagnahmung einer Ausgabe der Illustrierten Paris Match. Im Juli 1978 hatte sich Brels Gesundheitszustand so weit verschlechtert, dass er erneut nach Paris zu einer Chemotherapie zurückkehren musste. Zur Erholung verbrachte er einige Wochen in Genf, doch mit Anzeichen einer Lungenembolie wurde er am 7. Oktober nach Bobigny bei Paris zurücktransportiert, wo er zwei Tage später an Herzversagen starb. Seine Leiche wurde nach Hiva Oa überführt und unweit vom Grab Gauguins beigesetzt.[45]

[Bearbeiten] Werk

[Bearbeiten] Chansons

Jacques Brel war ab Ende der 1950er-Jahre einer der meistgehörten Interpreten des Chansons und veröffentlichte rund 130 Lieder. In seinen teils sozialkritischen Texten prangerte er Hass und Ungerechtigkeit an.

Jacques Brels Chanson-Texte und -Melodien decken unterschiedliche Stimmungen von frivol-ausgelassen bis zu melancholisch oder mahnend ab, doch selbst die Lieder, die von Trennung handeln, haben einen ironisch-hoffnungsvollen Anklang.

[Bearbeiten] Musik

Gérard Jouannest im Oktober 2011

Während Brel seine Texte stets eigenhändig verfasste, war er bei der musikalischen Umsetzung seine ganze Karriere hindurch auf die Zusammenarbeit mit anderen Musikern angewiesen. Brel, der sich autodidaktisch das Spiel auf Gitarre und Orgel beigebracht hatte, konnte mit Noten und Partituren nicht umgehen, so dass zu Beginn seiner Karriere verschiedene Orchesterleiter das musikalische Arrangement übernahmen. Dabei instrumentierten André Grassi und Michel Legrand zu Beginn noch im zeittypischen Big-Band-Sound, André Popp zurückhaltender und stärker auf Brel akzentuiert. Zur für Brels Stil entscheidenden Zusammenarbeit kam es schließlich mit François Rauber und Gérard Jouannest, die seit 1956 bzw. 1958 für das Arrangement von Brels Chansons verantwortlich waren. Ihre Arbeitsweisen unterschieden sich: Während Rauber stets nach fertiggestelltem Text arbeitete, entwickelten Brel und Jouannest Text und Musik der Chansons zumeist im Zusammenspiel.[46]

Die dominierenden Instrumente in Brels Chanson sind das Klavier und das Akkordeon. Zur Kolorierung werden auch andere Instrumente eingesetzt, etwa Streicher und Harfe für die Bewegung des Meeres wie des Vortragenden in La Fanette, Panflöte und Jagdhorn für das Milieu in Les bergers. Elektronische Instrumente werden nur sparsam verwendet, etwa die Ondes Martenot in La Fanette. Über den Lauf seiner Karriere änderte Brel die Instrumentierung mancher Chansons mehrfach. So liegen etwa von seinem frühen Hit Quand on n’a que l’amour neben der Ursprungsfassung aus dem Jahr 1956 eine neu arrangierte Live-Version von 1961 und eine im Studio neu eingespielte Fassung von 1972 vor.[47]

Brel griff in seinen Chansons gerne auf musikalische Grundformen wie Walzer, Charleston, Tango oder Samba zurück, die jedoch oft verfremdet sind. So nimmt der Walter in La valse à mille temps ständig in seinem Tempo zu und die Samba Clara steht im ungewohnten 5/4-Takt. Die Tangos in Rosa oder Knokke-le-Zoute untermalen den Inhalt, im ersten Fall in einer akzentuierten Domestizierung, im letzten im Stile des Tango Argentino in einer karikierten Ausschweifung. Der Charleston Titine dagegen zitiert parodistisch den Charleston Je cheche après Tintine aus dem Jahr 1917. Auch Zitate klassischer Musik sind immer wieder zu finden, so erinnert der Auftakt des Klaviers in Ne me quitte pas an die Sechste Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt oder L’air de la bêtise an Arien im Stile Rossinis. Dabei werden die Stilzitate zumeist spielerisch-ironisch und parodistisch verwendet.[48]

[Bearbeiten] Bühnenpräsenz

Hatte Brel sich anfangs alleine auf der Gitarre begleitet, so verlieh die Bekanntschaft mit den beiden Pianisten François Rauber und Gérard Jouannest (ab 1957) sowie dem Akkordeonisten Jean Corti (ab 1961) seinem Schaffen neue Impulse und eröffneten ihm die Möglichkeit, sein gesamtes theatralisches Talent auf der Bühne zu entfalten. Die Authentizität, die er bei seinen Live-Auftritten vermittelte, wurde zu seinem Erfolgsgeheimnis. Er verzichte nunmehr großteils darauf, sich selbst auf einem Instrument zu begleiten, sondern brachte sich – so Der Spiegel– „seinem Publikum emphatisch und ungestüm wie ein singendes Tier dar. Er grimassierte und fuchtelte, und er sang dabei mit pathetischem Elan, mal frivol und salopp, mal larmoyant, oft verhalten, meist aggressiv und bisweilen auch mit sehr viel Geschmack fürs Makabre.“[49]

Während seiner Tour de chant erfand Brel, der stets im weißen, knopflosen Hemd auftrat, fortwährend neue Mimikspiele und Gesten – nichts war einstudiert. Er leistete sich Hanswurstiaden, um groteske Effekte seiner Lieder deutlicher zu machen, und wenn er nichts zu tun hatte, dirigierte er seine Vier-Mann-Band: Brel stand keinen Augenblick still. Wenn der Vorhang nach 45 Minuten fiel, hatte der erschöpfte Sänger gewöhnlich ein Kilogramm Gewicht verloren.[50]

[Bearbeiten] Rezeption

[Bearbeiten] Mythos Brel

Jacques Brel wurde zu einer Institution des französischen Chansons und gehört – neben etwa Eddy Merckx, René Magritte und Georges Simenon – zu den bekanntesten Belgiern. Die französische Journalistin Danièle Janovsky erklärte den französisch singenden Flamen gar zum „Symbol für Belgien schlechthin“.[51] Noch im Jahr 2005 belegte Brel bei einer Publikumswahl zum „größten Belgier“ in der wallonischen Ausgabe Le plus grand Belge den Spitzenplatz, beim flämischen Gegenstück De Grootste Belg erreichte er Rang 7.

Dabei nahm laut einer Untersuchung Thomas Weicks die Verehrung für den belgischen Chansonnier Züge eines Massenmythos an, wofür er die Verbindung verschiedener Elemente aus Leben und Werk Brels verantwortlich machte. Brels Werk traf mit seiner kompromisslosen Verweigerung eines gesellschaftlichen Konformismus, verbunden mit einem ideellen Humanismus, auf die Bedürfnisse der jungen Nachkriegsgeneration. Den Ausbruch aus der Gesellschaft fand man später auch mehrfach in seinem Leben verkörpert, vom Abbruch der Chansonkarriere auf ihrem Höhepunkt bis zur Zivilisationsflucht, wodurch Brel als Stellvertreter den Freiheitsdrang und die Realisierung von Menschheitsträumen seines Publikums miterfüllte. Dabei führte Brels anfängliche Zurückweisung – gerade auch wegen seiner Physis – zum Bild eines „leidenden Helden“, der durch die erfolgreiche Überwindung seiner Kränkungen zur positiven Identifikationsfigur wird, in seiner letztlichen Machtlosigkeit vor der Krankheit und dem frühen Tod hingegen an das Mitgefühl appelliert.[52]

Zu seiner Popularität beigetragen haben eine – etwa im Vergleich zu Georges Brassens und Leo Ferré – einfache und klare Sprache, die durch die Chansons transportierten Themen und Ideale, in denen sich das Publikum wiedererkennt, und Brels besondere Form der Präsentation, die den Zuhörer die Chansons miterleben lässt. Gerade die Widersprüchlichkeit in Brels Wesen umgab diesen mit einer Art Mysterium, das ihn als Mythos überdauern ließ. Dabei wird Brel in seiner Rezeption häufig mit anderen mythologisch besetzten Figuren oder Begriffen eins gesetzt, so insbesondere nach dem Musical L’homme de La Mancha mit Don Quijote und nach seiner Übersiedlung in die Südsee mit Paul Gauguin sowie dem Mythos der Suche nach dem Paradies.[53]

[Bearbeiten] Öffentliches Gedenken

Im Brüsseler Stadtteil Anderlecht ist die Métro-Station Jacques Brel(Métro-Linie 5) nach Jacques Brel benannt. Zu seinen Ehren wurden auch eine Bibliothek, zahlreiche Kultur- und Freizeitzentren, Schulen, Jugendherbergen, Restaurants, Plätze und Straßen benannt.[54]

Am Geburtshaus von Jacques Brel (Avenue du Diamant 138 in Schaerbeek) ist eine Gedenktafel angebracht.

Im August 1988 entdeckte der belgische Astronom Eric Walter Elst einen Asteroiden, der den Namen (3918) Brel trägt.[55]

Das Werk Brels wird seit 2006 von der Éditions Jacques Brel verwaltet, einer Vereinigung des 1962 gegründeten Musikverlags Éditions musicales Pouchenel und der 1981 ins Leben gerufenen Fondation Brel seiner Tochter France, die seither auch die Éditions leitet.[56]

[Bearbeiten] Interpreten

Zahlreiche Künstler haben Brels Chansons interpretiert, sei es im französischen Original oder in Übertragungen in andere Sprachen. So existierten bereits im Jahr 1988 in den Vereinigten Staaten 270 und in Japan 38 unterschiedliche Fassungen von Brels Erfolgslied Ne me quitte pas. Neben der grundsätzlichen Problematik der Übertragung von Liedern in fremde Sprachen gelten Brels Chansons als schwer interpretierbar. So macht Thomas Weick als Ursachen des häufigen Misslingen der Interpretationen – etwa der Fassung von Ces gens-là der Band Ange – mangelnde Vertrautheit mit Brels Persönlichkeit und Werk sowie ein fehlendes Talent für dessen ausdrucksvolle dramatische Vermittlung aus.[57] Bruno Hongre und Paul Lidsky gingen soweit, dass niemand außer Brel selbst seine Chansons singen könne, da sie im Gegensatz zu Werken anderer Chansonniers in ihrer Inszenierung, ihrem Rhythmus und Fluss vollkommen auf Brels Vortrag zugeschnitten seien und eher kurzen intensiven Dramen entsprächen.[58]

Klaus Hoffmann, einer der bekanntesten deutschsprachigen Brel-Interpreten, 2007

Die erste Brel-Interpretin in Frankreich war Juliette Greco, die 1952 Brels Chanson Le diable (Ça va) bekannt machte. Andere französische Brel-Interpreten sind Serge Lama, Barbara, Isabelle Aubret und Jean-Claude Pascal sowie zahlreiche Sänger und Sängerinnen, die lediglich einzelne Chansons interpretiert haben. Im flämischen Sprachraum machte insbesondere Liesbeth List Brels Chansons bekannt, und auch Herman van Veen interpretierte seine Lieder. In die englische Sprache übertrugen Brel vor allem Mort Shuman und Rod McKuen, dessen Fassung Seasons in the Sun Terry Jacks im Jahr 1974 zum Welthit machte. Auch Scott Walker war mit mehreren Brel-Übertragungen erfolgreich. Einzelne Lieder interpretierten Tom Jones, Andy Williams, Dusty Springfield, Shirley Bassey, David Bowie und Sting.[59]

Die ersten deutschen Fassungen sang der österreichische Schauspieler und Chansonnier Michael Heltau, der Brel in Antwerpen persönlich kennengelernt hatte.[60] Die Nachdichtungen stammten von Werner Schneyder. Näher am Original sind die Adaptionen Heinz Riedels, die der deutsche Liedermacher Klaus Hoffmann interpretierte. Weitere deutschsprachige Brel-Interpreten sind Gottfried Schlögl, Gisela May, Konstantin Wecker und Hildegard Knef.[61] Der Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz interpretiert Brels Chansons im französischen Original.

Verschiedene Kollegen widmeten Brel musikalische Hommagen, so etwa Dalida, Pierre Perret, Mannick, Jean Roger Caussimon, Jean-Claude Pascal und Sacha Distel. Andere bedachten ihn mit Parodien, beispielsweise Patrick Sébastien mit Le beau métier qui est le mien und die Rockgruppe Parabellum mit dem Lied Ilot Amsterdam.[62]

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Diskografie

  • 1953: Erste in Brüssel eingespielte Single: La Foire/Il y a
  • 1954: Erstes Album: Jacques Brel et ses chansons
  • 1957: Quand on n'a que l'amour, Heureux Pardons, …
  • 1958: Je ne sais pas, Au printemps, …
  • 1958: Platte für die Zeitschrift Marie-Claire mit L'introduction à la Nativité und L'Évangile selon saint Luc
  • 1959: La valse à mille temps, Ne me quitte pas, Je t'aime, Isabelle, La mort, …
  • 1961: Marieke, Le moribond, …
  • 1962: Olympia d'octobre 1961
  • 1963: Les Bigotes, Les vieux, La Fanette, …
  • 1964: Jef, Les bonbons, Mathilde, Amsterdam, Le dernier repas, …
  • 1964: Olympia 1964
  • 1965: Ces gens-là, Fernande, …
  • 1967: 67 comprenant Mon enfance, À jeun, …
  • 1968: Vesoul, L'éclusier, …
  • 1970: L'Homme de la Mancha (franz. Fassung des Musicals Der Mann von La Mancha von Mitch Leigh, Dale Wasserman und Joe Darion nach Cervantes´ Don Quijote. Erstaufführung 1968.)
  • 1972: Neuaufnahmen älterer Chansons
  • 1976: Gold
  • 1977: Brel
  • 1993: Brel Knokke. Konzert 23. Juli 1963 im Casino von Knokke. Und Interview 1971: Brel parle

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Biografien

deutsch
  • Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben. Achilla-Presse, Hamburg 1997, ISBN 3-928398-23-7.
französisch
englisch

[Bearbeiten] Textsammlungen

deutsch-französisch
  • Heinz Riedel: Der zivilisierte Affe. Damokles, Ahrensburg 1970.
französisch
  • Jacques Brel: Tout Brel. Laffont, Paris 2003, ISBN 2-264-03371-1.
  • Jacques Brel: Œuvre intégrale. Laffont, Paris 1983, ISBN 2-221-01068-X.
  • Jean Clouzet (Hrsg.): Jacques Brel. Choix de textes, discographie, portraits. Reihe Poètes d'aujourd'hui 119. Seghers, Paris 1964.

[Bearbeiten] Untersuchungen

deutsch
  • Anne Bauer: Jacques Brel: Ein Feuer ohne Schlacken. In: Siegfried Schmidt-Joos (Hrsg.): Idole 2. Zwischen Poesie und Protest. John Lennon. Van Morrison. Randy Newman. Jacques Brel. Ullstein, Berlin 1984, ISBN 3-548-36503-5, S. 145–179.
  • Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel. Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-42936-3.
  • Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement. Winter, Heidelberg 2003, ISBN 3-8253-1448-0.
französisch
  • Stéphane Hirschi: Jacques Brel. Chant contre silence. Nizet, Paris 1995, ISBN 2-7078-1199-8.
  • Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel. L’Harmattan, Paris 1998, ISBN 2-7384-6745-8.
  • Jean-Luc Pétry: Étude sur Jacques Brel. Textes et Chansons. Ellipses, Paris 2003, ISBN 2-7298-1169-9.
englisch
  • Carole A. Holdsworth: Modern Minstrelsy. Miguel Hernandez and Jacques Brel. Lang, Bern 1979, ISBN 3-261-04642-2.
  • Sara Poole: Brel and Chanson. A Critical Appreciation. University Press of America, Lanham 2004, ISBN 0-7618-2919-9.
  • Chris Tinker: Georges Brassens and Jacques Brel. Personal and Social Narratives in Post-War Chanson. Liverpool University Press. Liverpool 2005. ISBN 0-85323-758-1.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 201, 204.
  2. Eddy Przybylski: L'usine de Brel. In: La Dernière Heure vom 7. Februar 2005.
  3. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 14–26.
  4. Jacques Brel: Mon Enfance (1967). In: Tout Brel, S. 324.
  5. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 31.
  6. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 31–50.
  7. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 52–71.
  8. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 203–204.
  9. Jacques Brel: Il pleut (1955). In: Tout Brel, S. 127.
  10. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 69–70.
  11. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 69–81.
  12. „J’ai debuté longtemps… pendant cing ans“. Nach: Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel. L’Harmattan, Paris 1998, ISBN 2-7384-6745-8, S. 11.
  13. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 85–88, 110.
  14. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 204.
  15. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 102–107, 127–136, 170–172.
  16. Jacques Brel: Ne me quitte pas (1959). In: Tout Brel, S. 179.
  17. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 131.
  18. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 64–66.
  19. Jean Clouzet (Hrsg.): Jacques Brel. Seghers, Paris 1964, S. 187.
  20. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 139–163, 176, 188–193.
  21. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 193, 213, 217, 247, 249.
  22. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 91, 143. In Todds Biografie werden die beiden Frauen mit den Pseudonymen „Sophie“ und „Marianne“ belegt.
  23. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, Kapitel 5, S. 257–309.
  24. Jacques Brel: Heureux (1956). In: Tout Brel, S. 139.
  25. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 274.
  26. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 116–119, 173–175, 300–301.
  27. Jacques Brel: Ne me quitte pas (1963). In: Tout Brel, S. 249.
  28. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 301.
  29. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 375–423.
  30. Alan Clayson: Jacques Brel. La Vie Bohème, S. 144.
  31. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, Kapitel 5, S. 432–459.
  32. Jacques Brel: La Quête (1968). In: Tout Brel, S. 29.
  33. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 451.
  34. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 460–461.
  35. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 469–472, 488–489.
  36. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 506–525.
  37. Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 525–546.
  38. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 565–590.
  39. Jacques Brel: L'Ostendaise (1968). In: Tout Brel, S. 340.
  40. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 590.
  41. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 599–650.
  42. Jacques Brel: Une Île (1962). In: Tout Brel, S. 228.
  43. Übersetzung nach: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 654.
  44. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 315, 655–702.
  45. Zum Abschnitt: Olivier Todd: Jacques Brel – ein Leben, S. 315, 705–757.
  46. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement, S. 168–170.
  47. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement, S. 172, 174.
  48. Michaela Weiss: Das authentische Dreiminutenkunstwerk. Léo Ferré und Jacques Brel – Chanson zwischen Poesie und Engagement, S. 172–173.
  49. Jacques Brel (Archivversion)
  50. Jacques Brel - Grand Jacques (Archivversion)
  51. „le symbole même de la Belgique“. Nach: Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 8.
  52. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 8–9, 65–72.
  53. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 22, 33, 39, 43, 69, 71.
  54. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 71.
  55. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 4.
  56. Presentation auf der Internetseite der Éditions Jacques Brel.
  57. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 214–215, 229, 260.
  58. Bruno Hongre, Paul Lidsky: L’univers poétique de Jacques Brel, S. 99.
  59. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 249–251, 255–256.
  60. Best of Brel auf der Internetseite von Michael Heltau.
  61. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 251–253, 229, 260.
  62. Thomas Weick: Die Rezeption des Werkes von Jacques Brel, S. 191–196.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jacques Brel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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