Brembo (Unternehmen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brembo S.p.A.
Brembo-logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1961
Sitz Curno, BG
Leitung Alberto Bombassei
Mitarbeiter 5.700
Umsatz 911,9 Mio. EUR
Branche Automobil
Website http://www.brembo.com/
Stand: 2008 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2008

Die Brembo S.p.A. ist ein weltweit agierendes italienisches Unternehmen mit Sitz in Curno (BG).

Brembo gehört zu den international bekanntesten Herstellern von Bremsanlagen für Kraftfahrzeuge. Die Firma ist Erstausrüster für viele PKW- und Motorradhersteller.

Zum Unternehmen gehört seit Oktober 2002 auch der Felgen-Hersteller Marchesini, der auf Motorrad-Felgen spezialisiert ist und seit den 1960er-Jahren zu den erfolgreichsten Herstellern im Motorrad-Rennsport zählt.

Brembo ist seit 1995 an der Mailänder Börse notiert. Brembo hat (Stand 2013) Produktionsstätten in 12 Ländern (darunter in China, den Vereinigten Staaten, Polen und Tschechien) und beschäftigt etwa 6.000 Mitarbeiter[1]

Rennsport[Bearbeiten]

Brembo ist im Rennsport engagiert; seit 1975 ist das Unternehmen als Ausrüster in der Formel 1 aktiv. In der Saison 2008 rüstete das Unternehmen die Wagen der nachfolgenden Teams aus: Ferrari, BMW Sauber, Honda, Force India, Red Bull, Toro Rosso und Toyota. Mit dem Yamaha Racing Team sicherte man sich unter anderem die Motorradweltmeisterschaft in der MotoGP-Klasse und rüstet dort auch das Ducati-Werksteam sowie das Werksteam von HRC (Honda) aus.

Sonstiges[Bearbeiten]

Auf seinem Heimatmarkt Italien ist die Marktlage seit der Wirtschaftskrise 2009/2010 und auch im Rahmen der Eurokrise schwierig.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Homepage
  2. FAZ.net 8. Februar 2014: Fiat geht weg – und keinen interessiert’s. CEO Alberto Bombassei beklagt "die schwierige Konjunktur auf dem Heimatmarkt und das Defizit an Wettbewerbsfähigkeit seit 30 Jahren.“