Münsingen (Württemberg)
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Reutlingen | |
| Höhe: | 707 m ü. NN | |
| Fläche: | 116,05 km² | |
| Einwohner: | 14 613 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72525 | |
| Vorwahlen: | 07381, 07383, 07384 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 15 053 | |
| Stadtgliederung: | 14 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Bachwiesenstraße 7 72525 Münsingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Mike Münzing (SPD) | |
Münsingen ist die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Reutlingen in Baden-Württemberg. Mit einer Einwohnerzahl von rund 15.000 bildet die zwischen Reutlingen und Ulm gelegene Stadt ein Mittelzentrum der Region Neckar-Alb. Münsingen ist mit einem Großteil seiner Gemarkung (98,5 %) Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Münsingen liegt auf der Schwäbischen Alb und beinhaltet die Ortsteile Apfelstetten, Bichishausen, Buttenhausen, Gundelfingen und Hundersingen im Tal der Großen Lauter sowie Auingen, Böttingen, Bremelau, Dottingen, Magolsheim, Rietheim und Trailfingen auf der Münsinger Albfläche.
[Bearbeiten] Geologie
Böttingen ist eines der bedeutendsten Abbaugebiete für Onyxmarmor in Europa. Das hier abgebaute Gestein wird auch als Böttinger Marmor bezeichnet.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Münsingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen bzw. zum Alb-Donau-Kreis¹: Bad Urach, Gutsbezirk Münsingen, Schelklingen¹, Mehrstetten, Ehingen¹, Hayingen, Hohenstein, Gomadingen und St. Johann.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt Münsingen gliedert sich in die 13 Stadtteile Apfelstetten, Auingen, Bichishausen, Böttingen, Bremelau, Buttenhausen, Dottingen, Gundelfingen, Hundersingen, Magolsheim, Münsingen, Rietheim und Trailfingen, die bis in die 1970er selbstständige Gemeinden bildeten. Zur Stadt gehören Münsingen und 26 weitere Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.
→ siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Reutlingen
Im Stadtgebiet liegen die abgegangene Burg Reichenau (Stadtteil Auingen), die Wüstungen Buchhausen (Stadtteil Bichishausen), Hochstettten und Niederweiler (Stadtteil Bremelau), Ratzenhofen, Kennenstein und Walenstetten (Stadtteil Gundelfingen), Rockenweiler (Stadtteil Hundersingen), Bertoldesbach, Fröschenhofen und Weitstetten (Stadtteil Münsingen), Elwangen und die abgegangene Burg Littstein (Stadtteil Rietheim) und Brechhöfle und Siessen im Stadtteil Trailfingen.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Der Name Münsingen kommt wahrscheinlich von einem alemannischen Sippenführer Munigis, der auf dem heutigen Stadtgebiet eine Huntare gründete. 775 taucht dann der Name erstmals auf einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch auf. Nach der Frankenherrschaft geht der Ort an die Grafschaft Urach, welche ihn 1263 an Ulrich I. von Württemberg verkauft. 1339 erhält Münsingen das Stadtrecht. Bei der Teilung von Württemberg durch den Nürtinger Vertrag von 1441 wird Münsingen dem Uracher Teil zugeschlagen, bis hier 1482 im Münsinger Vertrag die Wiedervereinigung der Grafschaft Württemberg abgeschlossen wird. Am 23. Oktober 1654 wurde Münsingen zum Oberamt erhoben.
Die Größe und Bedeutung Münsingens leitet sich ursprünglich durch die strategische Lage ab. Münsingen war der württembergische Widerpart gegenüber der vorderösterreichen Donaustadt Ehingen. Nach den erheblichen Gebietszuwächsen des nun zum Königreich Württemberg erhobenen Herzogtums, die durch den Reichsdeputationshauptschluss und die Rheinbundakte begründet waren, wurde auch das Oberamt Münsingen Anfang des 19. Jahrhunderts um viele Neuwürttembergische Gebiete erweitert. Von 1938 bis 1973 war Münsingen die Kreisstadt des Landkreises Münsingen. Nach dessen Auflösung fiel die Stadt an den Landkreis Reutlingen.
1895 begann das Deutsche Reich auf dem Markungsgebiet mit der Errichtung eines Truppenübungsplatzes, der 1942 zum gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Münsingen erklärt wurde. Dort wurde 1944 die Russische Befreiungsarmee unter Andrei Andrejewitsch Wlassow aufgestellt. Das 1915 errichtete Neue Lager, das seit 1965 Herzog-Albrecht-Kaserne hieß, wurde am 31. März 2004 endgültig geschlossen. Das Kasernengelände wurde von der Gemeinde in eine Parksiedlung umgewandelt. Seit April 2006 ist der 6698 ha große ehemalige Truppenübungsplatz und die ehemalige Gemeinde Gruorn auf ausgewiesenen Wegen für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Gemeinde Magolsheim erlangte traurige Berühmtheit, als in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1957 mehrere Dutzend der ca. 450 Einwohnerinnen und Einwohner in gemeinschaftlicher Aktion ein Wohnhaus zerstörten, in dem am nächsten Tag eine Sinti-Familie einziehen wollte. Zuvor hatte die Gemeinde Magolsheim über alle möglichen Wege versucht, den Zuzug dieser Familie zu verhindern. Als dieses nicht gelang griffen die Bürgerinnen und Bürger zur Selbstjustiz und schleiften das zweigeschossige Haus bis auf die Grundmauern. In einem Prozess 1958 wurden 31 Personen wegen Landfriedensbruchs und der Zerstörung von Bauwerken zu Gefängnisstrafen auf Bewährung verurteilt, in der Einschätzung weiter Teile der Öffentlichkeit waren sie jedoch moralisch im Recht. Die „Affäre Magolsheim“ [3] war eines der deutlichsten Zeichen eines immer noch weit verbreiteten Antiziganismus in der BRD.
Bei Münsingen befinden sich folgende Burgruinen und Burgreste: Burg Bichishausen, Burg Buttenhausen, Burg Hohengundelfingen, Burg Hohenhundersingen, Burg Hohloch, Ruine Niedergundelfingen.
[Bearbeiten] Religionen
Die Münsinger Kirche wird 804 erstmals genannt. Religiös entstammt die Kernstadt Münsingen wie auch die Stadtteile Apfelstetten, Auingen, Böttingen, Buttenhausen, Dottingen, Hundersingen, Rietheim und Trailfingen aus dem lutherischen Umfeld Altwürttembergs. Die Reformation war hier 1537 eingeführt worden. Durch den Stadtteil Magolsheim verlief die Grenze zwischen Württemberg und Vorderösterreich. Durch diese Besonderheit hat dieser kleine Ort zwei Kirchen (evangelisch und katholisch). Die anderen Stadtteile Bichishausen, Gundelfingen und Bremelau sind durch ihre frühere fürstenbergische bzw. vorderösterreichische Zugehörigkeit römisch-katholisch geprägt.
Die Stadt ist heute Sitz des Kirchenbezirks Münsingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Neben den beiden großen Konfessionen sind heute auch die Neuapostolische Kirche, die Baptisten, die evangelisch-methodistische Kirche und die Biblische Glaubensgemeinde Münsingen in Münsingen vertreten.
Im heutigen Ortsteil Buttenhausen war der Anteil jüdischer Familien sehr hoch, ebenso ihre Integration in der Bevölkerung. Beim Novemberpogrom 1938 musste daher der angerückte SA-Trupp erst den Bürgermeister festnehmen, der sich hartnäckig gegen die Schändung der Synagoge wehrte. Dann wurde das Gotteshaus niedergebrannt, und die noch verbliebenen Familien wurden in der Folgezeit deportiert und somit Opfer der Shoa. Am ehemaligen Standort An der Mühlsteige erinnert ein Stein an dieses Geschehen. Zudem wurde 1961 in der Ortsmitte ein Mahnmal mit den Namen der 45 ermordeten jüdischen Einwohner errichtet. Der Jüdische Friedhof, der von 1787 bis 1943 genutzt wurde, erhielt einen Gedenkstein.[4]
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Dürrenstetten wurde bereits 1822 mit Gundelfingen vereinigt. Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden die folgenden bis dahin selbstständigen Gemeinden nach Münsingen eingemeindet:
- 1. Juli 1971: Auingen, Böttingen und Dottingen
- 1. Januar 1974: Apfelstetten und Gundelfingen
- 1. April 1974: Bremelau und Trailfingen
- 1. Januar 1975: Bichishausen, Buttenhausen, Hundersingen, Magolsheim und Rietheim
Wappen der früheren Gemeinden
Apfelstetten |
Auingen |
Bichishausen |
Böttingen |
Bremelau |
Buttenhausen |
|---|---|---|---|---|---|
Dottingen |
Gundelfingen |
Hundersingen |
Magolsheim |
Rietheim |
Trailfingen |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Münsingen hat 24 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 lag bei 52,68 % und ergab folgende Sitzverteilung:
| SPD | 29,5 % | + 0,4 % | 7 Sitze | ± 0 |
| Freie Wähler | 27,1 % | + 3,3 % | 7 Sitze | + 1 |
| CDU | 24,2 % | + 0,4 % | 6 Sitze | ± 0 |
| Liberale Bürger | 19,2 % | - 4,1 % | 4 Sitze | - 2 |
Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Mike Münzing endet am 30. November 2013.
- um 1510: Jakob Ilsenbrand
- Ludwig Neuffer (seine Tochter Margaretha heiratete Hans Hawysen)
- 1587: Hans Hawysen
- - N.N. -
- 1945-1949: Eugen Hahn
- 1949–1971: Erwin Volz
- 1971–1981: Heinz Kälberer (FW)
- 1981–1997: Rolf Keller
- seit 1997: Mike Münzing (SPD)
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber eine liegende vierendige schwarze Hirschstange.“
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Mit den folgenden Städte unterhält Münsingen eine offizielle Städtepartnerschaft.
- Beaupréau in Frankreich
- Mezöbereny in Ungarn
Darüber hinaus unterhält Münsingen freundschaftliche Beziehungen zu Münsingen BE in der Schweiz. Die Kirchengemeinde Münsingen unterstützt außerdem ein Straßenkinderprojekt in Eldoret in Kenia und wird hierbei von der Stadt unterstützt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Münsingen liegt an der Schwäbischen Dichterstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.
[Bearbeiten] Musik
- Gesellschaft der Musikfreunde Münsingen
- Akkordeonorchester Münsingen
- Gesangverein „Liederkranz Münsingen“
- Posaunenchor Münsingen
- Stadtkapelle Münsingen
- Männergesangverein Apfelstetten
- Posaunenchor Auingen
- Kirchenchor Bichishausen
- Musikkapelle Böttingen, gegründet 1926
- Sängerbund Buttenhausen
- Liederkranz Dottingen
- Posaunenchor Dottingen
- Liedertafel Hundersingen
- Posaunenchor Hundersingen-Buttenhausen
- Musikverein Magolsheim
- Musikkapelle Rietheim
- Männer-Gesangverein Trailfingen
- Chor des EJW Bezirk Münsingen
[Bearbeiten] Bauwerke
- Historisches Altes Rathaus aus dem Jahr 1550
- Neues Rathaus im Fachwerkhaus-Stil aus den Jahren 1935 - 1937
- Alte Poststation, Fachwerkgebäude aus dem 16. Jahrhundert
- Marktbrunnen
- Martinskirche, Bau vollendet 1495 durch Peter von Koblenz
- Jüdischer Friedhof im Stadtteil Buttenhausen
- Schloss Buttenhausen
- Burgruinen im Lautertal (Hohenhundersingen, Bichishausen, Hohengundelfingen, Niedergundelfingen)
[Bearbeiten] Museen
- Erinnerungsstätte Matthias Erzberger
- Jüdisches Museum Buttenhausen
- Max-Kommerell-Ausstellung im Bürgerhaus Zehntscheuer
- Heimatmuseum im Alten Schloss
- Museum Anton Geiselhart
- Burgmuseum Gundelfingen
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Die Bundesstraße 465 führt von Bad Urach kommend durch die Stadt über Ehingen nach Biberach an der Riß. Die Landesstraße 230 durchquert das Stadtgebiet in Ost-West-Richtung und bindet die Region an die Bundesautobahn 8 bei Merklingen an. Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 225. Der Bahnhof Münsingen, ein sogenannter Einheitsbahnhof, liegt an der Schwäbischen Albbahn (Schelklingen bis Kleinengstingen bzw. Trochtelfingen) und wird sonn- und feiertags von Anfang April bis Ende Oktober von Regionalbahnen und Sonderzügen angefahren, um vor allem Wanderer und Ausflügler an ihr Ziel zu bringen. Außerdem fahren das ganze Jahr über von Montag bis Freitag einige Regionalbahnen Richtung Ulm oder Richtung Gomadingen. Seit Anfang 2008 ist Münsingen mit einem Übergangstarif auch an den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) angebunden.
[Bearbeiten] Gericht
Münsingen verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Tübingen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.
[Bearbeiten] Bildung
Mit dem Gymnasium Münsingen, der Gustav-Mesmer-Realschule, der Hauptschule mit Werkrealschule Schillerschule, der Grund- und Hauptschule Hardtschule im Ortsteil Auingen, der Grundschule Dottingen, der Grundschule Lautertalschule und der Grundschule Astrid-Lindgren-Schule sind alle allgemeinbildenden Schulformen in der Stadt vertreten.
Daneben gibt es mit der Gustav-Heinemann-Schule (Förderschule), der Erich-Kästner-Schule (Sprachheilschule), der Karl-Georg-Haldenwang-Schule für Geistigbehinderte und der Außenstelle der Körperbehindertenschule Mössingen auch vier Sonderschulen.
Ergänzt wird das Angebot durch die Berufliche Schule Münsingen.
Für die jünsten Einwohner gibt es sieben städtische, fünf evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten sowie zwei Kleinkinderstuben.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- 1855, 18. Juni, Max Rosengart, † 19. Mai 1943 in Stockholm, Rechtsanwalt, Ehrenbürger von Heilbronn sowie langjähriger Vorsitzender der Süddeutschen Volkspartei
- 1875, 20. September, Matthias Erzberger, † 26. August 1921 in Bad Griesbach im Schwarzwald, von der rechten Organisation Consul ermordeter deutscher Zentrumspolitiker und Finanzminister der Weimarer Republik
- 1876, 4. Januar (oder 1879), Theodor Rothschild, † 11. Juli 1944 in Theresienstadt, Reformpädagoge und langjähriger Leiter des jüdischen Waisenhauses in Esslingen am Neckar, Opfer der Shoah
- 1883, 22. Mai, Erwin Nestle, † 1972, deutscher Theologe und Altphilologe
- 1890, 25. Januar, Karl Adler, † 1973 in Leonida, deutsch-jüdischer Musikwissenschaftler und Musikprofessor
- 1902, 25. Februar, Max Kommerell, † 25. Juli 1944 in Marburg, Literaturwissenschaftler und Dichter
- 1925, 29. November, Rul Bückle, † 12. Juni 2005 in Stuttgart, Luftfahrt-Pionier, Jagdflieger und Gründer der Südflug International
- 1929, 28. Februar, Friedrich Mildenberger (* 1929), evangelisch-lutherischer Theologe und Professor für Systematische Theologie
- 1941, 24. Juli, Paul Münch, Hochschullehrer und Historiker
- 1952, 18. September, Heinz Seiffert, deutscher Politiker, ehemaliger Bundestagsabgeordneter (CDU), seit 2005 Landrat des Alb-Donau-Kreises
- 1953, Thomas Felder, Mundart-Dichter und Liedermacher
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Johann Caspar Bagnato (1696–1757), Baumeister des Barock
- Sixt Carl von Kapff (1805–1879) evangelischer Theologe und Pietist, Dekan in Münsingen (1843–1847)
- Jakob Stern (1843–1911), Rabbiner, Journalist und sozialistischer Schriftsteller, war von 1875 bis 1880 Rabbiner in Buttenhausen
- Erwin Rommel (1891–1944), Heeresoffizier und späterer Generalfeldmarschall war 1915 in der Herzog-Albrecht-Kaserne Kompanie- und Kampfgruppenführer
- Gustav Mesmer (1903–1994), Flugfahrradbauer und Künstler, starb in der Diakonie in Buttenhausen
- Gunter Haug (* 1955), Schriftsteller
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 43–51
- ↑ Hedemann, Volker 2007: „Zigeuner!“ - Zur Kontinuität der rassistischen Diskriminierung in der alten BRD. Hamburg, S. 86.
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 63, ISBN 3-89331-208-0
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Internetseite der Stadt
- Fotos von Münsingen, Buttenhausen und Gruorn
- Ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen
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Gutsbezirk Münsingen (gemeindefreies Gebiet)

