Bremen (1842)

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Bremen
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Schiffsdaten
Flagge HamburgHamburg Hamburg
Deutscher BundDeutscher Bund (Kriegsflagge) Deutscher Bund
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich (Handelsflagge) Vereinigtes Königreich
Schiffstyp Raddampfer
Bauwerft Johann Marbs, St. Pauli
Baukosten 95.000 Taler
Stapellauf 22. Juni 1842
Übernahme 15. Oktober 1848
Verbleib Ab 1868 als Kohlenhulk aufgebraucht
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
55,77 m (Lüa)
49,35 m (KWL)
Breite 6,77 m
über Radkästen: 12,7 m
Tiefgang max. 2,89 m
Verdrängung Konstruktion: 350 tdep1
 
Besatzung 100 Mann
Maschine
Maschine 2 Kofferkessel
2 1-Zyl-Dampfmaschinen
1 Ruder
Maschinen-
leistung
700 PS (515 kW)
Geschwindigkeit max. 8,0 kn (15 km/h)
Propeller 2 Schaufelräder ∅ 6,1 m
Takelung und Rigg
Takelung Schonerbrigg
Anzahl Masten 2
Bewaffnung ab 1848
  • 1 × 36-Pfünder
  • 1 × 32-Pfünder
  • 2 × 18-Pfünder

Die Radkorvette Bremen war ein Schiff der Reichsflotte, die sie ab 1848 im Dienst hatte.

Sie wurde auf der Werft von Johann Marbs in Altona-St. Pauli als Frachtschiff Leeds für die Hanseatische Dampfschifffahrts-Gesellschaft, Hamburg 1842 erbaut, am 23. Juni 1848 von der Hamburger Admiralität für die Hamburger Flottille angekauft und am 15. Oktober 1848 in die Reichsflotte mit Namen Bremen übernommen.

Der Schiffskörper war ein Querspanten-Kraweelbau und bestand aus Eichen- und Gelbpinienholz. Die liegend angebrachten, oszillierenden Dampfmaschinen wurde von der britischen Firma Fawcett, Preston & Co. aus Liverpool geliefert. Im 14,32 m langen Maschinenraum waren auch die beiden Dampfkessel installiert.

Der 36-Pfünder stand anfangs vor dem Fockmast, wurde aber hinter diesen umgesetzt. Der 32-Pfünder hatte seinen Platz auf dem Dach des achteren Deckssalon. Die beiden 18-Pfünder konnten zwischen den Schiffsseiten verschoben werden und, je einer vor und hinter den Radkästen, durch Stückpforten feuern.

Die Bremen wurde 1852 wieder verkauft an die General Steam Navigation Co. Ltd., London und fuhr ab März 1853 als Frachter Hannover bis 1865. Ab Februar 1868 wurde das Schiff als Kohlenhulk verwendet.

[Bearbeiten] Literatur

  • Erich Gröner, Dieter Jung und Martin Maass: Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 Band 1. Bernard & Graefe Verlag, München 1982, ISBN 3-7637-4800-8.

[Bearbeiten] Siehe auch

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